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13.03.2020 - 08:43

Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) wirkt sich immer stärker auf das Leben in Europa und Deutschland aus, auch beim Deutschen Schützenbund ist sie das beherrschende Thema dieser Zeit. Nach ersten Absagen von Schieß- und Bogensportveranstaltungen ist nun auch die erste Gremiensitzung des Verbandes von den Auswirkungen betroffen.

12.03.2020 - 17:38

Der Griechin wurde die Ehre vom Hellenic Olympic Committee (HOC) erteilt. In einer traditionellen Zeremonie am 12. März im antiken Olympia entzündete sie die erste Fackel für die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli- 9. August), dessen Feuer zuvor mit Hilfe eines Spiegels und der Sonne angezündet wurde und gab damit sozusagen den Startschuss. Genau dort, wo bereits vor 3000 Jahren zum ersten Mal die Olympischen Spiele stattfanden. Auch für Korakaki ein bewegender Augenblick: „Es ist ein Moment, den Worte nicht beschreiben können. Ich hatte Gänsehaut!“

Nach einem traditionellen Tanz und einem abschließenden Gebet trat Pistolenschützin Korakaki mit der Fackel in der einem und einem Olivenzweig in der anderen Hand vor, um diese zu entzünden. Bereits im Vorfeld betonte die Olympiasiegerin gegenüber dem HOC, welch große Ehre dies für sie sei. „Ich freue mich auf diesen Moment, der sich sicher bis zum Ende meines Lebens in mein Herz einbrennen wird.“ 100 Meter trug die Griechin die Flamme durch das Stadion in Richtung des Monuments von Baron Pierre de Coubertin – einem französischen Adeligen, der die Spiele in der Neuzeit wiederbelebte, bevor sie die Fackel an die japanische Marathon-Goldmedaillengewinnerin von Athen 2004, Mizuki Noguchi, übergab und sie damit auf eine einwöchige Reise durch Griechenland schickt. Am 19. März wird die Flamme schließlich in einer Zeremonie an Tokio 2020 übergeben. Der Fackellauf endet mit der Entzündung des olympischen Feuers am 24. Juli im Zuge der Eröffnungsfeier.

„Es ist ein historischer Moment, denn zum ersten Mal in der Geschichte ist eine Athletin die erste Fackelträgerin. Ich glaube, Anna Korakaki hat die griechische Fahne und unser Land würdig vertreten und verdient es dadurch, nicht nur wegen ihrer zwei Medaillen bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro, sondern auch wegen ihres Erfolg im Anschluss“, so HOC Präsident und IOC Mitglied Spyros Capralos. Für Korakaki bleibt am Ende des Tages nur ein Wunsch: „Mein größter Wunsch wäre es, dass jeder Athlet einmal diesen magischen Moment erleben könnte.“

Der Link zum Video zeigt die gesamte Zeremonie, Korakaki übernimmt die Fackel ab ca. 1:10:35

12.03.2020 - 15:26

Bei Regen und Wind hatten die sechs Finalisten alles andere als perfekte Bedingungen. Doch Löw ließ sich davon nicht beeindrucken: Vier Finalscheiben musste er von den ersten 25 zwar fliegen lassen, damit lag er jedoch als Zweiter hervorragend im Rennen. Auch in der Folge war der 38-Jährige hoch konzentriert und pulverisierte die Scheiben in konstanter Regelmäßigkeit. Nacheinander mussten sich die Konkurrenten geschlagen geben, bis nur noch Löw und der Kroate Anton Glasnovic übrig blieben. Als Löw seine Schüsse 44 bis 46 nicht ins Ziel brachte, war die Vorentscheidung gefallen, am Ende hieß es 41:44 aus Sicht des Bundeswehr-Angehörigen.

Bundestrainer Uwe Möller lobte seinen Routinier: „Das war eine ganz starke Leistung von Andy. Das hatte sich die Woche über schon im Training angedeutet, als keine Runde unter 24 war. Und das galt es, im Wettkampf rüberzubringen, und das hat er abgezockt gemacht. Vor allem auch im zweiten Teil der Qualifikation, bei der die Anspannung sehr hoch ist, und im Finale hat er gezeigt, was er kann.“

In der Qualifikation lag Löw von Beginn an auf Finalkurs. Nach Tag eins und 75 Scheiben war er mit 73 Treffern bereits unter den ersten sechs Schützen, nach einer weiteren vollen Runde sowie einer abschließenden 24 zog er als Erster, gleichauf mit dem Mexikaner Jorge Diaz, mit 122 Treffern in das Finale ein. Auch Steve Eidekorn schlug sich gut. Bei seinem erst dritten Weltcup landete er mit 116 Treffern auf Platz 35, eine 21 in der zweiten Serie verdarb ihm ein noch besseres Ergebnis. Marco Kroß startete „unterirdisch“ mit 18 Treffern und zeigte in der Folge, was er wirklich zu leisten imstande ist. Am Ende standen 109 Treffer und Platz 66 zu Buche. Michael Goldbrunner erzielte 106 Treffer in der MQS-Wertung. „Wir haben gezeigt, dass wir etwas drauf haben. Steve Eidekorn hat nicht enttäuscht, die anderen haben gezeigt, dass noch Baustellen vorhanden sind. Diese wollen wir in der nächsten Woche beim Lehrgang angehen“, so Möller.

Mit drei Medaillen – zuvor gab es Gold für Skeeterin Nadine Messerschmidt und Silber für das Skeet Mixed Duo Nele Wißmer & Felix Haase – sowie weiteren guten Platzierungen avancierten die deutschen Schützen in Nikosia zur erfolgreichsten Nation. Nun gilt es, die Form zu konservieren bzw. weiter auszubauen, um beim verschobenen Weltcup in Neu Delhi/IND (20.-29. Mai), aber vor allem bei der EM in Chateauroux/FRA (6.-20. Mai), bei der die letzten Quotenplätze für Tokio 2020 vergeben werden, voll da zu sein.

Das deutsche Team in Nikosia

Skeet: Nadine Messerschmidt, Katrin Wieslhuber, Nele Wißmer, Vanessa Hauff, Tilo Schreier, Felix Haase, Sven Korte

Trap: Sarah Bindrich, Marie Louis Meyer, Katrin Quooß, Bettina Valdorf, Andreas Löw, Marco Kroß, Steve Eidekorn, Michael Goldbrunner

12.03.2020 - 11:50

Im Serviceteil ist in dieser Ausgabe die Vollständigkeit der Ausrüstung ein Schwerpunkt. Was muss ich beim Packen meines Bogenkoffers berücksichtigen, welche Ersatzmaterialien benötige ich, welche Eventualitäten bei einem Wettkampf in der Fremde muss ich beachten? Diese Fragen beantwortet Sandra Sachse im Ausrüstungsteil, und in der Rubrik Training schließt sie daran in der sportlichen Vorbereitung auf einen Wettkampf an. Um das Selbstvertrauen, diesen für Erfolg wie Misserfolg in allen Sportarten so entscheidenden Faktor, berichtet Sportpsychologin Dr. Grit Reimann, Sportorthopäde Martin Bauer schreibt über die erstaunlichen möglichen Auswirkungen des Kiefers auf den gesamten Körper.

Die Geschichte der Frauen im Bogensport beleuchtet passend zum Weltfrauentag in einer Reportage unsere Autorin Nele Satie – die Kleidung symbolisiert dabei die unterschiedliche Wahrnehmung des weiblichen Geschlechts in der Zeitgeschichte. Für einen Bogenurlaub stellt sie in dieser Ausgabe die Region Donauwald mit ihrem Parcours vor.

Wer sich das Heft sichern möchte – oder eine frühere Ausgabe – hat online die Bestellmöglichkeit unter www.uzv.de, und er kann wählen zwischen gedruckter und digitaler Form. Außerdem ist „Faszination Bogen“ an jedem Zeitschriftenkiosk in Bahnhöfen und Flughäfen erhältlich – in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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