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04.03.2020 - 10:56

DSB-Männer wollen Heimvorteil nutzen

Und damit natürlich auch die deutschen Bogenschützen, für die es in Berlin um sehr viel geht. Denn die Recurve-Männer wollen sich bei dem Heimspiel einen der letzten drei Teamplätze für die Olympischen Spiele sichern. Am Dienstag, 23. Juni, fällt auf dem Maifeld die Entscheidung, am Mittwoch, 24. Juni, werden noch die letzten Einzelstartplätze für Tokio 2020 ausgeschossen.
Die deutschen Bogenfrauen sind in einer komfortablen Situation, denn sie lösten bereits im vergangenen Jahr das Team-Ticket und haben somit das Maximum von drei Starterinnen in Tokio sicher. Doch auch für Lisa Unruh & Co ist Berlin entscheidend, denn beim Weltcup fällt letztlich die Entscheidung, welche drei Frauen den DSB beim wichtigsten Sportereignis der Welt vertreten werden.

Olympia-Generalprobe lockt alle Top-Stars nach Berlin

Kraft, Eleganz, Anmut, Tradition und Fortschritt. All das kombiniert der Bogensport in sich, und wohl kaum eine Nation hat sich dem Sport mit Pfeil und Bogen so verschrieben wie die Südkoreaner. Exakt einen Monat vor den Olympischen Spielen können sich die Zuschauer auf die Olympiasieger und Weltrekordler aus Asien, das starke US-Team, das aufstrebende Taiwan oder die Bogen-Nationen Europas freuen.

Tickets für das Final-Wochenende bei Ticketmaster

Der Eintritt für die Qualifikation sowie das finale Olympia-Qualifikationsturnier auf dem Maifeld (21. bis 26. Juni 2020) ist frei – die deutschen Bogensportler würden sich über große Unterstützung freuen. Tickets für die Gold- und Bronze-Finals im eigens errichteten Stadion am Anhalter Bahnhof (27./28. Juni) gibt es ab sofort bei Ticketmaster.

Weltklasse-Bogensport direkt vor der Haustür! Unmittelbar vor den Olympischen Spielen in Tokio können die deutschen Bogensportfans die künftigen Olympiasieger und olympischen Medaillengewinner bewundern. Und vielleicht gelingt dem DSB-Team nach Rio-Silber durch Lisa Unruh in Tokio das nächste deutsche Bogen-Märchen.

Hyundai Archery World Tickets sind bei Ticketmaster erhältlich! https://www.ticketmaster.de/artist/hyundai-archery-world-cup-tickets/980984

03.03.2020 - 16:40

In der Leistungsgruppe B gehen Mannschaften an den Start, die sich aus Schulsportkooperationen, z.B. Bogensport-AG im Ganztag, zwischen Schule und Verein gebildet haben.

03.03.2020 - 15:58

Der DSB hat daher eine Beschwerde verfasst und and die zuständige Landesmedienanstalt geschickt. 

03.03.2020 - 09:54

Das Jahr begann vor allem für Trap-Schütze Paul Pigorsch mit einem echten Highlight: Statt beim Weltcup möglichst viele Scheiben vom Himmel zu holen, übt sich der frischgebackene Papa nun beim Windelwechseln und lässt in Nikosia anderen den Vortritt. Für ihn rutscht Steve Eidekorn in die Wertung, Michael Goldbrunner erhält seine Chance in der MQS-Wertung. Auch wenn einer der Leistungsträger der letzten Saison beim ersten Weltcup fehlen wird, zeigt sich Möller zuversichtlich: „Wir haben eine homogene Mischung aus erfahrenen Schützen wie Andreas Löw und Katrin Quooß, Athleten wie Sarah Bindrich, für die es darum geht, den Anschluss zu finden, sowie ganz junge Sportler wie Marie Louis Meyer.“ Im Team von Skeet-Bundestrainer Axel Krämer gibt es wenig Überraschungen. Seine Leistungsträger wie Nadine Messerschmidt, Nele Wißmer und Felix Haase sind alle topfit und mit am Start. Beide Teams haben eins gemeinsam: Sie haben sich bestens vorbereitet.

Während die Skeet-Schützen ihre Vorbereitung in Zypern absolvierten und den dortigen Grand Prix nutzten, flog das Trap-Team nach Portugal, um dort die optimalen Bedingungen für ein leistungsorientiertes Training zu nutzen. „Das Trainingslager hat viel gebracht, denn bei 20 Grad herrschten super Bedingungen für uns. Wir konnten ganz in Ruhe trainieren - es hat Spaß gemacht“, so Bundestrainer Möller zufrieden. Wichtig ist der erste Weltcup besonders im Hinblick auf das letzte Quotenplatzturnier im Mai (6.-20. Mai) im Rahmen der EM in Chateauroux/FRA. Während das Skeet-Team bereits einen Quotenplatz durch Nele Wißmer sicher hat, steht das Team von Uwe Möller noch ohne Startplatz für die Olympischen Spiele da. Zwar gibt es keinen weiteren Quotenplatz in Nikosia, doch es gilt möglichst viele Weltcup-Punkte zu sammeln, denn es besteht vor allem für Katrin Quooß und Andreas Löw noch die Chance, die begehrte Fahrkarte für das Team über die Weltcup-Rangliste zu gewinnen.

Für Quooß, die sich am Ende der letzten Saison auf Grund von gesundheitlichen Problemen schwer tat, soll Nikosia nach guten Trainingsleistungen in Portugal wieder ein kleiner Neustart werden. „Wichtig ist für sie, dass sie sich keinen Druck macht“, erklärt Möller die Herangehensweise, „der Druck wird kommen, aber die große Kunst ist es, den Druck positiv umzulenken in Leistung.“ Auch wenn die Augen auf die Routiniers Quooß und Löw gerichtet sich, geht es darum, dass auch der Nachwuchs zeigt, was in ihm steckt. Uns so hat jeder von den Athleten seine individuelle Aufgabe, die er topmotiviert beim ersten Weltcup der Saison angehen wird.

 

Das deutsche Team in Nikosia:

Skeet: Nadine Messerschmidt, Katrin Wieslhuber, Nele Wißmer, Vanessa Hauff, Tilo Schreier, Felix Haase, Sven Korte

Trap: Sarah Bindrich, Marie Louis Meyer, Katrin Quooß, Bettina Valdorf, Andreas Löw, Marco Kroß, Steve Eidekorn, Michael Goldbrunner

01.03.2020 - 18:49

Luftpistole Team Frauen: Kampfgeist wird mit Bronze belohnt

Hinten gelegen, die Leistung stabilisiert und dann mächtig Gas gegeben und mit Bronze belohnt. So lautet die Kurzzusammenfassung des Bronzematches der deutschen Pistolen-Frauen. Der Start verlief nicht gut (2:8), die Italienerinnen waren stabiler, vor allem Hochmuth fand zunächst nicht in die Spur. Doch so ein Team-Match kann schnell kippen, und im gleichen Zug wie die deutschen Frauen sich steigerten, ließen die Italienerinnen nach. Das DSB-Trio glich zum 8:8 aus und gewann auch die anschließende Duelle zum 12:8. Einmal auf der Siegerstraße waren Heckner, Hochmuth und Karsch nicht mehr zu stoppen, die gleich ihren ersten Matchpunkt mit 28,7 Ringe ins Ziel brachten. Ein Jubelkreis inklusive Bundestrainerin Barbara Georgi schloss sich an, Georgi sagte im Anschluss: „Ich hatte nach dem schwachen Beginn schon über eine Auszeit nachgedacht, dann haben sie sich aber gefangen und nicht mehr beirren lassen und durchgezogen.“ Monika Karsch freute sich – nach Team-Gold im vergangenen Jahr – über Bronze in diesem Jahr: „Mein Einzel-Wettkampf war nicht gut, das entspricht nicht meiner Leistung. Da bin ich unter meinen Möglichkeiten geblieben. Auch im Mixed lief es nicht richtig gut, es war okay. Ich wollte unbedingt von der EM etwas Positives, eine Medaille, mitnehmen. Das Finale zu schießen, hat echt Spaß gemacht, das ist cool in so einem Finale zu stehen und ich hoffe, dass ich noch viele Finals schießen darf, vielleicht auch mal mit der Luftpistole.“
Im Viertelfinale hatte das Team 565 Ringe erzielt (Heckner 191, Karsch 189, Hochmuth 185) und sich somit den Einzug in das Bronzematch gesichert.

Luftpistole Team Männer: Knappe Niederlage gegen Serbien

Das Männer-Trio Michael Schwald, Kevin Venta und Robin Walter wollte es den weiblichen Kolleginnen, die auf der Tribüne die Daumen drückten, natürlich gleichtun. Ein 0:4-Rückstand wurde schnell egalisiert und beim 8:6 gelang erstmals die Führung. Doch die Serben mit dem erfahrenen für Kelheim-Gmünd in der Bundesliga startenden Damir Mikec an der Spitze hielt dagegen. Zudem schoss das DSB-Trio zu schwankend, Schwald war das beste Beispiel: 10,9 und 10,8 erzielte er auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch Achter-Wertungen. Einen Matchpunkt konnte Team Deutschland noch abwehren, beim zweiten jubelten die Serben.
Dabei hatte das DSB-Trio das Goldfinale nur hauchdünn verpasst: Im Viertelfinale brachte es starke 580 Ringe auf die Scheibe (Walter 196, Venta 193, Schwald 191) und damit exakt so viele wie Russland und Italien. Doch die Italiener hatten mit 17 exakt einen Innenzehner mehr als die Deutschen.

Fünf Medaillen bei der EM, aber kein Quotenplatz

Damit endete die EM in Breslau, in den Team-Wettbewerben mit dem Luftgewehr war der DSB nicht vertreten. Insgesamt gewann das deutsche Team fünf Medaillen, herausragend dabei die Goldmedaille im Einzel bei den Pistolen-Juniorinnen durch Vanessa Seeger, die zudem noch Bronze im Team an der Seite von Tabea Ocker und Natalie Köhler gewann. Silber sicherten sich die Gewehr-Juniorinnen in der Besetzung Franka Janßen, Melissa Ruschel und Larissa Weindorf sowie Daniela Vogelbacher im Einzel-Wettbewerb Laufende Scheibe. Team-Bronze für die Luftpistolen-Frauen sorgte für einen ordentlichen Abschluss.

Das große Ziel, olympische Quotenplätz für Tokio 2020 zu gewinnen, misslang jedoch. Vor allem die Leistung von Robin Walter (5. Platz), der es als Einziger in ein Einzel-Finale geschafft hatte, macht jedoch Hoffnung. Ebenso wie die guten Leistungen von Andrea Heckner (Karsch: „Wir können stolz auf unsere zwei jungen Schützen Andrea und Robin sein, die tolle Leistungen gezeigt haben.“), Anna Janßen und Maximilian Dallinger. Die letzte Qualifikationschance für Tokio gibt es nunmehr bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Pilsen/CZE (18.-25. Mai). Und Karsch gab auch dafür die Richtung vor: „Olympische Spiele zu schaffen, ist nicht einfach, das wissen wir. Wir werden es weiter versuchen, und ich werde mit dem, was ich weiß und kann, das Team unterstützen, sodass wir noch einen Quotenplatz gewinnen.“

01.03.2020 - 16:26

Auch der Deutsche Schützenbund hatte in seinen Stellungnahmen auf die Problematik hinsichtlich der Spielzeuge hingewiesen.

01.03.2020 - 09:42

So sah es auch Dauergast Peter Beuth. Der hessische Innenminister war - wie auch bei den vier Auflagen zuvor - neben Wiesbadens Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, der DOSB-Vizepräsidentin Uschi Schmitz und DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels prominenter Tribünengast und lobte die Veranstaltung: „Der Deutsche Schützenbund hat es geschafft, den Bogensport hier in Wiesbaden zu etablieren und auf unglaublichem Niveau zu präsentieren.“ Der Minister hob die Bedeutung der Vereinsarbeit und in dieser vor allem die Nachwuchspflege hervor.

Das war das passende Stichwort, denn im Anschluss wurde mit Steffi Gräser die Sichtungstrainerin Thüringens und des DSB ausgezeichnet. Vize-Präsident Sport Gerhard Furnier hielt die Laudatio für die strahlende Trainerin und überreichte ihr 500 Euro für ihre hervorragende Nachwuchs-Arbeit und ihr Projekt, das zahlreiche junge Menschen zum Bogenschießen bringt. Und auch Beuth beließ es nicht bei Worten, er überreichte Bundesgeschäftsführer Jörg Brokamp einen Förderbescheid in Höhe von 8.000 Euro.

Doch natürlich sorgte vor allem wieder das Flair in Wiesbaden für Begeisterung. „Die Atmosphäre ist gut, die Zuschauer gehen richtig gut mit“, sagte Bundestrainer Oliver Haidn, einer von 1000 Fans in der Halle. Der alte und neue Deutsche Meister Maximilian Weckmüller empfang die Stimmung „als noch besser als im vergangenen Jahr“ und lag damit richtig. Für Nachwuchs-Bundestrainer Marc Dellenbach ist das Bundesligafinale aus einem anderen Grund sehr wertvoll: „Dieser Finalcharakter mit hoher Zuschauerzahl ist sehr wichtig für die internationale Entwicklung junger Athleten. Bei jeder internationalen Meisterschaft fallen in Finalarenen die Entscheidungen. Deshalb ist es toll, dass Deutschland mit dem Bundesligafinale, den Finals im vergangenen Jahr oder den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden solche Events anbietet.“

2020 ist ein Bogenjahr mit zahlreichen Top-Events

Das Bundesligafinale bildete den Auftakt, die Finals in Duisburg, der Weltcup in Berlin, die Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden und dann natürlich die Olympischen Spiele in Tokio folgen. Für die Bogenschützen ist 2020 vollgepackt mit Top-Events und Haidn sagt, wann das Jahr für ihn ein Gutes sein wird: „Zufrieden bin ich, wenn wir in Berlin das Männer-Team auch noch nach Tokio bekommen und in Tokio dann zwei erfolgreiche Mannschaften sehen.“

01.03.2020 - 09:28

Unter den Gewinnern der vergangenen Jahre finden sich immer wieder bekannte Namen, wie beispielsweise Olympiasieger Henri Junghänel oder Michelle Skerries.

Die Nominierung erfolgt durch die entsprechenden Bundestrainer im Vorfeld.

Wer am Ende "Junior des Jahres“ wird, entscheidet jede einzelne abgegebene Stimme.

Nachfolgend werden die Profile und Erfolge der nominierten Nachwuchssportlerinnen und -sportler sowie die nominierten Mannschaften aufgeführt. Jeder Teilnehmer der Abstimmung kann sich von den Leistungen des Nachwuchses überzeugen und entscheiden, wer den Titel "Junior des Jahres“ am meisten verdient hat.

29.02.2020 - 20:50

Goldfinale: Ebersberg gewinnt am Ende packendes Finale

Die Rollen waren klar verteilt: Auf der einen Seite der BSG Ebersberg, Titelverteidiger und mit Michelle Kroppen, Cedric Rieger und Maximilian Weckmüller mit drei absoluten Top-Schützen besetzt. Auf der anderen Seite der BC Villingen-Schwenningen, Südvierter und in der Besetzung Sarah Reincke (17 Jahre), Nico Schiffhauer (18) und Florian Faber (22) das mit Abstand jüngste Team in Wiesbaden. Ebersberg legte vor - und wie: Der Titelverteidiger begann mit einer 59 und zeigte dem Gegner gleich, dass der Meisterspiegel nur über ihn gehen wird. Die Dominanz Ebersbergs setzte sich fort, die jungen Südbadener schienen nicht mehr ganz so locker zu sein wie im Halbfinale (Reincke: „Im Finale war erst einmal der Druck abgefallen, deswegen sind wir schwächer gestartet!“), zudem übte das National-Trio mit gnadenloser Präzision Druck aus. Erst beim Stand von 0:4 fand Villingen wieder zur nötigen Lockerheit zurück und mit ihr die Zehner. Der verdiente Satzgewinn war die Folge, dann ein weiterer Punkt. So entwickelte sich doch noch ein packendes Finale, das Ebersberg mit einer starken 59-er Passe meisterwürdig zum 7:3 (59-56, 58-56, 58-59, 59-59, 59-57) beendete. „Wir mussten alles geben, um erneut oben zu stehen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Rieger und Weckmüller ergänzte: „Es war schwieriger als im vergangenen Jahr, weil es alle von uns erwartet haben, dass wir zumindest vorne mitschießen. Ich war nicht so nervös, weil ich wusste, dass wir in einem sehr starken Team schießen.“ Finalverliererin Reincke machte lachend eine logische Rechnung auf: „Im vergangenen Jahr gab es Bronze, jetzt Silber, nächstes Jahr werden wir Erster!“

Bronzefinale: Berlin rettet die Ehre des Nordens

Berlin gegen Tacherting hörte sich irgendwie nach Goldfinale an, war aber „nur“ das Bronzefinale. Die Tachertinger mussten unmittelbar nach der Halbfinal-Niederlage ran und erwischten vielleicht deshalb den schwächeren Start. Berlin, angeführt von einer sehr konstant schießenden Lisa Unruh, legte vor und zeigte sich auch im weiteren Verlauf zielsicherer als ihre Südkonkurrenten. Am Ende hieß es 6:2 (58-57, 59-55, 58-59, 59-57) und Lisa Unruh war zufrieden: „Wir hatten am Anfang der Wettkämpfe einige Schwierigkeiten, aber dann haben wir es sehr gut gemacht, ich bin sehr stolz auf uns, das haben wir gut gemacht" und fügte lachend hinzu: „Lisa ist back – zumindest auf 18 Meter!“ Für die Berliner war es die 18. (!) Medaille beim 23. Bundesligafinale (5x Gold, 6x Silber, 7x Bronze).

Halbfinals: Ebersberg unwiderstehlich, Villingen-Schwenningen sensationell

Die Ansetzung BSG Ebersberg – BSC BB Berlin versprach hochklassigen Bogensport. Und die über 1.000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, was bei der Anzahl der Kaderschützen – fünf der sechs Athleten sind Kandidaten für Tokio 2020 – zu erwarten war. Titelverteidiger Ebersberg setzte mit einer 60 in der ersten Passe gleich eine „Duftmarke“ und ging demnach in Führung. Da das Team weiter auf hohem Niveau agierte, hieß es am Ende 7:1 (60-56, 57-57, 59-58, 59-57).
Südmeister Tacherting war gegen Villingen-Schwenningen, das jüngste Team in Wiesbaden, Favorit. Doch das Überraschungs-Team ging 2:0, 3:1 und 4:2 in Führung und setzte den Tachertingern mit beeindruckender Konstanz auf hohem Niveau mächtig zu. Immer, wenn die Tachertinger dachten, sie hätten die Passe gewonnen, legten die Villinger nach und konnten am Ende über ein sensationelles 6:2 (57-55, 59-59, 59-59, 59-57).

Vorrunde: Villingen-Schwenningen liegt das „Pflaster“ Wiesbaden

Nach dem stimmungsvollen Einmarsch der acht Teams und der Auszeichnung für Florian Kahllund (Nord) und Cedric Rieger (Süd) als beste Einzelschützen der Vorrunde ging es gleich in die „Vollen“: Dabei sorgten die großen Außenseiter der Süd-Vierte BC Villingen-Schwenningen und der Nord-Vierte Sherwood BSC Herne, gleich für die ersten Überraschungen. Villingen zwang Nordmeister SV Dauelsen mit 7:1 in die Knie, Herne trotzte Südmeister FSG Tacherting ein 5:5 ab. Da Villingen auch gegen Querum siegte, machte das 0:6 gegen die überragenden Titelverteidiger aus Ebersberg nichts aus. Groß war die Enttäuschung beim SV Dauelsen um Spitzenschütze Kahllund, das alle drei Matches verlor. In Gruppe B setzten sich letztlich die zwei Favoriten durch: Rekordmeister BSC BB Berlin, der überraschend mit Lisa Unruh antrat, und Südmeister FSG Tacherting. Wobei Tacherting kämpfen musste, am Ende aber durch ein 6:2 gegen Berlin sogar den Gruppensieg einfuhr.
Bundestrainer Oliver Haidn sah sich bestätigt: „Ich habe natürlich die Teams mit den Kaderathleten vorne erwartet. Enttäuschend war sicherlich das Abschneiden des Nordmeisters SV Dauelsen, die man eigentlich im Halbfinale hätte erwarten können. Es spricht aber auch für den Süden, dass abermals drei Teams im Halbfinale stehen.“

29.02.2020 - 16:43

 

Das hatten sich Sabrina Hößl und Julia Simon anders vorgestellt: Die DSB-Schützinnen blieben hinter ihrem Leistungsvermögen zurück und hatten somit mit der Finalteilnahme nicht zu tun. Hößl belegte Rang 41 (623,7), Simon erlebte einen rabenschwarzen Tag mit Platz 76 (614,9). Am besten schlug sich die Jüngste: Janßen belegte mit ordentlichen 625.3 Ringen Platz 29, ihr fehlten die „fetten Zehner“. Bundestrainer Claus Dieter Roth meinte: „Anna Janßen hat einen guten Wettkampf geschossen, leider öfter mal Pech gehabt und die absolut hohen Ringwerte verpasst. Somit kommen schnell drei Ringe Rückstand zustande.“ Das Bittere: Der Finaleingang lag bei 628,0 Ringen und damit im absoluten Bereich des Machbaren. Im Mixed hatten Janßen und Simon die Halbprogramme noch mit 314,6 bzw. 314,1 absolviert…

Luftgewehr Männer: Dallinger mit guter Leistung

Eine gute Leistung zeigte Maximilian Dallinger. Der Bayer begann mit drei starken Serien (104,7, 104,9, 105,1) und konnte sich berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen. Doch auf EM-Niveau reicht eine Schwächephase aus, um sich von vorne zu verabschieden. Und so tat Dallinger die 102,9 in der vierten Serie äußerst weh. Am Ende standen 626,3 Ringe auf der Anzeigetafel, was Platz 21 bedeutete. Der Finaleingang lag 2,4 Ringe höher. „Maxi hat einen guten Wettkampf gezeigt. Es ist einfach auf dem Niveau so, dass man sich kaum Schwächen erlauben kann. Wir machen für die Einzel-Wettbewerbe einen Haken dran und werden in Pilsen einen nächsten Anlauf auf die Quotenplätze nehmen“, so Roth.
EM-Debütant Sebastian Franz musste als 64. Mit 618,3 Ringen ein wenig Lehrgeld bezahlen. 618,3 Ringe  
Der dritte deutsche Starter, Julian Justus, war gar nicht erst angereist, da ihn kurzfristig ein grippaler Infekt niedergestreckt hatte. Somit ist der DSB im Team-Wettbewerb auch mit keinem Männer-Team vertreten.

Luftpistole Mixed: Hochmuth & Schwald gute Sechste

Einen starken sechsten Platz belegten Julia Hochmuth & Michael Schwald im Luftpistolen Mixed-Wettbewerb. In Teil eins der Qualifikationsphase zeigte das Duo mit 580 Ringen (Hochmuth 289, Schwald 291) eine überzeugende Leistung, die sie auf Platz vier und ins Viertelfinale führte. Dort wollten die Zehner nicht so oft fallen wie gewünscht, sowohl Hochmuth als auch Schwald erzielten 189 Ringe (= 378) und somit insgesamt fünf zu wenig für den Einzug in das Bronzefinale. Dennoch zeigte sich Hochmuth zufrieden: „Wir sind alles in allem zufrieden und haben eine ordentliche Leistung abgerufen, nachdem der Tag gestern nicht so lief, wie wir es uns erträumt hatten. Insgesamt lässt die Leistung für das Team-Event hoffen.“
Das Duo Robin Walter & Monika Karsch schloss die Qualifikation auf Platz zwölf mit 575 Ringen ab. Walter zeigte nach Platz fünf im Einzel erneut seine gute Form mit 291 Ringen, Karsch konnte mit ihren 284 Ringen nicht mithalten.

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