21.11.2019 - 10:07

Bundesliga Nord: Große Chance für den KKS Nordstemmen

Bereits mehr als die Hälfte der Wettkämpfe sind in der Vorrunde absolviert, viele der Punkte vergeben. Ein Zeitpunkt, an dem sich so langsam die Tabelle sortiert. Da sind die einen, die bereits vom Finale träumen und die anderen, deren Luft im Tabellenkeller Stück für Stück schwindet. So zum Beispiel der KKS Nordstemmen, der gemeinsam mit dem TuS Hilgert sieglos am Ende der Tabelle steht. Das soll sich am Wochenende für Nordstemmen ändern, denn Zuhause wollen sie gegen den direkten Rivalen im Abstiegskampf erstmals in dieser Saison punkten. Besser gesagt: Sie müssen punkten. Während manche Schützen mit der Unterstützung der Fans über sich hinaus wachsen, kann es für andere zur zusätzlichen Belastung werden, weiß auch Nordstemmens Bundesligakoordinator, Jan Lampe: „Ein Heimvorteil ist nicht immer ein wirklicher Vorteil, der Druck vor den eigenen Fans, Familie und Freunden gewinnen zu wollen, ist für viele Schützen eher negativ.“ Aber Angst hat er davor nicht: „Unsere Schützinnen haben gut trainiert, nun müssen wir versuchen, die guten Trainingsergebnisse auch im Wettkampf zu zeigen.“ Auch wenn die Hilgerter bisher noch nicht triumphierten, dürfe man diesen nicht unterschätzen, so Lampe, schließlich habe das Team in den letzten Begegnungen gute Leistungen gezeigt und nur knapp verloren. „Wir werden alles daran setzen, um das rettende Ufer zu erreichen“, zeigt sich Lampe kämpferisch: „Abgestiegen sind wir erst am letzten Wettkampftag, deshalb geben wir uns noch lange nicht auf.“ Bis dahin kann ja bekanntlich noch viel passieren.

Für Braunschweig und Freiheit geht es derweil darum, sich noch eine Chance auf das Finale zu wahren. Dafür müssten sie aber dringend gegen die erst einmal bezwungenen Teams aus Wieckenberg und Kevelaer gewinnen, die zuletzt mit starken Ergebnissen überzeugten. Und mit einem Sieg vor heimischem Publikum gegen den Wissener SV könnte auch Aufsteiger Petersberg weiter vom Finale träumen, der derzeit Tabellenplatz zwei mit 10:2 Punkten belegt.

Bundesliga Süd: Kronau mit Heimvorteil gegen Fürth, Prittlbach unter Druck

Im Süden konnten sich bisher lediglich der SV Pfeil Vöhringen und die SSG Dynamit-Fürth mit 12:0 bzw. 10:2 Punkten absetzen. Dahinter liefern sich acht Vereine ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Alles ist offen – von Finale bis zum Abstiegsplatz. Ein schweres Los hat dabei Aufsteiger Kastl gezogen, der „dahoam“ auf die Tabellenführer aus Vöhringen trifft. Und auch Kronau hat mit Fürth eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe vor Augen. „Fürth ist gegenüber uns eindeutig in der Favoritenrolle“, so der Trainer der Kronauer, Kurt Hillenbrand, der keinen Heimvorteil für seine Schützen sieht: „Für Spitzenschützen in der Bundesliga ist es egal, wo sie antreten. Sie sind mental so stabil, dass sie das alles ausblenden können. Das gilt auch für unsere jungen Schützen.“ Mit einem Sieg wäre Kronau, das sich momentan auf Platz vier der Tabelle befindet, weiterhin auf Finalkurs.

Prittlbach muss nach dem verpatzten Start (4:8-Punkte) weiter den Punkten gegen Königsbach hinterherjagen, um nicht weiter ans Tabellenende gedrückt zu werden. „Wir haben ein wesentlich leistungsstärkeres Team, haben aber nach nur zwei Siegen und Rang neun noch Nachholbedarf“, ärgert sich Germaniamanager Sven Körper über den bisherigen Saisonverlauf. Ihren Saisoneinstand geben die Österreicherin Rebecca Köck an Position eins der Setzliste und Anna-Lena Geuther, die in Partie Nummer fünf gesetzt ist. Körper ist auf die Aufstellung der Königsbacher gespannt: "Es kommt auch ein bisschen darauf an, wer die Ausländerposition besetzt. Letztlich erwarte ich einen knappen Ausgang und einen sehr spannenden Wettkampf." Bei einer Niederlage wäre der Druck beim Heimwochenende in zwei Wochen noch größer und die Finaltickets außer Reichweite.

20.11.2019 - 15:08

Um teilzunehmen muss man sich lediglich zuvor auf der Seite registrieren.
 
An dieser Stelle geht es zur Petition (Anmerkung: Am 20. November konnte die Seite nicht erreicht werden).

20.11.2019 - 10:49

Schnellfeuerpistole: Reitz mit beeindruckender Vorstellung

Die Hoffnungen auf deutsche Medaillen beim Weltcupfinale lagen vor allem auf den Schnellfeuerpistolenschützen. Und diese ließen sich nicht „lumpen“, Reitz glänzte wieder einmal mit einer sensationellen Leistung und erfüllte mit Silber die von Bundestrainer Detlef Glenz immer geforderte Leistung, „einen Schützen auf das Podest zu bekommen.“ Dabei sah es im Finale sogar ganz lange nach Gold aus. Reitz übernahm in der dritten Fünferserie mit 13 Treffern die Führung und baute diese auf drei Treffer (26:23) aus. Vor der letzten Fünferserie hatte er immer noch komfortable zwei Treffer Vorsprung vor dem Franzosen Bessaguet. Ausgerechnet in dieser letzten Serie traf Reitz nur zwei der fünf Scheiben, sein Konkurrent alle fünf, sodass Bessaguet 32:31 siegte. Dennoch ein herausragendes Ergebnis für Reitz, der danach sagte: „Das Finale fing gut an, aber hinten habe ich einfach zu viele Fehler gemacht und die rächen sich irgendwann. Erst hatte ich noch ein bisschen Glück, aber gerade bei der letzten Serie fehlte das und mit drei knappen Schüssen hatte ich halt nur zwei Treffer. Schade, aber ich habe ja noch den zweiten Platz bekommen!“
Auch Geis schoss in dem Weltklassefeld mit nur drei Nationen (je zwei Franzosen, zwei Deutsche und zwei Chinesen) stark, scheiterte aber nach 14 Treffern im Shootoff am Chinesen Zhu.

Bereits in der Qualifikation hatte Reitz mit 587 Ringen als Dritter geglänzt ("Mit dfem Vorkampf war ich sehr zufrieden, die 587 waren ein schöner Abschluss der Saison!"), Geis schoss seine zweite Serie zwar schwächer, hatte als Sechster und letzter Finalist mit 583 Ringen aber immer noch drei Ringe Vorsprung vor dem Siebtplatzierten.

Sportpistole: Karsch mit Bestleistung im Duell-Teil

„Das war richtig gut. 290 in der Präzision und 299 im Duell und damit Dritte nach dem Vorkampf. Im Finale habe ich richtig stark angefangen. Am Ende war es Platz drei, ich freue mich sehr“, sprudelte es aus Monika Karsch regelrecht heraus. In der Tat präsentierten sich Karsch und auch Vennekamp in beeindruckender Verfassung und das, obwohl die Saison mit der Sportpistole eigentlich gelaufen ist. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Bundestrainerin Barbara Georgi: „Ich bin unglaublich stolz auf die Beiden für ihre tolle Leistung, die sie hier gezeigt haben. Wir kommen ja aus der Pause, in die die Sportler nach der EM gegangen sind  und somit bisher wenig trainiert haben. Die Asiaten stehen ja voll im Training, da sie gerade ihre Asian Games hatten. Das zeigt aber auch, welche guten technischen Grundlagen und Nervenstärke die beiden Mädels haben.“

Das demonstrierten sie zunächst in der Qualifikation, als vor allem Karsch im Duell-Teil wie entfesselt loslegte und mit 299 Ringen Bestleistung schoss („Ich freue mich sehr über diese Bestleistung, die ich im Training schon oft geschossen habe. Wenn ach 25 Schuss 250 Ringe stehen, geht der Puls ganz schön hoch!“). Im Finale startete Karsch ebenfalls furios und setzte sich nach drei Fünferserien mit 13 Treffern an die Spitze. Auch Vennekamp hielt sich im Vorderfeld auf und kletterte dank zweier Viererserien auf Platz vier nach 30 Schuss. Karsch führte noch mit einem Treffer (20) nach 25 abgegebenen Schüssen, ehe sie am Ende „nur“ noch drei Zweierserien erreichte und somit den hervorragenden dritten Platz hinter der Chinesien Zhang und der Koreanerin Kim belegte. Georgi wagte im Moment des Erfolges bereits einen Ausblick auf das Olympiajahr: „Die neue Saison kann losgehen. Ich freue mich sehr darauf, und wir tun alles dafür, mit einer leistungsstarken Pistolentruppe zu den Olympischen Spielen zu fahren.“ Dass die Schützen an der Linie stehen und ihre Leistung abrufen müssen, ist für jeden ersichtlich, das Team dahinter aber nicht. Deshalb bedankte sich Georgi ausdrücklich bei ihrem Team: „Ich möchte mich bei meinen beiden Assistenztrainern Sebastian und Uwe, unserer Psychotherapeutin Rita, Guido und den Heim- und Landestrainern für  die gute Zusammenarbeit dieses Jahr bedanken.“

KK 3x40 Frauen: Straub & Beer verpassen das Finale

Bei den Gewehrfrauen lief es dagegen weniger gut. Isabella Straub und Jolyn Beer verpassten das Finale der besten acht Schützinnen bei widrigen Bedingungen als Elfte (1155) bzw. 15 (1146) nicht. Damit lagen die beiden DSB-Schützinnen deutlich unter ihren „Normalleistungen“, wie das gesamte Teilnehmerfeld. Das hatte Gründe, wie Bundestrainer Claus-Dieter Roth aufführte: „Die äußeren Bedingungen mit ständig wechselndem Wind und ca. 10 Grad weniger als beim Training am Vortag wurden vielen Schützen zum Verhängnis.“ Das DSB-Duo ließ vor allem im Stehendanschlag Ringe liegen, kein Wunder, „das KK-Training steht gegenwärtig nicht im Vordergrund“, so Roth.

Das deutsche Team in Putian

Gewehr: Jolyn Beer, Isabella Straub (KK 3x40), Julian Justus (Luftgewehr)
Pistole: Monika Karsch, Doreen Vennekamp (Sportpistole), Christian Reitz, Oliver Geis (Schnellfeuerpistole)

Trainer: Barbara Georgi (Pistole), Detlef Glenz (Schnellfeuer), Claus-Dieter Roth (Gewehr)

Die Finals live bei Sportdeutschland.TV (deutsche Zeiten)
21.11.: Luftpistole Frauen (4.00 Uhr) & Luftpistole Männer (5.20 Uhr) & Luftgewehr Frauen (6.40 Uhr) & Luftgewehr Männer (8.00 Uhr)
22.11.: Mixed Luftpistole (4.20 Uhr) & Mixed Luftgewehr (7.40 Uhr)

20.11.2019 - 09:52

„Das ist natürlich ein tolles Ergebnis, für das alle Abteilungen, Kollegen und Bundestrainer hart gearbeitet haben und auf das wir stolz sein können“, sagt DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann. Gabelmann war mit Chef-Bundestrainer Thomas Abel und Leistungssportreferent Michel Gomez-Krämer federführend für das Zusammentragen und Eingeben der zahlreichen Daten, die ausschlaggebend dafür sind, wie der DSB zukünftig vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziell gefördert wird.

Umfangreiches Datenmaterial bearbeitet

Und das Datenmaterial war umfangreich: „Wir haben 578 Dokumente mit ca. 850 MB Datenvolumen hochgeladen und alle 1056 Fragen positiv beantwortet“, gibt Gabelmann einen Überblick der zu leistenden Arbeit. Auf Basis dieser Ergebnisse erfolgen am 11. Dezember die Strukturgespräche mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für das Jahr 2021 und folgend.

Ergebnisse von Tokio 2020 ergeben die Gesamtbewertung

Abgeschlossen ist die PotAS-Analyse aber noch nicht, es fließen noch die Ergebnisse der Olympischen Spiele 2020 in Tokio in die finale Bewertung ein. Der endgültige Bericht soll unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Tokio 2020 (28. August) vorliegen. „Seitens des Verbandes haben wir unsere Aufgaben erfüllt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass unsere Sportler in Tokio dies mit starken Leistungen und Platzierungen unterfüttern“, so Chef-Bundestrainer Thomas Abel.

19.11.2019 - 12:07

In der Untersuchung geht es neben den Auswirkungen von bleihaltiger Munition für die Jagd außerhalb von Feuchtgebieten, auch um Munition für das sportliche Schießen auf Outdoor-Schießständen. Indoor-Schießstände sollen (zunächst) ebenso wie die Munition von Militär, Polizei und Sicherheitskräften nicht Gegenstand der Untersuchung sein.

In diesem Beschränkungsverfahren können bis zum 16. Dezember 2019 von betroffenen Firmen, Verbänden und Institutionen aber auch von Privatpersonen über einen Online-Fragebogen ("Call for Evidence") Informationen und Stellungnahmen in den Diskussionsprozess eingebracht werden (Hier geht es zum Online-Fragebogen).

In dem Fragebogen geht es unter anderem um die Mengen an bleihaltiger Munition im EU-Markt, die möglichen Auswirkungen von Blei auf die Umwelt, den Verzehr von mit bleihaltiger Munition erlegtem Wildfleisch, Best-Practice-Beispiele für das Blei-Management in Indoor- und Outdoor-Schießständen sowie eine Beurteilung von Kosten und Nutzen eines Verbots von bleihaltigen Stoffen für die unterschiedlichen betroffenen Gruppen.

Im Anschluss an die Eingabefrist in den Online-Fragebogen wird es Anfang 2020 noch zu einem Workshop für beteiligte Interessengruppen kommen, ehe die ECHA bis Oktober 2020 den angefragten Bericht verfasst. Sollte die ECHA aufgrund der anstehenden Untersuchungen Restriktionen für die Nutzung bleihaltiger Munition als nötig erachten, wird sie dies als Vorschlag bis Oktober 2020 öffentlich der Europäischen Kommission mitteilen.

Bis dahin wird sich der Deutsche Schützenbund in Abstimmung mit weiteren betroffenen Partnern auf nationaler wie auch internationaler Ebene, u.a. mit der Beantwortung des Online-Fragebogens, mit Nachdruck in den Konsultationsprozess einbringen. Punkte sind beispielsweise die Notwendigkeit und Verbreitung bleihaltiger Munition sowie die Bedeutung des Schießsports in der Gesellschaft generell und die wirtschaftliche Bedeutung des Schießsport als Freizeitaktivität. Als Experte steht dazu der renommierte finnische Wissenschaftler, Honorarprofessor Dr. Jorma Jussila, dem Verband beratend zur Seite. Neben Gesprächen auf politischer Ebene in Berlin und Brüssel, wo u.a. der Direktor des EU-Büro des Sports Folker Hellmund eng eingebunden ist, wird der DSB auch bei einem Workshop des World Forum on Shooting Activities (WFSA) kommende Woche in Brüssel vertreten sein, um sich dort mit weiteren Interessenvertretern zum Thema „bleihaltige Munition“ zu vernetzen.

Durch ein abgestimmtes Vorgehen und eine Bündelung der Kräfte werden wir gemeinsam mit den nationalen und internationalen Partnern versuchen, Restriktionen für die Nutzung bleihaltiger Munition für den Schießsport abzuwenden.

19.11.2019 - 10:55

Im neuen Schießstand der Kgl. Priv. FSG „Der Bund“ in Allach standen bei der Premiere des Weltcup-Finals die besten Armbrustschützen der Welt an der Schießlinie, um sich ein letztes Mal in dieser Saison zu messen. Für Deutschland am Start: Die besten Acht des Landes, die sich auf Grund ihrer starken Leistungen bei den vergangenen Weltcups und der diesjährigen Weltmeisterschaft in Ulyanovsk (RUS) qualifiziert hatten. Dass die DSB-Schützen zur Weltspitze gehören, bewies Sandra Reimann bereits im Vorkampf. Mit 394 Ringen qualifizierte sich mit dem Tagesbestergebnis bei den Frauen souverän für das Finale der besten Acht, genauso wie ihre deutschen Kolleginnen Chantal Klenk und Lisa Forstner. Während Reimann sich durch eine Achter-Wertung die Medaillenchancen nahm und auf Platz fünf ausschied, legte Lisa Forstner einen tollen Schlussspurt hin, nachdem sie das Finale zunächst mit einer Acht schwach begonnen hatte. Sieben Zehner in Folge bescherten ihr am Ende aber die Bronzemedaille hinter den beiden Russinnen Ekatarina Parshukova und Anna Sushko, die Gold im Shoot-Off entschieden. Chantal Klenk wurde Siebte, Britta Weil Neunte. Michaela Walo sagte ihren Start auf Grund einer langwierigen Fußverletzung ab.

Bei den Männern schafften es mit Markus Peschel (388 Ringe) und Manuel Wittmann (386 Ringe) zwei Deutsche ins große Finale. Bereits tags zuvor glänzte Wittmann zusammen mit seiner Mixed-Partnerin Lisa Forstner. Das Team qualifizierte sich im Bayern-Cup als Vorkampf-Zweiter für das Finale und landete dort durch eine souveräne Vorstellung mit 196 Ringen vor den drei russischen Teams und wurde mit Gold belohnt. „Lisa und ich haben einen sauberen Wettkampf abgeliefert, dass wir dazu auch noch gewonnen haben, hat mich natürlich sehr gefreut“, so Wittmann nach dem Wettkampf.  Nicht ganz so rund lief es hingegen im Einzel-Finale für Wittmann. Nachdem Peschel auf Grund eines Trauerfalls nicht am Finale teilnahm, musste er alleine die deutschen Fahne hochhalten, doch das Glück war dieses Mal nicht auf der Seite des Deutschen. Ringgleich mit dem Zweit- und Drittplatzierten schied er auf Grund des schlechteren Vorkampfergebnisses aus. Gestochen wird bei Gleichstand nach dem neuem Reglement nämlich nur auf der Position eins. Und so musste er sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Ähnlich erging es auch Thomas Aumann, der zum letzten Mal die internationale Bühne betrat und sich von dieser als Neunter verabschiedete. „Es hat noch einmal richtig Spaß gemacht, wobei es für mich schade war, dass ich nur um einen Ring am Finale der besten Acht vorbeigeschossen habe. Alles in allem habe ich das geschossen, was ich in Moment kann, deshalb kann ich jetzt beruhigt mit der Nationalmannschaft aufhören.“ Louis Fürst kam als Zehnter ins Ziel. Gold ging am Ende an den Russen Stanislav Kuznetsov.

Gerhard Furnier, DSB Vizepräsident Sport, zeigte sich vom neuen Armbrust-Event begeistert: „Das erste Weltcupfinale der IAU im Wettbewerb 10 m war für den Deutschen Schützenbund ein voller Erfolg.“ Den Wert des Wettbewerbes bestätigte auch die Anwesenheit des Präsidenten Pero Stojnic, des Europapräsidenten Harald Lugmeier und des TK-Chefs Christian Hunzinger, die extra für das Weltcup-Finale nach München gereist sind. „Der Deutsche Schützenbund wird die Entwicklung mit Aufmerksamkeit verfolgen“, so Furnier, denn Platz drei durch Lisa Forstner, die weiteren Finalplatzierungen und der Mixed-Titel hätten „die Stärke der deutschen Armbrustschützen“ gezeigt.

18.11.2019 - 14:47

„Das ist eine hervorragende Nachricht für den DSB, aber vor allem für die Weiterentwicklung des Bogensports in Deutschland. Diese 70 Meter Bogensporthalle ist dringend notwendig, um unsere Spitzenathleten auch in der kalten Jahreszeit optimal in Deutschland trainieren zu lassen“, zeigte sich DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels zufrieden.

Bislang gibt es in Deutschland keine den internationalen Anforderungen genügende 70 Meter Halle, sodass die deutschen Kaderathleten in den Wintermonaten auf dieser Distanz stets im Ausland trainieren müssen. Mit dem Bau der Halle, die primär dem Training der Berliner Bundeskader dient, würden diese kostspieligen und zeitaufwändigen Maßnahmen entfallen.

Aber natürlich dient die Halle auch dem talentierten Nachwuchs als Stützpunkt. So profitieren beispielsweise die Nachwuchssportler, die am ortsansässigen „Schul- und Leistungssportzentrum Berlin“ zur Schule gehen, im Sportforum trainieren und sich so auf eine Leistungssport-Karriere vorbereiten wollen. Gleiches gilt für die Nachwuchsarbeit des Berliner Landesverbandes. Der Bau einer 70 Meter Bogensporthalle stellt aus vielerlei Hinsicht eine zentrale Komponente für die weitere positive Entwicklung des Bogensports in Deutschland dar.

„Ziel ist es, dass im Zuge der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris die neue Bogensporthalle genutzt werden kann“, umschreibt DSB-Bundesgeschäftsführer Jörg Brokamp seine terminliche Wunschvorstellung. Neben dem Bund übernimmt vor allem das Land Berlin die Kosten für die Halle.

Der DSB dankt den politischen Entscheidungsträgern. Auf Berliner Seite sind dies vor allem Andreas Geisel, Sportsenator, und Aleksander Dzembritzki, Staatsekretär für Sport. Auf Bundesebene Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses, Stephan Mayer, parlamentarischer Staatssekretär des Inneren, für Bau und Heimat sowie insbesondere den Chefhaushältern Eckhardt Rehberg (CDU) und Johannes Kahrs (SPD) sowie den Haushältern für den Einzelplan Sport Klaus-Dieter Gröhler (CDU) und Martin Gerster (SPD). Und auch DSB-Vizepräsidentin Bildung, Susanne Mittag, unterstützte in ihrer Funktion als Bundestagsabgeordnete das Vorgehen entscheidend mit.

18.11.2019 - 10:03

Liga Nord: Junioren mischen Liga auf

„Spannung pur“ lautete wohl das Motto des Bundesligawochenendes Pistole. Die Aufsteiger wollten Zuhause die Gunst der Stunde nutzen, um sich aus dem teilweise brenzligen Abstiegspositionen zu retten. Geschafft hat das vor allem der Brühler Schießclub. Gegen Fahrdorf präsentierte sich Bühl auf den Positionen drei bis fünf stark und luchste Fahrdorf die Punkte ab. Wichtige Punkte, denn damit schoben sich die bisher sieglosen Brühler vorbei an Leegmoor und Uetze, die nun auf Grund zweier 5:0-Klatschen gegen die Spitzenreiter Kriftel und Braunschweig vorerst auf den Abstiegsplätzen rangieren. Vor allem Braunschweigs Nachwuchstalent Vanessa Seeger präsentierte sich in ihrer ersten Ligasaison wiederum mit 378 Ringen stark: „Es tat und tut immer noch verdammt gut, mich als 17-Jährige zwischen den erwachsenen Männern behaupten zu können.“

Erleichterung herrschte auch bei den Bremerhavener Seestadtteufeln. Junior Jan-Luca Karstedt kristallisierte sich im Match gegen Raesfeld zum Held des Tages heraus, denn er war das entscheidende Zünglein an der Waage, das über Sieg und Niederlage entscheiden sollte. Der 19-Jährige schoss klug, beendete seine Partie fünf Schüsse vor seinem Gegner Bart Liebens und brachte ihn trotz einer Acht im letzten Schuss mit 377 Ringen in Zugzwang. Liebens brauchte eine Zehn im letzten Schuss für den sicheren Sieg. Doch es leuchtete blau auf – eine Acht. Und damit der sichere Sieg für die Seestadtteufel, die anschließend auf den sozialen Netzwerken titelten: "Seestadtteufel steigen aus den Tiefen der Unterwasserhölle auf und verschlingen Raesfelder Kappes.“  Oder eben auch einfach einen Schritt näher am Klassenerhalt. „Am Ende hatten wir etwas mehr Glück“, so Coach und Schütze Holger Nesemann, „jetzt brauchen wir vermutlich nur noch einen Sieg für den Klassenverbleib, aber wir schaffen bestimmt noch mehr, ganz nach dem Motto "Vier Siege gehen noch“.“
Weniger rund lief es hingegen für Dasbach. Erst stand das Team im Stau, verpasste das Training und dann verloren sie auch noch denkbar knapp gegen den SV Bassum mit 2:3 Punkten. Und auch Wathlingen musste sich dem PSV Olympia Berlin mit 1:4 geschlagen geben.

Liga Süd: Waldkirch weiterhin ungeschlagen an der Spitze

Im Süden sorgte Aufsteiger Scheuring fast für eine Sensation. Vor heimischer Kulisse holte die Mannschaft alles gegen den amtierenden Deutschen Meister heraus und zwang Ludwigsburg damit beinahe in die Knie – aber eben nur beinahe. Besonders die Nerven von Aaron Sauter und René Potteck wurden auf die Probe gestellt, denn sie waren es, die den Sieg für die Ludwigsburger nach Hause holen mussten, was ihnen letztendlich auch denkbar knapp gelang. Julia Hochmuth, die ihren Punkt souverän gewann und die „grandiose Stimmung“ lobte, verriet das Erfolgsrezept der Ludwigsburger: „Wir haben gekämpft, an uns geglaubt und am Ende mit 3:2 gewonnen.“
Weiterhin auf Erfolgskurs befindet sich der SV Waldkirch, der nach einem 4:1-Sieg gegen die HSG München weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze steht. „Wir sind stolz auf das, was wir aktuell vorweisen können“, so Waldkirchs Manager Sebastian Kugelmann, „vor allem, weil die Standbedingungen speziell waren, aber das macht die Bundesliga eben auch aus, dass man nicht immer Top-Bedingungen vorfindet.“
Bestens zurecht kam damit Michael Schwald, der mit 387 Ringen das Top-Ergebnis für den ESV Weil am Rhein lieferte, aber dennoch den Mannschaftssieg an die Sgi Waldenburg mit 2:3 abgeben musste.
Freuen durfte sich hingegen der SV Altheim Waldhausen, der mit einem 4:1-Sieg gegen Hambrücken einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte, während Hilpoltstein nach einer Niederlage (1:4) gegen den SV Kelheim-Gmünd, weiter bangen muss. Fürth musste sich – trotz starker Anfangsleistungen – am Ende Murrhardt-Karnsberg geschlagen geben, das damit auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe ins vorletzte Bundesligawochenende geht.

18.11.2019 - 09:41

Bundesliga Nord: Berlin stark, Kahllund überragend

Es wurde im Vorfeld viel gerätselt, was der Ausfall von Top-Schützin Lisa Unruh für Rekordmeister BSC BB-Berlin bedeuten würde. Das Trio Elena Richter, Jannis Kramer und Christoph Breitbach gab am ersten Vorrunden-Wochenende eine Antwort: sechs Siege und ein Unentschieden brachten die Tabellenführung und sorgten auch bei Elena Richter für Erleichterung und Zufriedenheit: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Start! Zumal ich mich, aufgrund des Fokus` auf die olympische Distanz, nicht so intensiv auf die 18 Meter vorbereitet habe und wir auch als Mannschaft im Vorfeld nicht wirklich zusammen trainiert haben.“ Davon merkte man in Jena nichts, denn das Trio schoss konstant stark und wies am Ende einen Schnitt von 9,64 Ringen auf.
Ebenfalls hervorragend aus den Startlöchern kam der SV Dauelsen mit 12:2-Punkten, darunter lediglich zwei Unentschieden gegen Berlin und Jena. Trainer Andreas Hehenberger zollte seinem Team Respekt: „Überzeugender hätte der Auftritt meiner Schützlinge kaum ausfallen können!“ Dabei lobte Hehenberger besonders zwei seiner Männer: Zum einen den 21-jährigen Nachwuchsschützen Christian Dauel, der erstmals einen kompletten Wettkampftag an der Schießlinie stand und sich zwischen den Routiniers Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund sichtlich wohl fühlte. Und dann Kahllund. Die deutsche Nummer eins – bester Einzelschütze der vergangenen Saison – untermauerte mit einer grandiosen Vorstellung seine Position: „Er erzielte im Schnitt 9,91 Ringe pro Pfeil und in drei Begegnungen auch die mögliche Maximalringzahl von 80 bzw. 100 Ringen. Er war eine Klasse für sich“, so Hehenberger.

Hochzufrieden konnte man auch im Lager des Sherwood BSC Herne sein, der mit zwei Niederlagen gegen Dauelsen und Berlin startete, dann aber fünf Siege folgen ließ. Und das ohne die Routiniers Thomas Hasenfuß und Florian Flotho, dafür aber mit Jan Ginzel, der meinte: „Wir wissen, dass einige starke Schützen in den Teams gefehlt haben, was es für die nächsten Spieltage nicht einfacher macht. Deshalb war es für uns sehr wichtig, die Spieltag gut zu gestalten.“
Während Aufsteiger GW Holten mit fünf Punkten ordentlich aus den Startlöchern kam, war vor allem für Gastgeber SV GutsMuths Jena (3:11-Punkte) und Aufsteiger RSV Detmold-Klüt (1:13-Punkte) der Auftakt missraten. Jena, das ohne Konrad Komischke und Nils Schwertmann antrat, hatte sich beim Heimspiel sicherlich mehr vorgenommen, zumal das Team in der vergangenen Debüt-Saison gleich als Nummer eins in das Finale ging.

Bundesliga Süd: Tacherting mit „weißer“ Weste

14:0-Punkte, sieben Siege, plus 30 Satzpunkte! So lauten die beeindruckenden und perfekten Zahlen für die TSG Tacherting. Das Spitzenteam aus dem Süden trat mit bestem Kader an, nämlich mit den Wieser-Brüdern Felix und Moritz, Johannes Maier und Veronika Haidn-Tschalova, und konnte es sich sogar leisten, auf Katharina Bauer zu verzichten. Überwiegend deutliche Siege sowie ein packendes 6:4 (58-58, 57-60, 58-57, 59-59, 59-58) gegen Villingen-Schwenningen sorgten für gute Stimmung beim Klub: „Das war ein gelungener Start und ein riesiger Schritt in Richtung Finalteilnahme. Die Leistungen waren zwar noch nicht so stabil, wie am Ende der letzten Saison, aber der Wille war vorhanden. Und sobald es knapp wurde, holte das Team nochmal alles raus und entschied die Matches für sich“, war Trainer Helmut Huber zufrieden.
Das Gleiche galt für seine Kollegin Sandra Sachse von der SGI Welzheim. Lediglich gegen Tacherting setzte es eine Niederlage, zudem wurde gegen Villingen-Schwenningen noch ein Punkt abgegeben. Sachse sah den Auftakt zwiegespalten: „Unser Start war gut, wenn auch das Niveau im Gesamten bis zur Pause schwach war. Wir haben ausprobiert und zwischen den Sportlern und der Reihenfolge gewechselt. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Allerdings muss die Leistung der Sportler noch steigen.“
Das Mittelfeld bilden nach dem ersten von vier Wettkämpfen Villingen-Schwenningen, Bayreuth (jeweils 7:7-Punkte) und die SG Freiburg (6:8-Punkte). Beim Aufsteiger aus dem Breisgau wurden die drei Siege gegen Ebersberg, Neumarkt und Reihen mit etwas Erstaunen aufgenommen: „Wir gingen ohne Erwartungen in den ersten Wettkampftag, weil die Vorbereitung auf die Saison aufgrund von Studium und krankheitsbedingten Ausfällen nicht optimal lief. Beim Wettkampf waren wir überracht, wie gut die Einzelleistungen waren. Es wären durchaus mehr Punkte drin gewesen, aber ein gutes Fundament wurde gelegt und hat uns bestätigt, weshalb wir in der 1. Bundesliga sind“, sagte Schütze Eike Jacob.
Ohne das Meister-Trio Michelle Kroppen, Cedric Rieger und Maximilian Weckmüller begann Titelverteidiger BSC Ebersberg die Saison, und so fiel dementsprechend die Ausbeute aus: 5:9-Punkte und damit punktgleich mit dem zweiten Aufsteiger KKS Reihen. Damit muss das Team von Trainer Andreas Blaschke, der selber zum Bogen griff, das Feld von hinten aufrollen. Noch ärger erwischtes es Gastgeber BS Neumarkt, das mit lediglich einem Punkt aus dem letzten Duell gegen Bayreuth bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand steht.

15.11.2019 - 14:48

Wie seht ihr das Weltcupfinale? Als Belohnung oder als zusätzliche Belastung nach einem sehr intensiven Jahr?
Beer: „Einerseits klar, ist es eine Belohnung, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass es mit der Zusatzbelastung des Feldwebellehrgangs alles ein wenig stressig ist…“
Geis: „Sowohl als auch! Es ist natürlich auch eine gewisse Belastung, aber anderseits ist es auch eine Belohnung für die gute Leistung, die man in dem Jahr erbracht hat.“
Vennekamp: „Eigentlich als Beides. Als Belohnung, da wir es uns wirklich erkämpft haben, aber man muss sich auch eingestehen, die Saison ist/war sehr lang.“

Ist es ein internationaler Saisonhöhepunkt oder eher ein Saisonabschluss? Wie wichtig ist für euch der Wettkampf?
Beer: „Für mich ist es ein Saisonabschluss und natürlich wichtig! Immerhin geht's da nochmal um etwas.“
Geis: „Ich sehe diesen Wettkampf als Saisonabschluss für 2019 und als Saisonauftakt für 2020, da wir eine Woche nach dem Weltcupfinale mit dem Training für die neue Saison starten.“
Vennekamp: „Für mich wird es ein Saisonabschluss. Mein erstes Weltcupfinale als krönender Abschluss für eine gute Saison, die aber gezeigt hat, dass definitiv noch mehr geht.“

Alle Top-Schützen sind dabei. Ist es im Hinblick auf Tokio 2020 ein wichtiges Kräftemessen?
Beer: „Im Hinblick auf Tokio sehe ich es nicht wirklich als Kräftemessen. Viele der Top-Schützen sind aus was für Gründen auch immer nicht dabei, und dafür ist auch noch zu viel Zeit bis zu den Spielen.“
Geis: „Das macht diesen Wettkampf so besonders, weil die Besten der Besten dabei sind und die Stimmung eine ganz besondere ist. Ich würde es aber nicht als ein wichtiges Kräftemessen bezeichnen, da es noch ein langer Weg bis Tokio ist und noch viel bis dahin passieren kann.“
Vennekamp: „Ich glaube, man kann vom Weltcupfinale nicht auf die Spiele 2020 schließen. Wir wissen, wer zur Weltspitze gehört. Das hat sich die ganze Saison über gezeigt, aber nächstes Jahr werden alle noch mal eine Schippe drauflegen. Vermutlich ist es auch das, was die Spiele so interessant macht.“

Jolyn, Doreen, ihr seid aktuell in der Bundesliga mit Luftgewehr bzw. -pistole im Einsatz, schießt aber beim WC-Finale eure Kleinkaliber-Disziplinen. Ein Problem?
Beer: „Die Doppelbelastung mit Kleinkaliber und Luftgewehr stellt eigentlich kein Problem dar. Man verlernt ja nichts.“
Vennekamp: „Mit der Bundesliga gibt es kein Problem. Wir schießen ja auch in der Saison an einem Event oft mehrere Disziplinen. Außerdem stärkt mir mein Team den Rücken, und es freut sich mit mir, dass ich teilnehmen kann

Wie habt ihr euch auf das WC-Finale vorbereitet?
Beer: „Viel Vorbereitung war leider nicht möglich. Für mich geht's also fast aus der kalten Schulter.“
Geis: „Ich habe mich ganz normal, wie für einen Weltcup vorbereitet - vielleicht nicht ganz so intensiv…“
Vennekamp: „Die Vorbereitung lief ganz und gar nicht wie geplant, was aber nicht weiter schlimm ist. Das macht es noch spannender und zu einer einzigartigen Möglichkeit. Es kann immer mal etwas passieren, das man nicht einplanen kann und nun kann ich es schon einmal "testen". Ich sehe es als neue Herausforderung und bin voll motiviert.“

Was ist das Ziel?
Beer: „Ich denke, als realistisches Ziel für mich ist ein guter Abschluss mit Finalteilnahme drin!“
Geis: „Ich denke, dass eine Finalteilnahme schon möglich ist, aber das werden wir sehen, wenn der Vorkampf rum ist.“
 

Das deutsche Team in Putian

Gewehr: Jolyn Beer, Isabella Straub (KK 3x40), Julian Justus (Luftgewehr)
Pistole: Monika Karsch, Doreen Vennekamp (Sportpistole), Christian Reitz, Oliver Geis (Schnellfeuerpistole)

Trainer: Barbara Georgi (Pistole), Detlef Glenz (Schnellfeuer), Claus-Dieter Roth (Gewehr)

Die Finals live bei Sportdeutschland.TV (deutsche Zeiten)
19.11.: 3x 40 Frauen (5.30 Uhr) & 3x40 Männer (7.20 Uhr)
20.11.: Sportpistole Frauen (5.00 Uhr) & Schnellfeuerpistole Männer (7.50 Uhr)
21.11.: Luftpistole Frauen (4.00 Uhr) & Luftpistole Männer (5.20 Uhr) & Luftgewehr Frauen (6.40 Uhr) & Luftgewehr Männer (8.00 Uhr)
22.11.: Mixed Luftpistole (4.20 Uhr) & Mixed Luftgewehr (7.40 Uhr)
 

Seiten