Der Trainingsbetrieb ist unter Einschränkungen möglich. Es kann teilnehmen, wer einen tagesaktuellen Test hat (nicht älter als 24 Stunden), nachgewiesen von Corona genesen ist (nicht älter als 6 Monate) oder vollständig geimpft ist. Die Anmeldung für ein Probetraining ist geöffnet. Für die Teilnahme gelten die gleichen Bedingungen, wie für den normalen Trainingsbetrieb.
22.05.2021 - 14:06

Den ersten Glanzpunkt setzten Jonathan Vetter und Charline Schwarz, die sich mit Siegen über die Schweiz, Österreich und Frankreich im Mixed ins Goldfinale schossen und dort gegen Russland antraten. Mit 5:4 holte das Duo im Stechen (18-15) Gold. Bronze gab es kurze Zeit später, als die Kadetten Leonie Raschke und Ben Greiwe Bronze (6:0 gegen Polen) gewannen.

Kompletter Medaillensatz in Team-Wettbewerben

Die zwei Medaillen in den Mixed-Wettbewerben wurden noch von den Team-Entscheidungen getoppt: Gold gab es für die Juniorinnen Elina Idensen, Clea Reisenweber und Charline Schwarz nach einem souveränen Auftritt. Im Viertelfinale gewann das Trio gegen Polen 6:2 und im Halbfinale gegen Russland 5:1. Das Goldfinale beendete Elina Idensen mit einem tollen X zum 6:2 gegen Frankreich. Silber sicherten sich die Junioren Jonathan Vetter, Dominique Merkel und Erik Linke, die im Stechen des Goldfinals gegen Italien mit 24-25 und 4:5 das Nachsehen hatten. Bronze ging an Geburtstagskind Vincent Barme und seine Mitstreiter Max Moulliet und Ben Greiwe, die im Bronzefinale – ebenfalls im Stechen – 27-26 und 5:4 gegen Rumänien siegten.

DSB-Akteure schalten sich gegenseitig aus

Während die Ausbeute mit fünf Medaillen bei den Teams überragend war, gingen die DSB-Schützen bei den Einzel-Entscheidungen leer aus. Auch, weil sie sich gegenseitig eliminierten. Charline Schwarz, Elina Idensen, Ben Greiwe und Jonathan Vetter erreichten das Viertelfinale, was jedoch Endstation bedeutete. Die beste Platzierung konnte sich Elina Idensen mit Platz 5 sichern, die sich im Stechen nur ganz knapp mit 5:6 einer Französin geschlagen geben musste.

Sandra Dehn zog als verantwortliche Trainerin ein positives Resümee: „Am Ende steht eine gute Medaillenbilanz. Die Schützen haben sich bei sehr wechselnden Bedingungen gut durchgekämpft. Besonders schön sind natürlich die Teamergebnisse, auf der anderen Seite war es etwas schade, dass in den Einzelwettbewerben unsere Athleten so schnell aufeinandergetroffen sind. Bis zur WM im August müssen wir weiter fokussiert arbeiten, dann können wir zuversichtlich sein.“

Das deutsche Team

Junioren: Elina Idensen, Clea Reisenweber, Charline Schwarz, Niklas Hammann, Erik Linke, Domenic Merkel, Jonathan Vetter

Kadetten: Leoni Raschke, Vincent Barme, Ben Greiwe, Max Moulliet

21.05.2021 - 15:34

Eine "Verschlimmbesserung" ist die Forderung, dass zukünftig der Sachbearbeiter der Waffenbehörde den Antragsteller einer Waffenerlaubnis ohne Grund auffordern kann, vorstellig zu werden, um diesen in wenigen Minuten psychologisch begutachten und einschätzen zu können. Der Druck auf den Sachbearbeiter, der diese fachliche Kompetenz gar nicht haben kann, steigt immens, das subjektive Empfinden entscheidet über Ablehnung oder Zustimmung. Besonders kritisch in den Bundesratsempfehlungen ist die Empfehlung, dass die Eignung durch den Antragsteller bei Erstantragstellung und bei jeder Verlängerung durch ein amtsärztliches, ärztliches oder fach-psychologisches Zeugnis auf Kosten der betroffenen Person zu belegen ist, wodurch es zu einer zusätzlichen, nicht tragbaren finanziellen und administrativen Mehrbelastung für Sportschützinnen und Sportschützen kommen würde.

Eine positive Änderung in den Bundesratsempfehlungen fällt auf: Zu den in den früheren Entwürfen neu eingeführten "Mitteilungspflichten anderer Behörden" (§ 6b) haben sich die Ausschüsse des Bundesrats der DSB-Argumentation angeschlossen, indem sie schreiben „Die vorgesehenen Änderungen sind jedoch nicht sachgerecht, sondern unpraktikabel, unverhältnismäßig und stigmatisierend.“, was in der Deutlichkeit durchaus überrascht und letztlich für den gesamten Gesetzentwurf zusammenfassend festgehalten werden könnte.

Denn die oben gemachten Ausführungen sind lediglich ein Auszug der aus DSB-Sicht nicht tragbaren Neuerungen des Gesetzentwurfs. Durch die geplanten Änderungen des Waffengesetzes sieht der DSB die berechtigten Interessen der 1,4 Millionen Sportschützinnen und Sportschützen im Deutschen Schützenbund als Legalwaffenbesitzer erheblich gefährdet. Dies hat der DSB auch in einem deutlichen Brief an den verantwortlichen Bundesinnenminister Seehofer zum Ausdruck gebracht und ein Ende dieses "Hau-Ruck-Verfahrens" zum Ende der Legislaturperiode gefordert. Im Austausch mit weiteren Interessenverbänden wird sich der DSB gegenüber den politischen Verantwortlichen in Berlin weiter mit aller Kraft gegen diese unsäglichen Änderungen wehren, die inhaltlich-sachlich nicht sinnvoll und nachvollziehbar, sondern taktisch im Hinblick auf die nächste Bundestagswahl zu sehen sind – zu Lasten der legalen Waffenbesitzer, die auch Wähler sind.

21.05.2021 - 09:30

Weckmüller zog als erstes in die Runde der letzten Vier ein, in der er auf den Spanier Yun Sanchez trifft (23. Mai um 15.08 Uhr). Zuvor hatte er in einem dramatischen Viertelfinale den Russen Erdem Tsydypov mit 6:5 (28-29, 27-27, 28-27, 27-27, 29-29, 8*-8) besiegt. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung, natürlich spielten die Nerven beim Stechpfeil eine Rolle, zumal der Wind bei den letzten sechs, sieben Pfeilen stärker wurde. Zum Glück war meine Acht besser als seine.“ Damit unterstrich der 26-Jährige seine gute Form und seine Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen und Monaten. Diese hatte ihm Platz eins in der internen EM-Qualifikation beschert sowie bereits Silber beim Grand Prix in Porec/CRO.

Lisa Unruh bekommt es in ihrem Halbfinale (23. Mai um 14.02 Uhr) mit Svetlana Gomboeva aus Russland zu tun. Zuvor musste auch die Berlinerin in ihrem Viertelfinale eine russische Konkurrentin besiegen, das gelang beim 6:4 (28-28, 28-29, 29-29, 30-26, 28-26) gegen Elena Osipova mit einer bärenstarken Vorstellung. Für die Silbermedaillengewinnerin von Rio 2016 ist es eine weitere Bestätigung für ihre gute Form, nachdem sie in der Qualifikation bereits 673 Ringe erzielt hatte und Platz zwei hinter Michelle Kroppen (675 Ringe) belegte.

Auch die übrigen deutschen Recurve-Schützen überzeugten z.T. mit starken Leistungen und belegten die Plätze fünf (Michelle Kroppen), neun (Florian Unruh), 17 (Katharina Bauer, Veronika Haidn-Tschalova, Johannes Maier) und 33 (Felix Wieser). Zudem haben die Teams gute Aussichten in den Mannschaftswettbewerben. Das Trio Michelle Kroppen, Lisa Unruh und Katharina Bauer schoss in der Qualifikation mit 2010 Ringen einen neuen Europarekord und ging somit als Nummer eins in die Ko-Phase, schied dort jedoch im Viertelfinale aus. Viel besser machten es die Männer in der Besetzung Weckmüller, Kahllund und Maier, die mit drei Erfolgen in das Goldfinale stürmten, in dem sie am 23. Mai (10.36 Uhr) auf Spanien treffen.

Das Compound-Team kam nicht in Medaillennähe, zum Teil gelangen aber eindrucksvolle Ergebnisse wie z.B. der 145:143-Sieg von Leon Hollas über den Zweiten der Qualifikation, den Dänen Stephan Hansen. Am Ende belegten die DSB-Schützen Platz neun (Florian Grafmanns, Leon Hollas) und 17 (Julia Böhnke, Henning Lüpkemann).

21.05.2021 - 09:20

Jeweils zwei Quotenplätze im Luftgewehr-Bereich (Männer & Frauen) sowie bei den Skeet-Männern und jeweils einer bei den Männern und Frauen im Bereich Luftpistole, Kleinkaliber 3x40, Trap sowie den Skeet-Frauen stehen zur Disposition.

Ein positiver Start in die EM am 24. Mai – mit den Entscheidungen in den Druckluft-Disziplinen – würde dem deutschen Team sicherlich einen Schub geben. Gewehr-Bundestrainer Claus-Dieter Roth hat klare Vorstellungen davon, wann die EM für ihn und seine Schützlinge als erfolgreich eingestuft werden kann: „Wenn die Ergebnisse im Bereich des individuellen Leistungsvermögens erreicht werden; wenn wir drei Final-Qualifikationen schaffen; wenn wir den einen oder anderen Quotenplatz gewinnen; wenn wir alle wieder gesund nach Hause kommen.“

Dabei geben die deutschen Gewehr-Frauen großen Anlass zur Hoffnung, da die internen Qualifikationsergebnisse z.T. herausragend waren. Deswegen sagt auch Roth: „Ausgehend von den Ergebnissen bei den EM-Qualifikationen sind die Chancen bei den Frauen größer. Bei den Männern wird erforderlich sein, das individuelle Leistungsvermögen umzusetzen.“

An die individuellen Leistungsgrenzen werden auch die anderen „Quotenplatz-Jäger“ heranreichen müssen, schließlich ist die Konkurrenz hart. Andererseits haben schon viele Athleten vor Ort ihren Tokio-Startplatz sicher, sodass diese bei der Vergabe herausfallen und womöglich ein Platz im Finale bereits ausreicht.

Wie zum Beispiel Monika Karsch und Doreen Vennekamp. Die beiden Sportpistolen-Schützinnen gehen gemeinsam mit Carina Wimmer an den Start und wollen ihren gewonnenen Team-Titel von 2019 verteidigen. Karsch gewann damals auch die Einzel-Entscheidung. Für das unlängst vom DOSB für Tokio nominierte Duo ist die EM wichtig, um internationale Wettkampferfahrung zu sammeln. „Ich freue mich schon sehr auf den ersten internationalen Wettkampf nach so langer Zeit“, äußert sich Karsch auf ihrem Facebook-Account.

Das gilt für die anderen DSB-Starter auch. Doch neben der Freude steht auch der Traum von Olympia im Fokus.

Die EM-Teilnehmer des DSB

  • Luftpistole: Philipp Grimm, Robin Walter, Michael Heise, Julia Hochmuth, Svenja Berge, Carina Wimmer
  • Sportpistole: Monika Karsch, Doreen Vennekamp, Carina Wimmer
  • Kleinkaliber: Max Braun, Maximilian Dallinger, Dennis Welsch, Anna Janßen, Amelie Kleinmanns, Jolyn Beer
  • Luftgewehr: Maximilian Dallinger, Bastian Blos, Dennis Welsch, Anna Janßen, Julia Moser, Jolyn Beer
  • Skeet: Sven Korte, Vincent Haaga, Tilo Schreier, Christine Wenzel, Nadine Messerschmidt, Katrin Butterer
  • Trap: Andreas Löw, Pau Pigorsch, Steve Eidekorn, Sonja Scheibl, Katrin Quooß, Kathrin Murche
20.05.2021 - 15:00

ARD und ZDF übertragen mehr als 25 Stunden live von den Finals 2021. Die Bogensport-Wettbewerbe finden im Olympiapark Berlin statt, die Karate-Kämpfer sind in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle auf der Matte. Der Finals 2021-Podcast ist auf allen gängigen Plattformen zu hören.

„Ich kann etwas zu meiner Trainingsform sagen, aber meine Wettkampfform kann ich aktuell nicht einschätzen, dafür fehlen die Wettkämpfe“, sagt Para-Bogensportlerin Flora Kliem. Die gebürtige Berlinerin, die heute in Göttingen lebt, freut sich auf ein Heimspiel im Olympiapark: „Es ist immer schön in Berlin zu schießen.“ Die zweifache Deutsche Meisterin will ihren Titel bei den Finals 2021 verteidigen. Für die Zukunft hat sie noch größere sportliche Ambitionen: „Mein Ziel sind die Paralympics 2024. Ich hoffe, dass ich mich in den kommenden drei Jahren ständig steigern kann und Paris 2024 dann für mich wahr wird.“

Mein Ziel sind die Paralympics 2024!

 

Flora Kliem zu ihrem großen Zukunfts-Ziel

Karateka Tim Steiner kann der aktuellen Pandemie zumindest etwas Gutes abgewinnen: „Ich habe körperlich aufgebaut während Corona und fühle mich supergut.“ Für die Wettkämpfe in der Helmut-Körnig-Halle peilt er ein hohes Ziel an: „Es wäre toll bei den Finals mit der Mannschaft ganz oben auf dem Podest zu stehen.“ Da Karate 2024 nicht olympisch ist, hat sich der zweifache Deutsche Meister international andere Ziele gesteckt: „Ich will bei Weltmeisterschaften, World Games und European Games mitmischen und mich dort etablieren.“

Die Podcast-Episoden #6 des Die Finals 2021-Podcast, in der Thomas Reckermann mit Flora Kliem und Tim Steiner spricht, ist jetzt online und an dieser Stelle (Anhang) oder auf der Webseite www.diefinals.de und auf allen bekannten Podcast-Portalen (Spotify, Apple, Deezer, Google) zu hören.

(Die Finals)

20.05.2021 - 10:13

Es gilt, im jeweiligen Bundesland die Regeln für das Sporttreiben zu klären. Wenn von dort das Go da ist und auch der Verein die Tore wieder öffnet, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, nicht beim Online-Wettbewerb des DSB mitzumachen.

Und wenn es dann doch noch Zweifel gibt? Dann sollte man sich die zehn Gründe durchlesen, warum es sich einfach lohnt, mitzumachen.

  1. Es macht einfach Spaß, wieder auf den Bogenplatz oder auf den Schießstand zu gehen und seinem Hobby nachzugehen.
  2. Abstand halten - weiterhin eine Grundvoraussetzung in unserem Alltag - ist für unsere Disziplinen überhaupt kein Problem.
  3. Es geht in der Qualifikation und im Finale auch um Plätze für die Deutschen Meisterschaften in München (Schießsport) und Wiesbaden (Bogensport).
  4. Die Finalteilnehmer kommen groß raus, denn die Finals in Wiesbaden werden live bei Sportdeutschland.TV gestreamt.
  5. Bis zum 11. Juli (bis 20.00 Uhr) läuft die Qualifikation und können Ergebnisse eingetragen werden. D.h. es sind noch ca. 50 Tage Zeit.
  6. Von jung bis alt können alle in Luftgewehr und -pistole, Trap und Skeet, Bogen Recurve, Compound und Blank mitmachen.
  7. Die Teilnahme ist kostenlos.
  8. Auch wer kein Profi ist, hat eine Chance aufs Finale, denn die Kaderathleten sind davon ausgeschlossen.
  9. Es sind auch „interne“ Duelle möglich. Mit Schützenfreunden aus anderen Vereinen oder einem anderen Teil Deutschlands - ohne Fahrzeit und Mindestabstand.
  10.  Zwei Vereine können jeweils eine Prämie kassieren: 1) Der Verein, der die meisten Schützen unter 16 Jahren an den Start bringt 2) Der Verein, der die meisten Schützen generell beim „Meisterschützen 2021“ stellt
19.05.2021 - 14:58

Nach mehr als einem Jahr, in dem die Vorbereitung auf und Qualifizierung für die Olympischen Spiele wohl so schwer und unberechenbar war wie noch nie, nominierte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt/Main am Dienstagabend die ersten 54 Athleten aus den sechs Sportarten Schießen, Freiwasser- und Beckenschwimmen, Segeln, Sportklettern und Tischtennis für das Olympia Team Deutschland.    

Im Team Deutschland für Tokio steht nicht nur der Fahnenträger der Olympischen Spiele 2016 in Rio, Tischtennisspieler Timo Boll, sondern auch gleich mehrere Medaillengewinner von Rio: Mit Monika Karsch (Silber) und Christian Reitz (Gold) erfreulicherweise auch zwei DSB-Athleten, die mit großen Hoffnungen nach Tokio reisen.

Auch bei diesen Olympischen Spielen geht es natürlich um Erfolg, aber nicht um jeden Preis!

 

Veronika Rücker, DOSB-Vorstandsvorsitzende zu den Spielen in Tokio

„Durch die Nominierung der ersten 54 Athleten sind die Olympischen Spiele in Tokio nun noch präsenter und bereits in greifbarer Nähe“, sagte Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport und Chef de Mission in Tokio. „Natürlich sind die Umstände in diesem Jahr alles andere als einfach, aber wir tun alles, um unseren Athleten die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie in Tokio ihre bestmöglichen Leistungen abrufen können.“ Veronika Rücker, DOSB-Vorstandsvorsitzende und in Tokio gemeinsam mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann Delegationsleitung, ergänzt: „Trotz dieser ganz besonders herausfordernden Situation steht für das Team Deutschland der olympische Gedanke mit all seinen Werten an allererster Stelle. Auch bei diesen Olympischen Spielen geht es natürlich um Erfolg, aber nicht um jeden Preis. Uns liegt in diesem Jahr vor allem am Herzen, dass wir das Team sicher nach Tokio und gesund wieder nach Hause bringen.“

Motiviert durch die #MeinWeg Kampagne, die der DOSB gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband ins Leben gerufen hat, blicken die Athleten nun gestärkt in Richtung Tokio. Die Kommunikationskampagne lässt Olympiafans in Sportdeutschland auf emotionale Weise am Weg der Team-D-Athleten teilhaben, indem sie zeigt, wo sie herkommen und wo sie trainieren, um ihren olympischen und paralympischen Traum zu verwirklichen, und wo sie erfolgreich sein wollen. Der DSB plant eine eigene Internetseite für die Olympischen Spiele in Tokio, auf der die Interessierten alle Informationen und Neuigkeiten zum DSB-Team erfahren können.

Größe des Team Deutschland und des DSB-Teams noch nicht absehbar

Die finale Größe des Team Deutschland für Tokio ist aufgrund noch laufender Qualifikationswettkämpfe aktuell noch nicht abzuschätzen. In London umfasste die Mannschaft 407 und in Rio 452 deutsche Athleten. Die Nominierungsrunde am 18. Mai war die erste von insgesamt voraussichtlich fünf. Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele Tokio 2020 sowie später und teilweise noch laufender Qualifikationen - u.a. die Schießsport-EM in Osijek/CRO (24. Mai bis 5. Juni), die Bogen-EM in Antalya/TUR (31. Mai bis 6. Juni) und das finale Bogen-Qualifikationsturnier in Paris/FRAU (18. bis 21. Juni) - sind mehr Nominierungssitzungen geplant als gewohnt.  Die weiteren Termine sind 1. Juni, 15. Juni, 29. Juni und, falls nötig, noch eine Sitzung am 3. oder 4. Juli. Am 5. Juli ist Meldeschluss beim Internationalen Olympischen Komitee.

Mit der Nominierung wird auch die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Alle nominierten Sportleren werden auf der Seite www.teamdeutschland.de mit eigenen Profilen dargestellt. Bis zum Beginn der Spiele wird die Webseite weiter ausgebaut und u.a. um einen detaillierten Zeitplan und einen Statistikteil ergänzt. Zudem ist das Team D auf den Plattformen FacebookTwitterInstagramTikTok und YouTube aktiv.

Die ersten nominierten DSB-Starter für das Team Deutschland

Monika Karsch (Sportpistole / HSG Regensburg, Hubertus Rott), Doreen Vennekamp (Sportpistole / SV Hubertus Hüttengesäß) - Oliver Geis (Schnellfeuerpistole / SV Kriftel), Christian Reitz (Schnellfeuerpistole / HSG Regensburg, SV Kriftel)

(DOSB/EB)

19.05.2021 - 09:36

„Unser Ziel ist klar: Medaille und Quotenplatz“, so Skeet-Bundestrainer Axel Krämer, der aber auch weiß, dass es die sportlichen Gegner nicht einfach machen werden, denn für viele ist es die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Mit Frankreich und Italien gibt es zwei europäische Nationen, die sich in dieser Saison schon als besonders stark erwiesen haben, „wir haben eine breit aufgestellte Konkurrenz, die um die Medaillen kämpft.“ Krämer ist sich daher sicher, dass es mindestens 121 (Herren) bzw. 118 (Damen) Treffer benötige, um ins Finale einzuziehen, doch zuzutrauen sei es den DSB-Athleten: „Alle unsere Teilnehmer haben diese Leistungen bereits national nachgewiesen – einen internationalen Vergleich hatten wir jedoch noch nicht.“ Eine Herausforderung für alle, denn viele der anwesenden Sportler haben seit über einem Jahr keinen internationalen Wettkampf mehr bestritten, umso größer ist die Freude, dass es nun endlich wieder losgeht.

Alle unsere Teilnehmer haben diese Leistungen bereits national nachgewiesen – einen internationalen Vergleich hatten wir jedoch noch nicht.

Skeet-Bundestrainer Axel Krämer über die Chancen einer Finalteilnahme in Osijek

"Nach der langen Zeit ohne große internationale Wettkämpfe, habe ich sie schon sehr vermisst! Umso mehr freue ich mich jetzt mit Robin und Michael gemeinsam teilnehmen zu können - gerade, weil wir auch in den Teamevents starten dürfen", so Philipp Grimm, der sich mit der Luftpistole qualifiziert hat. Dass es dabei für einige der Starter nicht „nur“ um Europameistertitel, sondern auch um die Olympia-Qualifikation geht, lässt die Aufregung zusätzlich steigen. Insgesamt 13 der 16 ausgeloteten Quotenplätze sind für das DSB-Team noch möglich. Jeweils zwei im Luftgewehr-Bereich (Männer & Frauen) sowie bei den Skeet-Männern und jeweils einer bei den Männern und Frauen im Bereich Luftpistole, Kleinkaliber 3x40, Trap sowie den Skeet-Frauen. Doreen Vennekamp, Monika Karsch und Carina Wimmer können sich statt auf die Jagd nach Quotenplätzen auf die Mission Titelverteidigung einstellen. Für Wimmer ist es die erste EM mit der Sportpistole: „Es ist für mich eine Ehre mit den beiden Olympionikinnen im Team zu sein, und ich freue mich wahnsinnig darauf, auch wenn schon Druck dahinter ist.“

Druck herrscht auch bei den DSB-Teammitgliedern wie z.B. bei den Luftgewehr-Männern, die noch ohne Quotenplatz nach Osijek reisen. Doch Doppelstarter Maximilian Dallinger zeigte sich im Instagram-Live-Talk #maximalbeerenstark zuversichtlich: „Die letzten Male war ich im Vorfeld schon immer so nervös, dass ich am Tag selbst total fertig war. Dieses Mal bin ich entspannter und habe das besser im Griff.“ Während Dallinger auf seine Erfahrung zurückgreifen kann, ist es beispielsweise für Svenja Berge die erste Europameisterschaft, und auch Weltmeisterin Christine Wenzel feiert in Osijek ihr Comeback. Ob am Ende die jungen Wilden oder die Routiniers die Nase vorne haben, wird sich zeigen, wenn am 24. Mai die ersten Wettkampfschüsse für die deutschen Schützen fallen.

EM-Teilnehmer:

  • Luftpistole: Philipp Grimm, Robin Walter, Michael Heise, Julia Hochmuth, Svenja Berge, Carina Wimmer
  • Sportpistole: Monika Karsch, Doreen Vennekamp, Carina Wimmer
  • Kleinkaliber: Max Braun, Maximilian Dallinger, Dennis Welsch, Anna Janßen, Amelie Kleinmanns, Jolyn Beer
  • Luftgewehr: Maximilian Dallinger, Bastian Blos, Dennis Welsch, Anna Janßen, Julia Moser, Jolyn Beer
  • Skeet: Sven Korte, Vincent Haaga, Tilo Schreier, Christine Wenzel, Nadine Messerschmidt, Katrin Butterer
  • Trap: Andreas Löw, Pau Pigorsch, Steve Eidekorn, Sonja Scheibl, Katrin Quooß, Kathrin Murche
18.05.2021 - 17:14

Wer auf die letztjährigen Gewinner Schützengilde Weiss-Grün Deutschenbora/Sa e.V., Schützenverein Denkhof e.V. und Schützenverein Essel von 1906 e.V. folgen möchte, sollte sich jetzt bewerben. Es winkt eine stolze Summe zur Förderung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2021. Das Bewerbungsformular und alle Informationen sind auf der DSJ-Homepage zu finden.

18.05.2021 - 12:16

„Die Impfung ist ein großer und wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus“, ist Prinz Andreas überzeugt. Nur dadurch könne auf Dauer ein Stück Normalität zurückgewonnen werden, sagte der 78-Jährige. Indem er seine Impfung öffentlich machte, möchte er anderen Menschen mögliche Ängste nehmen. Er habe bis jetzt „alles sehr gut vertragen“, und keine Nebenwirkungen gespürt. Der Vorgang im Impfzentrum sei wie überall in Deutschland „hochprofessionell, freundlich und angenehm“ gewesen. Er freue sich darauf, so Prinz Andreas, bald wieder Radausflüge unternehmen und seinen zahlreichen Engagements in Vereinigungen und Verbänden nachgehen zu können.

Auch wir Älteren vermissen den persönlichen Kontakt, die Geselligkeit des Vereinslebens und das Schützenfest!

Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha über die (persönlichen) Auswirkungen der Pandemie

„Gerade die Kinder und Jugendlichen leiden darunter, dass sie nicht in die Schule gehen oder sich im Schützenverein treffen und trainieren können. Aber auch wir Älteren vermissen den persönlichen Kontakt, die Geselligkeit des Vereinslebens und das Schützenfest,“ sagt Prinz Andreas und appelliert, die Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, sich testen und vor allem dann auch impfen zu lassen, sobald das möglich sei. Das sei ein wesentlicher Beitrag zu den ersehnten Öffnungen in allen Bereichen, so der Protektor.

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