Aufgrund der aktuellen Situation ist unser Trainingsbetrieb noch eingeschränkt.
Es kann daher zu Verzögerungen kommen.
30.10.2020 - 12:12

"Der DSB bedauert sehr, dass erneut ein begrenzter Lockdown, der alle Lebensbereiche inklusive des Sports betrifft, notwendig wurde. Schließlich ziehen wir alle viel Kraft, Freude und Gesundheit aus unserem Sport, der Gemeinschaft und unserem Vereinsleben.

Aber natürlich trägt der DSB diese Maßnahme solidarisch mit, denn es ist notwendig, das exponentielle Wachstum des Virus zu stoppen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Das fällt dem DSB, das fällt mir nicht leicht. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie sehr unsere Mitglieder ihren Sport, ihren Verein und das Miteinander schätzen und wie schmerzhaft es ist, wenn die Begegnungen im Schützenhaus, beim Schützenfest und an der Schießlinie entfallen.

Der DSB, seine Landesverbände und Untergliederungen haben Hygienekonzepte erstellt, einen ersten Online-Fernwettkampf („Meisterschütze 2020“ #DuUndDeinVerein) durchgeführt und tun alles, um trotz dieser Pandemie den Sportbetrieb aufrecht zu halten. Wir unterstützen die Maßnahmen von Politik und DOSB jedoch voll, auch wenn der Sport nachweislich kein Infektionstreiber war bzw. ist.

Ich appelliere an unsere 1,35 Millionen Mitglieder in den mehr als 14.000 Schießsport- und Bogenvereinen die Maßnahmen mitzutragen. Auch wenn die Vereine ihre Leistungen und ihr Sportangebot im November nicht anbieten können, müssen wir gerade jetzt Solidarität mit diesen zeigen. Denn laufende Kosten, aber keine Einnahmen aus Veranstaltungen und Bewirtung, machen vielen zu schaffen und werfen viele nach den vorherigen Einschränkungen wieder zurück. 

Um den Beitrag des Sports, der Vereine und Verbände als Kitt der Gesellschaft auch dauerhaft und nach der Krise gewährleisten zu können, fordern wir die Politik im Bereich der angekündigten Nothilfen auf, dass der Sport in seiner ganzen Vielfalt und Breite unproblematisch daran teilhaben kann. Dafür werden wir uns mit Nachdruck gemeinsam mit unserer Dachorganisation einsetzen.

Bleiben Sie gesund, es kommen wieder bessere Zeiten!"

Ihr
Hans-Heinrich von Schönfels

30.10.2020 - 08:00

Ab Montag, 2. November, dreht sich für eine Woche lang alles um das Thema „Angst“. Zunächst wird die Angst definiert, was die Ursachen sind und wie sie sich äußert. In der Folge kommen sowohl Experten als auch Athleten zu diesem spannenden Thema zu Wort.

Und geben auch Tipps und nennen Übungen, wie man seine Ängste überwinden bzw. eindämmen kann, um z.B. beim nächsten Wettkampf oder beim nächsten Finale nicht daran zu scheitern.

29.10.2020 - 09:23

Die Politik entschied, für den November alle öffentlichen und privaten Sportanlagen zu schließen und demnach alle Veranstaltungen des Amateursports abzusagen. Dieser Vorgabe fällt auch die Bundesliga Bogen zum Opfer. Erst vor wenigen Tagen hatte Andreas Blaschke, Trainer von Titelverteidiger BSG Ebersberg, gesagt: "Wir haben alles getan, damit wir starten und auch durchführen können. Ggf. muss man aber auch verschieben und flexibel sein.“

Nun ist es so gekommen. "Wie nun mit dem abgesagten Wettkampf verfahren wird, muss noch im Ligaausschuss Bogen entschieden werden", so Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport im DSB.

Die weiteren Termine der Bundesliga sind am 5. Dezember (Oberauroff und Tacherting), 9. Januar (Blankenfelde und Bayreuth) und 6. Februar (Dauelsen und Welzheim). Das Bundesligafinale der jeweils besten vier Klubs aus Norden und Süden ist für den 20. Februar in Wiesbaden geplant.

28.10.2020 - 16:58

Diese waren nachvollziehbar und wurden durch die Teilnehmer streng beachtet. Die Tagesabläufe waren eng gestrickt und mit den unterschiedlichsten Themen gefüllt! Neben Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport im DSB, Cheftrainer Thomas Abel und Jan Erik Aeply, dem Sportdirektor des BSSB, waren mehrere Referenten aus den Bereichen Psychologie, Leistungsdiagnostik, Datenerfassung IDA und Waffenrecht anwesend. Bodo Gißke, Mitglied des Shotgun Komitees der ISSF, informierte über Regeländerungen und Tendenzen im internationalen Spitzenverband.

An erster Stelle interessierte die Trainer natürlich die Jahresanalyse aus dem Bereich Sport und die daraus resultierenden Bundeskadervorschläge für 2021! In einer lebhaften, aber sehr sachlichen Diskussion wurden sowohl die Nominierungskriterien für die Olympischen Spiele als auch für die Europameisterschaft 2021 besprochen!

Sehr interessant für alle Teilnehmer waren die Beiträge von Klaus Waltermann (Leiter Großhandel GER der Firma RUAG) zur geschichtlichen Entwicklung der Firma RUAG. Manfred Geyer (Leiter Entwicklung Jagd und Sport der Firma RUAG) berichtete über Entwicklung von Schrotpatronen in Stahl und Weicheisen-Ausführung der Schrote und schließlich Gerhard Gruber (Leiter techn. Service der Firma RUAG) über das Thema Umwelt und Schrotschießen in der gegenwärtigen Diskussion!

27.10.2020 - 14:03

Es wurde in liebevoller Detailarbeit ein Lego-Schützenfest im Maßstab von ca. 1:80 angefertigt. Mit Festzelt, Schießplatz, Buden, Kinderkarussell, Blaskapelle und, und, und. Wie viele Stunden Bankmann und seine Kameraden dafür aufwendeten, ist nicht überliefert, alleine Bankmann färbte 160 Legomännchen in den Farben des Schützenkorps und der Musikgruppe Redkorps Diepholz.

Das Ergebnis ist wahrhaftig sehenswert und wurde auch in einem Schaufenster eines Kaufhauses ausgestellt. Die Lokalpresse berichtete ebenfalls ausführlich über dieses ganz besondere Schützenfest.

Das Korps zeigte mit dieser teambildenden Maßnahme, dass sich ein Schützenverein auch nicht von einer Pandemie kleinkriegen lässt und hofft im nächsten Jahr auf die Original-Ausgabe im 1:1-Format.

27.10.2020 - 13:24

Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Bericht der Jahresrechnung 2019 und die Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2021. Zudem hat die Vollversammlung über eine Änderung der dsj-Jugendordnung in vier Punkten abgestimmt. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die turnusmäßige Wahl eines neuen Vorstands.

Die Deutsche SchützenJugend war mit vier Delegierten vor den Bildschirmen dabei und konnte per digitaler Wahlkabine ihre Stimmen abgeben.

Stefan Rinke, Vizepräsident Jugend, sagte nach Ende der Veranstaltung: „Wir danken Jan Holze, der aufgrund seiner beruflichen Neuausrichtung nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden angetreten war, für sein Engagement in den vergangenen Jahrzehnten und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung als hauptamtlicher Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Dem neu gewählten Vorstand und dem neuen 1. Vorsitzenden Michael Leyendecker gratulieren wir ganz herzlichen und freuen uns auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

27.10.2020 - 09:24

Bei der Auszeichnungsveranstaltung hatte der Regierungschef Sachsen-Anhalts Schützen im Namen der Landesregierung für ihr ehrenamtliches und sportliches Engagement gedankt. Sie organisieren „den gesellschaftlichen Zusammenhalt und halten Traditionen aufrecht“. „Das Verwenden von Waffen ist nicht das Verwenden von Waffen“, betonte der CDU-Politiker. Der Schießsport werde unter gesetzlichen Grundlagen praktiziert, „die Mitglieder müssen dafür viel mitbringen, so die Verlässlichkeit“. Der Schützenverband stehe für ein „sicheres gemeinsames Engagement“. Es tue ihm leid, so Haseloff, dass die Veranstaltung, die es seit 1991 gibt, in Vorjahr abgesagt worden war. Grund war damals der Terroranschlag auf die Synagoge in Halle gewesen.

Verbands-Präsident Eduard Korzenek hatte dem Ministerpräsidenten auch für dessen Politik in Zeiten der Pandemie gedankt. „Dass es hier noch anständig aussieht, haben wir auch Ihnen zu verdanken“, sagte er. Trotz der Wiederaufnahme des Schießbetriebes verlaufe vieles „noch schleppend“. Positiv sei, dass der Verband trotz der Einschränkungen weiter einen Mitgliederzuwachs verzeichne. Man hoffe, perspektivisch die Marke von 20.000 Mitgliedschaften zu erreichen.

Zu den mit Auszeichnungen des Landesverbandes und des Deutschen Schützenbundes Geehrten zählten dann mit Eduard Korzenek und Landesschriftführer Michael Eisert zwei Mitglieder, die den Verband am 28. Juli 1990 mitgegründet hatten. Nachgeholt worden waren die Ehrungen für Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert und Mitarbeiter der dortigen Stadtverwaltung für deren Einsatz bei der Durchführung des 61. Deutschen Schützentages.

Zuvor hatte der Verband seinen ursprünglich für Ende März angesetzten Delegiertentag nachgeholt und dabei die neue Verbandssatzung bestätigt. Mit Cassidy Sophie Gietz vom SV Eichenbarleben und Lukas Pape vom Neuenhofer LSV wurden die Jugendkönige feierlich proklamiert. Bestätigt wurde auch eine Personalie in der Jugendleitung, Ulrich Trimkowski vom SV Wolmirstedt steht künftig Jugendleiter Michael Weißbrich als Stellvertreter zur Seite.

(Michael Eisert)

26.10.2020 - 14:31

Dabei glänzte vor allem der letztjährige Südmeister und Gastgeber Vöhringen: Herausragend dabei Neuling Eszter Denes (HUN) und Michaela Kögel, die mit jeweils 399 und 398 Ringen ein Ausrufezeichen setzten. Mit den 1979 und 1980 Ringen der Vöhringer am ersten Wettkampfwochenende konnte kein weiterer Verein mithalten. 10:0 Punkte lautete die makellose Ausbeute des Teams, die für Teamchef Leo Menasch aber nur zur Nebensache wurde: „Vielen war in Heimertingen die Leistung nicht wichtig, wichtiger war das Gefühl am Schießsport teilzunehmen.“ Ebenfalls mit zwei Siegen startete der Bund München, der jungen Schützen wie Sophia Müller und Sarah Grubmüller die Chance bot, sich zu beweisen.

Diese Devise verfolgte auch der Deutsche Meister der SSG Kevelaer. Mit Alison Bollen und Luisa Günther waren auch hier zwei neue Gesichter neben den Routiniers wie den Janßen-Zwillingen und Alexander Thomas zu sehen. Doch für die kleine Überraschung sorgte dieses Mal der Wissener SV, der wohl bei der freien Aufstellung den richtigen Riecher hatte und sowohl den Deutschen Meister als auch ST. Hubertus Elsen bezwang. Gemeinsam mit dem SV Wieckenberg beenden sie das Wochenende als Spitzenreiter im Norden.

Die Schießsport Liga wurde von den Bundesligavereinen in Eigeninitiative organisiert, nachdem am 28. September die Bundesligasaison 2021/21 durch den Ligaausschuss Luftgewehr/Luftpistole des Deutschen Schützenbundes abgesagt wurde.

26.10.2020 - 12:04

Seit seiner frühen Jugend war Horst Rauber Mitglied im Schützenverein Fidelio Güdesweiler, dem er bis zuletzt als Alterspräsident mit Rat und Tat zur Seite stand. Bereits im Jahr 1975 erhielt er für sein ausdauerndes Wirken im Verein und seine Aktivität im Schießsport die Goldene Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes.

Viele Jahre stand er an der Spitze des Schützenkreises 5 St. Wendel (heute Schützenkreis Nordsaar), als solcher gehörte er zum Vorstand des Schützenverbandes Saar. Nach seinem Ausscheiden wurde er Ehrenmitglied und Ehrenkreisschützenmeister.

Im Jahr 1996 wählten ihn die Delegierten des Saarländischen Schützentages zum Vizepräsidenten ihres Verbands. In der damaligen Umbruchphase hat sich Horst Rauber bei der nachhaltigen Modernisierung des Schützenverbandes Saar durch seinen kraftvollen und innovativen Einsatz große Verdienste erworben. Im Jahr 2001 war er verantwortlich für die Herausgabe der Festschrift und Chronik zum 50-jährigen Jubiläum seines Landesverbandes. Das Amt des Vizepräsidenten übte Horst Rauber bis zum Jahr 2011 aus, im Jahr 2013 wurde er zum Ehrenmitglied des Schützenverbandes Saar gewählt.

Von 1996 bis zum Jahr 2007 vertrat er die Interessen seines Verbandes als Mitglied im Gesamtvorstand des Deutschen Schützenbundes. Auch hier brachte er seinen Sachverstand für das Wohl und für die gedeihliche Entwicklung des Schützenwesens und des Schießsports in Deutschland ein.

Für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde Horst Rauber mehrfach ausgezeichnet, vom Schützenverband Saar, aber auch vom Deutschen Schützenbund.

Unser Verband hat Horst Rauber viel zu verdanken. Über Jahrzehnte hinweg erfüllte er seine Aufgaben mit unvergleichlichem Enthusiasmus, großem Engagement und selbstloser Hingabe. Seine enorme Expertise, sein reicher Erfahrungsschatz, besonders aber auch sein immer herzliches und freundschaftliches Auftreten werden uns fehlen.

Der Deutsche Schützenbund wird Horst Rauber ein dankbares Andenken bewahren.

23.10.2020 - 10:34

Im Norden sind neben dem Gastgeber noch der BSV Buer-Bülse, die SSG Kevelaer, die Braunschweiger SG, der SSV St. Hubertus Elsen, der SV Kamen, der SV Wissen und PSS Inden/Altdorf am Start. Im Süden haben sich der SV Pfeil Vöhringen, der SV Petersaurach, Der Bund München, die FSG Kempten, der SV Hubertus Kastl und Eichenlaub Saltendorf entschlossen, in Wettkämpfen gegeneinander anzutreten.

„Im Fußball würde man von Freundschaftsspielen sprechen. Man könnte auch Trainingseinheiten auf höchstem Niveau dazu sagen. Hauptsache Wettkampfschießen zur Vorbereitung auf Welt- und Europameisterschaften und auf die Olympischen Spiele", äußert sich Kevelaer-Trainer Simon Janßen gegenüber der Rheinischen Post zu den Beweggründen.

Geplant sind insgesamt vier Wochenenden – jeweils eins in den Monaten Oktober bis Januar. Die weiteren Wochenenden werden in Kevelaer (7./8. November) bzw. Kastl (14. November), Buer-Bülse (6. Dezember) bzw. Leipheim (5. Dezember) und Kamen (9./10. Januar) bzw. München (9. Januar) ausgetragen – der Modus lautet „jeder gegen jeden“. Gleich zum Auftakt kommt es am 25. Oktober zum Duell der beiden Top-Teams im Norden, Kevelaer (aktueller Deutscher Meister) und Buer-Bülse.

Der Ligaausschuss Luftgewehr/Luftpistole des Deutschen Schützenbundes hatte die Bundesligasaison 2020/21 am 28. September abgesagt. Das 15-köpfige Gremium votierte mit 10:5 für die Absage aufgrund der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage. Die 1. und 2. Bundesliga Luftgewehr wäre am 10. Oktober gestartet, die 1. und 2. Bundesliga Luftpistole eine Woche später.

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