Aufgrund der aktuellen Situation ist unser Trainingsbetrieb noch eingeschränkt.
Es kann daher zu Verzögerungen kommen.
11.05.2020 - 10:26

Diese Verlegung hat zudem Auswirkungen auf die Förderung der Athleten, etwa in den Bereichen Sporthilfe und Bundeswehr, für die internen Ranglisten oder die Frage, aufgrund welcher Kriterien sich in diesem Jahr Junioren des letzten Nachwuchslehrgangs für die Erwachsenenkader empfehlen können. Viele Fragen, viele unterschiedliche und interessante Antworten der Bundestrainer, die Sie in der neuen DSZ finden.

In der neuen Ausgabe startet die DSZ auch mit einer neuen Serie. Im Sommer ist die Fertigstellung und Eröffnung des neuen Bundesleistungszentrums und der Schießsportschule in Wiesbaden-Klarenthal geplant – Corona bedingt ist mit Festlegungen vorsichtig umzugehen. Dennoch beginnt die DSZ in der Maiausgabe, zunächst die historischen Hintergründe der Schießsportschule, ihre Funktion und Aufgaben unter Mithilfe von Zeitzeugen zu beleuchten. Die Serie wird in den nächsten Monaten fortgesetzt mit einer Geschichte über die Bauphase und abgeschlossen mit einer exakten Darstellung, welche Möglichkeiten und Chancen sie nicht nur für den Leistungssport, sondern jeden Schützen bietet.

Neben vielen Servicethemen, die ungeachtet der Krise weiter in den Ausgaben erscheinen, findet sich in der neuen DSZ eine Geschichte über Sandra Reitz und Julia Hochmuth über ihre besonderen Berührungspunkte mit Olympia – die natürlich im nächsten Jahr verstärkt werden sollen. Dazu nimmt auch die Tradition mit ihrer Geschichte über Olympia einen breiten Raum ein – auch in diesem Bereich starten wir eine Serie, die sich aus aktuellem Anlass mit den Schwierigkeiten und dem Scheitern bei der Ausrichtung der Spiele beschäftigt.

Wer sich eigens das kommende Heft sichern möchte – oder eine frühere Ausgabe – hat online die Bestellmöglichkeit unter www.uzv.de, und er kann wählen zwischen gedruckter und digitaler Form.

08.05.2020 - 09:55

1. Welche Rolle spielt der Kopf im Leistungssport?

Er spielt eine bedeutende Rolle. Zum einen steuert er das Erlernen und die Ausführung von Bewegungen. Darüber hinaus fordert der Leistungssport eine Reihe stabiler mentaler Fähigkeiten bezüglich Motivation und Konzentration, sowie im Umgang mit Emotionen wie Angst und Frustration beispielsweise nach einem Fehlschuss. Doch nicht allein die persönlichen Eigenschaften, sondern ebenso das Umfeld, in dem der Sportler sich bewegt, hat einen großen Einfluss. Vor allem die Einflussnahme des Trainers und die Unterstützung durch die Familie sind von großer Bedeutung.

Bei großen technischen und athletischen Leistungsunterschieden ist die Psyche weniger bedeutsam. Aber je ähnlicher der Leistungsstand der Sportler/innen ist desto mehr entscheidet der Kopf. Im Schießsport hat der mentale Teil aufgrund der geringeren Bedeutung der Athletik einen großen Stellenwert.

2. Welche psychischen Aspekte beeinflussen das Leistungsvermögen – positiv als auch negativ?

Vor allem vorangegangene Erfahrungen im Umgang mit Erfolg und Misserfolg beeinflussen das Leistungsvermögen der Sportler/innen. Hierbei ist eine stabile Persönlichkeit von Bedeutung. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen bleiben unangetastet von schwankenden Leistungen, je stabiler diese sind.

Dafür ist auch die Selbstwirksamkeitserwartung sehr bedeutsam. Die Überzeugung „Ich kann das schaffen“ zeugt davon, dass die Leistung der eigenen Kompetenz zugeschrieben wird.

Wird beispielsweise die Leistung eines Schützens, welcher zu einer Meisterschaft in einen Rekord aufstellt, auf die Besonderheit des Standes zurückgeführt, kann dies für alle nachfolgenden Wettkämpfe eine Barriere darstellen. Mit der Überzeugung, dass allein die externen Umstände zu dieser Leistung geführt haben, wird der Sportler diesen Rekord nicht mehr brechen.

3. Um wie viel Prozent bedingt die Psyche das Leistungsvermögen?

Den Einfluss der Psyche auf das Leistungsvermögen in einem fixen Wert auszudrücken stellt sich schwierig dar, da unter dem Konstrukt „Psyche“ vielerlei Faktoren zu bedenken sind. Jedoch kann man davon ausgehen, dass die Psyche einen größeren Einfluss auf das Leistungsvermögen ausübt, je ähnlicher der Leistungsstand der Sportler/innen, bei gleichen Umweltbedingungen, ausfällt.

Vergleicht man Schützen zwischen den Weltranglistenplätzen 10 und 20, welche vom selben Trainer trainiert werden und vergleichbare Leistungen in Koordination, Kondition, Technik und Taktik aufweisen, so wird der Leistungsunterschied zwischen den Sportler/innen allein durch Unterschiede in der Psyche bedingt sein.

4. Was kann uns dabei helfen, damit wir unser wirkliches Potenzial gänzlich abrufen können?

Um das Potenzial im richtigen Moment abrufen zu können, ist es zentral die dafür nötigen Handlungsschritte zu internalisieren und automatisieren. Von Bedeutung ist, die Gedanken nicht auf die Hindernisse zu fokussieren, sondern auf die Mittel und Wege, diese zu überwinden. Beispielsweise sollte der Stürmer beim Strafstoß nicht den Torwart oder das Ausfokussieren sondern die gewünschte Ecke. Eine intensive Wettkampfvorbereitung und das Erarbeiten von Routinen befähigt dazu, sich zu fokussieren und sich auf das zu konzentrieren, was im Moment wichtig ist.

Viel Potential kommt dabei dem mentalem Training und der Hypnose zu. Gerade die Hypnose kann dabei unterstützen im Wettkampf einen optimalen Wettkampfzustand zu erreichen. Die Techniken aus dem mentalen Training aber auch der Hypnose müssen natürlich auch trainiert werden bevor sie ihre Wirkung entfalten.

5. Wie lernen wir, den hohen Anforderungen stand zuhalten und dem eigenen Anspruch gerecht zu werden?

Hierbei findet sich eine stetige Entwicklung, denn die Anforderungen an den Leistungssportler steigen kontinuierlich. Wichtig dabei ist, dass sich die Anforderungen von außen mit den persönlichen Anforderungen an sich selbst decken. Dies ist gleichzusetzen mit den Zielen einer Person. Werden fremdbestimmte Ziele einfach übernommen, sinkt die Motivation und Leistungsbereitschaft.

Weiterhin kann mentales Training dazu verhelfen, sich in Wettkampfsituationen fokussiert und konzentriert den Anforderungen zu stellen.

Auch gehören Misserfolge zum Leben eines Leistungssportlers. Es ist somit unabdingbar, dass sich Sportler/innen so früh wie möglich eine gesunde Strategie zur Misserfolgsbewältigung aufbauen.

Ein perfektes Beispiel für den Umgang mit Misserfolg ist Bayern München. Im Champions League Finale 1998/99 gegen Manchester United gaben sie das Spiel in der Nachspielzeit durch zwei Tore in der 91sten und in der 93sten Minute ab. Dies galt als Mutter aller Niederlagen. Seitdem hat Bayern München nie wieder gegen Manchester in der Champions League verloren. Zusätzlich ist Bayern wegen seines Vermögens das Spiel noch in der Nachspielzeit umzukippen, gefürchtet (Siehe das Spiel gegen RB Leipzig). Bayern ist gestärkt aus der Niederlage hervorgegangen. So sieht ein erfolgreicher Umgang mit Niederlagen aus.

Der Autor – Diplom-Psychologe Benjamin Koch

Koch ist seit zehn Jahren als Sportpsychologe und Coach im Spitzensport tätig. Er unterstützt Leistungssportler, Trainer und Sportvereine bei ihrer Potentialerkennung und -entwicklung. Der Diplom-Psychologe absolvierte eine Ausbildung zum psychologischen Trainer und Coach im Leistungssport am Bundesinstitut für Sportwissenschaft und ist Experte für psychologisches Training und Coaching im Spitzensport. Seine Schwerpunkte sind das mentale Training, die Hypnose, Misserfolgsbewältigung sowie die Teamentwicklung.

07.05.2020 - 12:24

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Spitzensportverbände, so auch der DSB, hatten Pläne und Verhaltensmaßnahmen für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs konkretisiert (DSB-Papier). Nun erteilte die Politik Sportarten, die an der „frischen Luft“ stattfinden, also im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlage, die Erlaubnis zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes. Dabei muss ein Abstand zwischen den Sporttreibenden von mindestens 1,5-2 Metern sowie die Einhaltung der auch sonst üblichen Hygienemaßnahmen gewährleistet sein. Der Wettkampfbetrieb und Zuschauerbesuche bleiben vorerst untersagt. Weitere Details zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sports müssen jedoch noch in entsprechenden Verordnungen der Bundesländer umgesetzt werden. Aufgrund des föderalistischen Systems in Deutschland gibt es Unterschiede in den Bundesländern, die zum Teil bereits weitergehende Lockerungen beschlossen haben. Eine bundesweite geltende Aussage ist deshalb nicht möglich.

Einen Überblick, wo Sie aktuelle Informationen zu Regeln und Lockerungen in ihrem Bundesland finden, bietet die Homepage der Bundesregierung

Für den DSB mit seinen fast 1,4 Mio. Mitgliedern in über 14.000 Vereinen bedeutet das, dass zunächst alle Bogenschützen wieder im Freien zu Pfeil und Bogen greifen dürfen und auch Sportschützen ihren Sport im Freien grundsätzlich wieder ausüben können. Sportschützen sind dabei jedoch auf die Verordnungen ihrer Bundesländer angewiesen, in denen geregelt werden muss, was genau als „Schießstände an der frischen Luft“ definiert wird.  Der DSB hat sich in seinen sportartspezifischen Übergangsregeln für alle „offenen Stände“ gemäß Schießstandrichtlinien ausgesprochen, was auch teilgedeckte Stände mit umfasst. Noch etwas Geduld ist für das Sportschießen auf geschlossenen Schießständen nötig, wenngleich in einigen Bundesländern auch bereits die Wiederaufnahme des Indoor-Sportbetriebs angedacht ist.

DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels begrüßt den ersten Schritt in die Normalität: „Uns allen fehlte unser Sport. Deshalb freuen wir uns, dass nun zunächst alle Outdoorsportler wieder aktiv werden können. Dies muss natürlich nach den aufgestellten Regeln und unter Eigenverantwortung geschehen. Im nächsten Schritt werden wir uns dafür stark machen, dass zeitnah auch alle Sportschützen demnächst wieder auf geschlossenen Schießständen ihrer Passion nachgehen können.“

Der DSB hatte sieben grundsätzliche Übergangsregelungen erarbeitet, die sich an den Empfehlungen des DOSB orientieren, und diese für den Bogen- und Schießsport konkretisiert. Dabei geht es u.a. um die Schlagworte „Distanzregeln“, „Hygieneregeln“ und „Trainingsgruppen“. Die Regeln sind unbedingt einzuhalten.

05.05.2020 - 15:00

Ausgezeichnet werden z.B. entsprechende Tätigkeiten und Projekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Integration & Inklusion, Klima- und Naturschutz oder Senioren. Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher rund 5,5 Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

Schnell und einfach online bewerben

Die Teilnahme am digitalen Bewerbungsprozess ist einfach. Das entsprechende Online-Formular finden Sportvereine auf den Websites der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wer nicht weiß, welche Bank dies in seinem Umfeld ist, schaut einfach auf www.sterne-des-sports.de/vereine/bankensuche nach. Das Bewerbungsformular ist zusätzlich über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung/ erreichbar. Bundesweiter Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020. Mitmachen können alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, sprich: in einem Landessportbund/Landessportverband, in einem Spitzenverband oder einem Sportverband mit besonderen Aufgaben.

Wer sich einmal von erfolgreichen Projekten der vergangenen Jahre inspirieren lassen will, kann dies auf den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #SternedesSports oder auf der Webseite www.sterne-des-sports.de tun.

04.05.2020 - 12:09

Zwar bleibt die Weltrangliste vorerst eingefroren, aber nationale Ergebnisse von Ranglisten oder Wettbewerben werden ab dem 1. Juli gewertet, z.B. wenn es um neue Weltrekorde oder Qualifikationswettkämpfe geht.

Die WA hofft, in 2020 noch Wettkämpfe durchzuführen, dies hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Es bleibt auf jeden Fall dabei, dass jede Veranstaltung mit einer Vorlaufzeit von zwei Monaten angekündigt wird. Zudem teilte die WA mit, dass in diesem Jahr keine Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr stattfinden.

Erstes Online-Turnier in der WA-Geschichte

Die Krise hat die WA dazu veranlasst, das erste Online-Turnier zu starten: Seit dem 1. Mai schießen acht Compound-Schützen, jeweils vier Frauen und Männer, um den „Lockdown Knockout“. Immerhin geht es um 1000 Schweizer Franken für den Sieger und 500 Schweizer Franken für den zweitplatzierten Schützen. Nach der Qualifikation (1.-4. Mai) schließen sich Viertelfinals (9.-12. Mai), Halbfinals (14./15. Mai) und das Finale (17. Mai) an. Verfolgt werden kann das Ganze auf dem YouTube-Kanal der WA sowie auf deren Facebook-Zugang.

30.04.2020 - 15:29

Die Führungs-Akademie (FA) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat dazu eine Sonderausgabe des „Rechtstelegramms für die Vereins- und Verbandsarbeit“ aufgelegt, die ausführlich darüber informiert, was der Vorstand wissen muss und welcher Handlungsbedarf im Verein und Verband jetzt besteht.

Diese Ausgabe kann als kostenfreies Probe-Abo direkt bei der Führungs-Akademie bestellt werden. Dazu kann angehängtes Bestellformular genutzt werden. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, sich direkt für ein Jahresabonnement (4 Ausgaben für insgesamt 15 € pro Jahr) zu entscheiden. Kreuzen Sie einfach Ihre Auswahl an, und die FA versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen rechtlichen Informationen und Hilfestellungen für Ihre Vereins- und Verbandsarbeit.

Weiteres zu dem Infoservice „Rechtstelegramm“ der FA finden Sie unter www.fuehrungs-akademie.de/rechtstelegramm  

Aus dem Inhalt des Rechtstelegramms

  • Handlungsfähigkeit des Vorstands und des Vereins
  • Ausgangslage für den Gesetzgeber: Durchführen – Absagen – Verschieben der MV
  • Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung
  • Beschlussfassung der Mitglieder im Umlaufverfahren ohne MV
  • Durchführung von Vorstandssitzungen – aber wie?
  • Wann muss der Verein einen Insolvenzantrag stellen?
  • Rechtliche Fragen rund um das Beitragswesen im Verein  

 

Darüber hinaus hat die Führungs-Akademie eine noch deutlich ausführlichere Broschüre "Vereins- und Verbandsarbeit im Zeichen der Corona-Pandemie" erstellt. In dieser über 80 Seiten dicken Publikation erläutern Experten Gesichtspunkte zum Vereins-/Verbandsrecht, Arbeitsrecht und Datenschutz.

Der Deutsche Schützenbund hält diese für gut und umfassend, so dass er seinen Landesverbänden eine Lizenz zur Verfügung stellt. Auch wenn die Landesverbände aus Lizenzgründen diese Broschüre nicht veröffentlichen dürfen, profitieren doch sicherlich alle von dieser zusätzlichen Information.

Die Broschüre ist ebenfalls auch als Einzellizenz zu beziehen, das Bestellformular befindet sich im Anhang.

29.04.2020 - 09:55

Dadurch geraten viele Verbände und Vereine in finanzielle Schwierigkeiten bzw. müssen Verluste hinnehmen. Die Bedeutung der sportlichen Vereinslandschaft für die Gesamtgesellschaft ist hinreichend bekannt. Aus diesem Grund haben die 16 Bundesländer unterschiedliche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um den vereinsbasierten Sport zu unterstützen.

In angehängter Aufstellung gibt der DSB einen Überblick zu den verschiedenen Initiativen. Für weitere Informationen stehen Ihnen auch Ihr Landesverband und der jeweilige Landessportbund zur Verfügung.

27.04.2020 - 12:12

So beispielsweise, wie er zum Schießsport kam. Dies erfolgte nämlich eher auf ungewöhnliche Weise. Oder wie er im letzten Moment auf den Olympia-Zug gen Peking 2008 sprang und dort bei seiner olympischen Premiere trotz Mega-Puls sensationell die Bronzemedaille gewann. Natürlich erzählt Reitz auch von seinem „Glanzstück“, dem Gold-Coup in Rio de Janeiro 2016, und er geht auf Fragen der Fans und Schützen ein, die diese ihm über unseren Facebook-Kanal zukommen ließen.

Zuhörer werden feststellen: Der erfolgreichste aktive DSB-Sportschütze ist äußerst sympathisch, total auf dem Boden geblieben und ein toller Erzähler. Wir hoffen, dass alle so viel Spaß mit der Folge haben wie wir bei der Produktion.

Wir bedanken uns bei der Meyton Elekronik GmbH und der Carl Walther GmbH für die Unterstützung dieses Projektes und freuen uns über Rückmeldungen und Weiterempfehlungen.

Zu hören ist der Podcast bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify und Deezer sowie auf der DSB-Homepage.

24.04.2020 - 12:00

Sammeln Sie Ihre Erinnerungen an ihre Reisen – egal, ob durch das Bogen- oder Sportschießen, allein oder mit ihrer Familie: Mit Hilfe der Ländercharms haben Sie so alle bereisten Länder auf einen Blick. Weltcupstationen, Meisterschaften oder Urlaube, alle Ereignisse und Erinnerungen finden einen Platz an einem Ort. Verzieren sie damit ihren Schlüssel, personalisieren Sie ihren Sportkoffer oder tragen Sie die Erinnerung an einzigartige Sportereignisse aus aller Welt am Köcher.

Sie können sich beim Anhänger zwischen den Farben Beige oder Schwarz entscheiden und bei den Anhängern (Charms) aus über 70 Ländern und Inselstaaten wählen. Zum Beispiel: Kanada, Portugal, USA, Indien, Thailand usw.

 

Unser Anhänger kostet 15,00€.

Die Länderanhänger für
1 Stück -  2,50€
5 Stück - 10,00€
10 Stück - 20,00€

Für alle weiteren Fragen und Ihre Bestellung, wenden Sie sich an Frau Wettstein unter wettstein(at)dsb.de oder telefonisch unter 0611-4680719.

 

23.04.2020 - 10:20

Schon seit einigen Tagen steht der DSB deshalb im intensiven Austausch mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie der Politik. Es geht dem DSB dabei nicht um eine bevorzugte Behandlung für seine Sportarten. Vielmehr muss es mit Blick auf die Rolle des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität der Bürgerinnen und Bürger gemeinsames Ziel sein, den aktiven Sportbetrieb an der Basis in einer für die Gesamtsituation verantwortlichen Form schrittweise wieder zu ermöglichen. Dabei sieht sich der Deutsche Schützenbund mit seinen fast 1,4 Mio. Mitgliedern in über 14.000 Vereinen als wichtiger Teil einer sportlichen Solidargemeinschaft unter dem Dach des DOSBs.

DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels unterstützt diese Vorgehensweise: „Natürlich fehlt uns allen unser Sport. Deshalb wollen wir mit für uns geeigneten Regeln langsam in den Sportbetrieb zurückkehren.“ Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt seien jetzt in dieser Zeit besonders gefragt, appelliert von Schönfels. Werte, die Schützen von jeher auszeichnen.

Der DSB hat sieben grundsätzliche Übergangsregelungen erarbeitet, die sich an den Empfehlungen des DOSB orientieren, und diese für den Bogen- und Schießsport konkretisiert. Dabei geht es u.a. um die Schlagworte „Distanzregeln“, „Hygieneregeln“ und „Trainingsgruppen“.

Die Übergangsreglungen liegen zwischenzeitlich dem DOSB vor, der diese für alle Sportarten zusammengefasst an die Sportministerkonferenz (SMK) der Länder weiterleiten wird. Auf der Basis sportartspezifischer Vorgaben der Fachverbände soll dann in der kommenden Woche ein bereits vorliegender Entwurf eines "SMK-Stufenplans" endgültig beschlossen werden.

Der Entwurf des "SMK-Stufenplans" sieht bisher u.a. vor:

"In einem ersten Schritt solle im Breiten- und Freizeitsport – gleichermaßen für alle Sportarten – der Trainingsbetrieb wieder erlaubt werden, sofern die Sportangebote an der „frischen Luft“ stattfinden, also im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen. Dabei müsse ein Abstand zwischen den Sporttreibenden von zwei Metern gewährleistet sein, bei Einhaltung der auch sonst üblichen Hygienemaßnahmen. Sport solle zudem „kontaktfrei“ ausgeübt werden, der Wettkampfbetrieb und Zuschauerbesuche blieben vorerst untersagt."

„Zunächst werden wir unseren Sport anders ausüben, aber deshalb mit nicht weniger Spaß und Freude“, blickt von Schönfels in die nahe Zukunft. „Veränderung bereitet oftmals Unbehagen, aber es bietet auch Chancen. Und so müssen wir es sehen: Die Situation als Chance, unseren Sport mit viel Kreativität und Engagement weiter voran zu treiben, um später auch wieder gemeinsam den Sport auszuüben zu können, den wir lieben.“

Neben dem Drang, seinem Hobby wieder nachgehen zu können, kommt im Bereich des Waffenrechts noch der Nachweis für das Bedürfnis zum Erwerb und Besitz von Sportwaffen hinzu. Dazu wird eine regelmäßige Schießsportausübung von einmal monatlich bzw. 18 Mal pro Jahr gefordert. Mit zunehmender Dauer der Einschränkungen wird das Erbringen dieses Nachweises erschwert. Und auch deshalb wird um eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs in den Vereinen des Deutschen Schützenbundes unter strenger Einhaltung der oben genannten Übergangsregeln gebeten.

Im Anhang befindet sich die DSB-Stellungnahme zum Schieß- und Bogensport in Zeiten der Corona-Pandemie.

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