21.12.2019 - 14:34

Die 500 Lose à 50 Euro der letzten Lotterie erfreuten sich großer Beliebtheit und waren bereits zügig ausverkauft, denn schließlich warten zahlreiche hochwertige Preise auf die Gewinner, die am 23. August (ca. 15.00 Uhr) im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Sportschießen auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück gezogen werden. Als Hauptgewinn wartet abermals eine K-80 Flinte aus dem Hause Krieghoff, zudem werden weitere attraktive Preise wie Wettkampfteilnahmen, Flinten-Sportmunition, Jahresabonnements und Sachpreise von den Förderkreismitgliedern und Sponsoren verlost.

Und das ganz im Zeichen der Jugend, denn der Reinerlös der Lose wird zur Finanzierung von Trainingseinheiten der Flinten-Nationalmannschaft im Nachwuchsbereich eingesetzt. Des Weiteren sollen damit zusätzliche Startplätze bei internationalen Maßnahmen wahrgenommen und somit weitere internationale Einsätze für die jungen Flintenschützen ermöglicht werden.

Die aktuellen Lose glänzen dank des neuen Förderkreis-Partners, der Werbeagentur „trumedia“ (www.trumedia.de), in einem neuen Design. Der Druck der Lose wird, wie jedes Jahr, von Krüger Druck + Verlag dankend zur Verfügung gestellt.

Bei Interesse senden Sie eine E-Mail mit Ihren Namen, Adresse, Telefonnummer und Wunschlosnummer an lotterie(at)dsb.de oder melden sich telefonisch bei Frau Gaul unter 0611/46807-22. Weitere Informationen zur Lotterie werden auf der Homepage www.fk-wurfscheibe.de veröffentlicht.

Der Förderkreis Nationalmannschaft Wurfscheibe sagt DANKE an die Lotterieteilnehmer sowie an die Partner des Förderkreises:   

Allartz Verlag & Produktion
Haaga Folien GmbH
Krieghoff GmbH
Krüger Druck+Verlag, Merzig
RUAG Ammotec Deutschland
trumedia GmbH
Werner Diener GmbH & Co.

20.12.2019 - 14:02

Herr Wolpert, nach der Zustimmung des Bundesrats ist das neue Waffengesetz final verabschiedet. Was sind die wichtigsten Neuregelungen für die Sportschützen, was bleibt beim Alten?
Wolpert: „Die zukünftige Gesetzeslage in den für die DSB-Mitglieder wichtigsten Punkten stellt sich wie folgt dar: 
- Nach dem Erwerbsbedürfnis, an dem sich nichts ändert, wird zukünftig 5 und 10 Jahre nach dem Ersterwerb geprüft, ob das einmal erteilte Bedürfnis noch fortbesteht. Dazu muss der Waffenbesitzer pro Waffengattung (Kurz- / Langwaffe) mit einer seiner Waffen nachweisen, dass er regelmäßig schießt. Ein regelmäßiges Schießen liegt dann vor, wenn einmal pro Quartal bzw. sechsmal im Jahr die Schießaktivität im Referenzzeitraum (zwei Jahre vor der Prüfung) belegt werden kann. Nach zehn Jahren genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses eine Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einem Schießsportverein. Diese Regelung gilt ab der erst erworbenen Waffe. Das heißt 10 Jahre nach dem Erwerb der ersten Feuerwaffe ist diese Überprüfung abgeschlossen. Später erworbene Waffen fallen dann für diese Überprüfung nicht mehr ins Gewicht. All diejenigen, die bereits die erste Waffe vor über 10 Jahren erworben haben, müssen zukünftig nur noch ihre Mitgliedschaft im Schützenverein nachweisen.
- Es bleibt bei den Vorderladerwaffen sowie den Armbrüsten alles beim Alten.
- Vor der Genehmigung des Erwerbs von Feuerwaffen wird zukünftig regelmäßig eine Verfassungsschutzabfrage durchgeführt.
- Magazine mit einem Fassungsvermögen von mehr als zehn Patronen für Langwaffen sowie 20 Patronen für Kurzwaffen werden als „verbotene Gegenstände“ eingestuft. Trotz deutlichem Vortrag hierzu, ließen sich die Politiker von dieser Verschärfung, die in benachbarten Nationen sehr viel schützenfreundlicher umgesetzt wurde, nicht abbringen. Sportschützen haben aber die Möglichkeit, Sondergenehmigungen zu erhalten, wenn sie das Bedürfnis dafür nachweisen können.
- Und auch bei der kurzfristig aufgenommenen Begrenzung der gelben Sportschützen-Waffenbesitzkarte auf zehn eingetragene Waffen ließ sich der Gesetzgeber in der sehr kurzen Zeit zwischen Bekanntwerden dieser geplanten Änderung und der Verabschiedung im Bundestag nicht abbringen. Weitere Waffen können zukünftig nur noch auf die grüne Waffenbesitzkarte erworben werden mit dem Nachweis des Bedürfnisses.
- Im Bereich der Schießstandsachverständigen ist es gelungen, eine Öffnungsklausel für die Bundesländer zu erreichen, die es ihnen ermöglicht, die Qualifikationsanforderungen für die Anerkennung als Schießstandsachverständiger sowie das Verfahren der Anerkennung selbst zu regeln. Die Regelung könnte wieder zu einer besseren bundesweiten Verfügbarkeit an Schießstandsachverständigen führen, da nicht mehr ausschließlich öffentlich bestellte und vereidigte Schießstandsachverständige zum Einsatz kommen können.“

Wie bewerten Sie das Ergebnis? Was ist positiv, was negativ?
Wolpert: „Ich schließe mich der Meinung unseres Präsidenten Hans-Heinrich von Schönfels an: Wir können mit dem leben, was angesichts der zwischenzeitlichen ursprünglich geplanten Belastungen für unsere Schützen - beispielsweise die für alle persönliche Erscheinungspflicht bei der Waffenbehörde, psychologisches Gutachten oder der Wegfall der Erschwernisse für Vorderlader - als Ergebnis erreicht wurde. Natürlich heißt das nicht, dass wir restlos zufrieden sind mit den Neuregelungen, gerade auch bei der Deckelung der gelben Waffenbesitzkarte, der Magazinkapazität oder auch der verpflichtenden Verfassungsschutzabfrage - da hätten wir uns definitiv anderes für unsere Mitglieder gewünscht und haben dies in den Gesprächen auch mit Nachdruck und Informationen unterfüttert vorgestellt. Doch im gesamten Verfahren ist sehr deutlich geworden, dass es von Seiten der Parlamentarier und auch des maßgeblich verantwortlichen Innenministeriums bestimmte "rote Linien" gab, die nicht zu überwinden waren. Dass aktuelle Entwicklungen wie der schreckliche Anschlag von Halle, auch wenn dieser mit illegalen Waffen verübt wurde, mit hinein spielte, mag für manche nicht nachvollziehbar sein, ist aber politische Realität. So hatte sich die Innenministerkonferenz beispielsweise einstimmig mit 16:0-Stimmen für weitere Verschärfungen ausgesprochen. Letztlich geht es immer um die Abwägung unterschiedlichster Interessen und um einen Kompromiss des Machbaren.
Als absolut positiv bewerten wir die Neuregelung beim Nachweis des Bedürfnis-Fortbestehens, der praktikabel und realitätsnah ist, die Öffnungsklausel für die Schießstandsachverständigen, die es den Ländern ermöglicht, den Personenkreis deutlich auszuweiten und das Ergebnis bei Vorderladerwaffen und Armbrüsten, für die weiterhin die bisherigen Regelungen gelten."

Wie haben Sie bei diesem Gesetzgebungsverfahren die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden gesehen?
Wolpert: „Ich glaube, dass dieses Gesetzgebungsverfahren dafür gesorgt hat, dass es einen in dieser Form noch nie dagewesenen Schulterschluss der Verbände gegeben hat. Dies ist an den gemeinsamen Stellungnahmen abzulesen, aber auch an der nahezu 100%igen Übereinstimmung bei der Thematik Schießstandsachverständige. Zudem fanden Themen auch dann Unterstützung, wenn Verbände von einzelnen Regelungen des Gesetzes nicht unbedingt betroffen waren. Diese Solidarisierung habe ich als sehr angenehm und wirkungsvoll empfunden und sollten wir auch zukünftig leben, um dem Schießsport in Deutschland gebündelt eine möglichst starke Stimme zu geben."

Während des Gesetzgebungsverfahrens, vor allem aber nach der Verabschiedung im Bundestag, wurden auch kritische Stimmen laut. Was entgegnen Sie?
Wolpert: „Auch der DSB hätte die EU-Feuerwaffenrichtlinie gerne 1:1 umgesetzt und sich für die oben genannten Verschärfungen andere Regelungen gewünscht. Dafür haben wir uns stets in allen Gesprächen, Sitzungen, in einer Vielzahl von Schreiben und unseren Stellungnahmen stark gemacht. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie die gesetzgebenden Gremien hatten aber eigene Vorstellungen und ließen sich zum Teil nicht von diesen abbringen. So beispielsweise bei den Themen Magazingröße, gelbe WBK und Verfassungsschutzabfrage - die waren nicht diskutierbar! Wenn man sich den ersten Referentenentwurf des BMI und vor allem auch die zwischenzeitliche Stellungnahme des Bundesrats ansieht, dann muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Denn nur noch einmal zu Erinnerung: Zwischenzeitlich waren Regelungen auf dem Tisch, wie die zwingende persönliche Erscheinenspflicht bei der Behörde, der erschwerte Erwerb und Besitz von Armbrüsten und Vorderladerwaffen oder auch das Erbringen der schießsportlichen Aktivität von 12 bzw. 18 mal im Jahr mit jeder (!) einzelnen Waffe! Vor allem, was die Bedürfnisprüfung anbelangt, hätten die Neuregelungen ein nicht auszumalendes Mehr an Bürokratie und Kosten für die Sportschützen bedeutet. Vor diesem Hintergrund muss konstatiert werden, dass die zahlreichen Gespräche und Treffen des Präsidenten, der DSB-Geschäftsführung, der DSB-Landesverbände und der anderen Schießsportverbände Wirkung erzielt haben. Deswegen gilt mein Dank diesem Personenkreis, explizit auch unserer Vizepräsidentin Susanne Mittag, die ihre Fachkenntnis als ehemalige Polizeibeamtin in die Beratungen in einer Vielzahl von internen Gesprächen und Sitzungen eingebracht hat. Eine öffentlich wahrnehmbare Positionierung von Frau Mittag wäre eher kontraproduktiv gewesen."

Wie geht es weiter? Das nächste große Thema, Stichwort Bleiverbot, steht auf der Agenda!
Wolpert: „Mit der Unterschrift des Bundespräsidenten und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger werden die neuen Regelungen des Waffenrechts geltendes Recht. In der Umsetzung wird sich dann zeigen, wie die Behörden im täglichen Geschäft damit zurechtkommen. An der einen oder anderen Stelle befürchten wir schon jetzt Schwierigkeiten, vor denen wir im Gesetzgebungsverfahren gewarnt haben, beispielsweise bei der Handhabung und dem Umgang mit großen Magazinen. Altbesitze können wahrscheinlich schwerlich nachgewiesen werden, die verbotene Überkreuznutzung ist laut Experten selbst für diese kaum rechtlich korrekt zu beurteilen.
Das Bleiverbot ist in der Tat der nächste Brocken, der im Weg liegt und den Schießsport in seiner Gesamtheit betrifft. Erst vor wenigen Tagen haben wir zu diesem Thema an einem umfangreichen Konsultationsverfahren der Europäischen Chemikalien-Agentur ECHA teilgenommen und uns für den Erhalt bleihaltiger Munition ausgesprochen. Auch hier kann ich versprechen, dass sich der DSB mit seinen handelnden Personen, seiner Kompetenz und seinem Netzwerk weiterhin engagiert für die Belange seiner Mitglieder einsetzen wird."

20.12.2019 - 13:29
Nach dem die ersten Überprüfungen der Datenschutzbeauftragten (u.a. vom Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit) zu einzelnen Dokumenten vorgenommen wurden, musste auch der Deutsche Schützenbund teilweise seine Dokumente überarbeiten.
20.12.2019 - 08:33

Dabei behaupteten sich Simon und Dallinger deutlich vor den Verfolgern und hatten am Ende der drei Teilprogramme 4,2 bzw. 7,2 Ringe Vorsprung. Beide sorgten auch mit 629,2 Ringen (Simon) bzw. 627,7 Ringen (Dallinger) für die Höchstergebnisse bei Frauen und Männern. Bundestrainer Claus-Dieter Roth meinte zu den Qualifikationsergebnissen: „Es war gut, dass wir die jungen Leute wie Anna Janßen an die Weltspitze heranführen. Julia Simon ist momentan die stärkste Luftgewehrschützin. Bei den Männern ist noch deutlich Luft nach oben.“

Die Luftpistolen-Qualifikation folgt am 11./12. Januar in Ruit, die Qualifikation der Luftpistolen-Junioren findet zur gleichen Zeit am gleichen Ort statt, die des Luftgewehr-Nachwuchses vom 22. bis 26. Januar in München.

Der EM in Breslau kommt entscheidende Bedeutung zu, denn dort werden in Luftgewehr und Luftpistole bei Frauen und Männern jeweils zwei Quotenplätze für Tokio 2020 vergeben. Und noch sind die DSB-Athleten in den Druckluft-Disziplinen „blank“. Dementsprechend wissen alle, um was es geht, wie Bundestrainer Claus-Dieter Roth sagt: „Ich hoffe, dass sowohl bei Frauen als auch Männern etwas geht. Unsere Aufgabe wird sein, die Finals zu erreichen und dort die nötige Wettkampfhärte zu zeigen.“ Nach Breslau gibt es nur noch eine weitere Chance im Druckluft-Bereich, dann beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier in Pilsen/CZE (17.-28. Mai).  

20.12.2019 - 08:25

Sportschützen ist der Begriff „Adlerauge“ ein fester Begriff. Schließlich bürgt die bereits von Benno Lindner, Uhrmacher- und Optikermeister sowie 1958 Firmengründer, kreierte Korn-Optik für höchste Qualität und Präzision. Und dies sind im Schießsport nun einmal die entscheidenden Merkmale.

Neu ist, dass das Adlerauge-Gütezeichen nicht nur die Schrauben kennzeichnet, sondern alle Produkte. Damit der Besitzer sicher sein kann, dass er höchste Qualität erworben hat. Das verspricht auch der langjährige Prokurist Bernhard Titz, der im Juli 2019 die Geschäftsführung des Unternehmens übernahm: „Da wir seit Jahrzenten mit dem Deutschen Schützenbund kooperieren, freuen wir uns, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu fokussieren. Es ist immer gut, einen so verlässlichen Partner wie den Deutschen Schützenbund an der Seite zu haben.“

Jörg Brokamp, Geschäftsführer der Sportförderungsgesellschaft mbH, die exklusiv alle Vermarktungsrechte des Deutschen Schützenbundes besitzt, sagt: „Mit der Korn-Optik Adlerauge GmbH haben wir einen neuen DSB-Lizenzpartner gefunden, der in Schützenkreisen für Qualität und Verlässlichkeit bekannt ist. Die Kompetenz und die Produktpalette des Unternehmens kommt dabei allen Schützen zugute, egal welcher Leistungsklasse sie angehören.“

19.12.2019 - 11:12

Theorie und Praxis standen in der Aula der Luftdruckhalle mit Werner Rabe auf dem zweistündigen Programm, der die Möglichkeiten von Öffentlichkeitsarbeit in den klassischen Medien, aber vor allem auch in den von den Sportlern und Sportlerinnen immer mehr genutzten Sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram aufzeigte.  

Der frühere Sportchef des Bayerischen Fernsehens, der zuvor auch bei einer Tageszeitung und dem Sport-Informations-Dienst (sid) allein bei 19 Olympischen Spielen und vielen Weltmeisterschaften dabei war, nutzte seinen reichen Erfahrungsschatz auch in der Vereinsarbeit zu manchem Tipps und Ratschlägen für die Athleten und Trainer Manuel Heilgemeier im Umgang auch mit den Medienvertretern, die nicht immer Fachjournalisten sind.

Besondere Freude hatten die Schützen bei den Interviews vor und hinter der Kamera, bei denen sie sich untereinander interviewen konnten, frei nach dem Motto „Was ich schon immer vom Olympiaseiger wissen wollte, aber ihn noch nie gefragt habe“ oder „Was könnte der Reporter mich denn wohl fragen?“

Für den bewährten, aber verhinderten  BSSB-Kameramann und Filmemacher Tobias Thalhammer war dessen Lebensgefährtin Ricci Tauscher, gelernte Cutterin, Sängerin und Moderatorin eingesprungen, die viel zum Erfolg der Aktion beitragen konnte. Am Ende sprang sogar ein kleiner Weihnachts- und Neujahrsgruß in Richtung Olympische Spiele in Tokio im Rahmen der Aktion „Danke Trainer*in“ heraus, mit dem sich nicht nur die aktuellen Olympia-Kandidaten in die Weihnachtspause verabschiedeten.

(Werner Rabe/BSSB)

18.12.2019 - 16:16

Aus dem Hause Walther stehen bereits sechs Lichtgewehre Hämmerli LTS 5 junior zur Verfügung, demnächst werden auch neue Lichtpistolen Hämmerli AP20 Hybrid LTS zur Verfügung stehen. „Das sind die optimalen Sportgeräte, um den Einstieg in den Schießsport zu vermitteln“, sagt Astrid Harbeck, die verantwortliche Ansprechpartnerin im DSB. Die Walther-Sportgeräte sind kompakt und leicht und damit absolut nachwuchsgerecht.

Bei Lichtgewehren bzw. -pistolen wird ein ungefährlicher Lichtstrahl gesendet, der den realen Schuss simuliert. Die Hämmerli LTS 5 junior gelten nicht als „Schusswaffe“ und können ohne Altersbeschränkung eingesetzt werden. Das Schießen mit Lichtsportgeräten trainiert den Ablauf für das spätere sportliche Luftgewehr-/Luftpistolen-Schießen und fördert frühzeitig die Konzentration der jungen Nachwuchstalente.

Für DSB-Mitgliedsvereine ist der Service kostenlos, lediglich die Versand- und Transportkosten müssen übernommen werden. Neben den Lichtgeräten umfasst der Bestand an Material auch einen mobilen Schießstand sowie ein Armbrust- und Bogenpaket.

Ein herzliches Dankeschön an die Carl Walther GmbH aus Ulm für die großzügige Bereitstellung der Lichtgeräte. Die im Jahr 1886 gegründete Firma, die seit 2013 Partner des DSB ist, produziert Sport- und Dienstwaffen für Behörden, Verbände und Sportschützen. Im Olympiajahr 1936 gelang Walther mit der Pistole „Olympia“ der Durchbruch im Schießsportbereich, da diese zu fünf Medaillen verhalf. Die Entwicklung im Bereich des Schießsports ist zu einer der wichtigsten Aufgaben von Walther geworden.

17.12.2019 - 13:46

In Rotenburg findet bereits zum fünften Mal das Bundesligafinale mit Luftgewehr und Luftpistole statt. Die SG Mengshausen als Ausrichter und Zugpferd wird zwar nicht dabei sein, dafür aber zahlreiche Top-Stars der Gewehr- und Pistolen-Szene, die sicherlich später im Jahr bei den Olympischen Spielen in Tokio für Furore sorgen werden. Die große Göbels Arena dient abermals als Wettkampfhalle, Tages-Tickets gibt es bereits ab 3 Euro (ermäßigt) bzw. 6 Euro, Wochenendkarten kosten 5 bzw. 10 Euro und können nun an dieser Stelle erworben werden.

Einen Monat später gastiert die nationale Bogen-Elite in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden. Und das ebenfalls zum fünften Mal. Die vier besten Nord- und Südklubs treffen aufeinander und werden für zahlreiche Schüsse "ins Gold" sorgen. Die Zuschauer können hautnah dabei sein und Elena Richter, Florian Kahllund und den anderen Nationalkadern über die Schulter schauen. Die Tickets kosten 5 Euro (ermäßigt) bzw. 7 Euro, auch ein Gruppenticket (ab 10 Personen) mit Sonderkonditionen kann an dieser Stelle erworben werden.

16.12.2019 - 13:28

Der Vertrag erlaubt ARD und ZDF weiterhin, in ihren Programmen über das umfangreiche Sportangebot dieser Organisationen mit nationalen und internationalen Veranstaltungen zu berichten. Darüber hinaus verfügt SportA über Sublizenzierungsrechte. Für 2020 sind u.a. die Bundesligafinals, die Deutschen Meisterschaften und die Weltcups - jeweils im Sport- und Bogenschießen - Bestandteil des Vertrages. Und natürlich zählen auch „Die Finals“ dazu, das 2019 erstmals durchgeführte und von ARD und ZDF übertragenen Multi-Sport-Event, das im nächsten Jahr in der Rhein-Ruhr-Region seine zweite Auflage erfährt.

Stimmen dazu

Wolfgang Kink, DSB-Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit: "Es freut mich, dass wir aufgrund der guten Übertragungen der vergangenen zwei Jahre einen noch besseren Vertragsabschluss erzielen konnten.“

Jörg Brokamp, DSB-Bundesgeschäftsführer und zudem Vorsitzender des Beirats der Verbände: “Ich freue mich, dass es erneut gelungen ist, einen großen Teil der olympischen und nicht-olympischen Spitzenverbände im Deutschen Olympischen Sportbund solidarisch zu einem Vertragsabschluss mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zusammen zu schließen und diese Partnerschaft zum Wohle der Vielfalt des in den Medien gezeigten Sports weiter zu leben."

Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator: „Wir wollen auch weiterhin die gesamte Breite des Sports über alle uns zur Verfügung stehenden Verbreitungswege abbilden. Deshalb ist die Verlängerung unserer Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt, der uns Planungssicherheit - auch für die von uns geplante Fortführung des Projekts „Die Finals“ - gibt.

Thomas Fuhrmann, ZDF-Sportchef: „Wir freuen uns, dass auch in Zukunft viele olympische und nicht-olympische Sportarten ihren Platz in den Programmen und Angeboten des ZDF finden.“
 

Dem „TV 34er-Vertrag“ gehören die folgenden Verbände an: Bund Deutscher Radfahrer, Bundesverband Deutscher Gewichtheber, Deutsche Billard-Union, Deutsche Eislauf-Union, Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft, Deutsche Taekwondo Union, Deutscher Aero Club, Deutscher Alpenverein, Deutscher Behinderten-Sportverband, Deutscher Boxsport-Verband, Deutscher Eisstock-Verband, Deutscher Gehörlosen-Sportverband, Deutscher Judo-Bund, Deutscher Ju-Jutsu Verband, Deutscher Kanu-Verband, Deutscher Karate Verband, Deutscher Kegler- und Bowlingbund, Deutscher Minigolfsport Verband, DMSB Deutscher Motor Sport Bund, Deutscher Motoryachtverband, Deutscher Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband, Deutscher Ringer-Bund, Deutscher Rollsport- und Inline-Verband, Deutscher Ruderverband, Deutscher Schachbund, Deutscher Schützenbund, Deutscher Segler-Verband, Deutscher Skibob Verband, Deutscher Sportakrobatik-Bund, Deutscher Squash Verband, Deutscher Verband für Modernen Fünfkampf, Deutscher Wasserski- und Wakeboardverband, Verband Deutscher Sporttaucher, Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH.

(ARD/ZDF & EB)

13.12.2019 - 17:03

Am Ende eines langen Prozesses biegt das Dritte Waffenrechtänderungsgesetz auf die Zielgerade ein. Zur Erinnerung: Ursprünglich sollte die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie in nationales Recht der Bekämpfung des Terrors und des illegalen Waffenhandels dienen und Ende 2018 verabschiedet werden. Nach zahlreichen Gesprächen und Expertenanhörungen - der DSB, seine Landesverbände und andere Schießsportverbände agierten dabei an vorderster Stelle - wurde aus den anfänglichen Entwürfen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Die wichtigsten Punkte aus DSB-Sicht:

  • Nach dem Erwerbsbedürfnis, an dem sich nichts ändert, wird zukünftig 5 und 10 Jahre nach dem Ersterwerb geprüft, ob das einmal erteilte Bedürfnis noch fortbesteht. Dazu muss der Waffenbesitzer pro Waffengattung (Kurz- / Langwaffe) mit einer seiner Waffen nachweisen, dass er regelmäßig schießt. Ein regelmäßiges Schießen liegt dann vor, wenn einmal pro Quartal bzw. sechsmal im Jahr die Schießaktivität im Referenzzeitraum (zwei Jahre) belegt werden kann. Nach zehn Jahren genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses eine Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einem Schießsportverein.
     
  • Es bleibt bei Vorderladerwaffen sowie Armbrüsten alles beim Alten.
     
  • Vor der Genehmigung des Erwerbs von Feuerwaffen wird zukünftig regelmäßig eine Verfassungsschutzabfrage durchgeführt.
     
  • Magazine mit einem Fassungsvermögen von mehr als zehn Patronen für Langwaffen sowie 20 Patronen für Kurzwaffen werden als "verbotene Gegenstände" eingestuft. Trotz deutlichem Vortrag hierzu ließen sich die Politiker von dieser Verschärfung, die in benachbarten Nationen sehr viel schützenfreundlicher umgesetzt wurde, nicht abbringen.
     
  • Im Bereich der Schießstandsachverständigen gibt es nun eine Öffnungsklausel für die Bundesländer. Diese ermöglicht es ihnen, die Qualifikationsanforderungen für die Anerkennung als Schießstandsachverständiger sowie das Verfahren der Anerkennung selbst zu regeln. Dies könnte somit wieder zu einer besseren bundesweiten Verfügbarkeit an Schießstandsachverständigen führen, da nicht mehr ausschließlich öffentlich bestellte und vereidigte Schießstandsachverständige zum Einsatz kommen können.


In einem Schreiben hat DSB-Vizepräsidentin Susanne Mittag, die als Bundestagsabgeordnete in den Prozess involviert war und von zahlreichen Schützen angeschrieben wurde, den Werdegang und die Änderungen des Dritten Waffenrechtänderungsgesetzes zusammengefasst. Das Schreiben ist im Anhang.

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