09.01.2020 - 14:00

Der Deutsche Meister aus dem letzten Jahr will vor heimischem Publikum in der Zweifachturnhalle auf der Hüls den Sack zumachen und bestenfalls den Nord-Meistertitel gegen den BSV Buer-Bülse schon einmal mit nach Hause nehmen, bevor sie sich im großen Bundesligafinale in Rotenburg an der Fulda (31.1.-2.2.2020) der Mission „Titelverteidigung“ stellen. Wer sich den Kampf um die kleine Meisterkrone nicht entgehen lassen will, kann dies nicht nur live vor Ort machen, sondern auch von Zuhause aus, denn bereits zum vierten Mal überträgt die SSG Kevelaer alle Entscheidungen live auf der Streamingplattform Sportdeutschland.TV.

"Für die Liveübertragung geben wieder wir wieder alles und wollen den Zuschauern eine echte Sportshow bieten. Denn Sport und Unterhaltung sind für uns zwei Seiten einer Medaille", so Georg Joosten von der SSG Kevelaer, der auf das Rahmenprogramm der Liveübertragung mit den Cheerleader "Kevelaer Queens", den Ehrungen Man/Woman of the Match, die Interviews und die Flower Ceremony verweist. "Einschalten, genießen und gewinnen. Wir erfüllen gleich drei Wünsche auf einmal", kündigt Georg Joosten augenzwinkernd in Anlehnung an eine Schokoladenwerbung an. Denn im Zusammenhang mit der Liveübertragung gibt es nicht nur Sportschießen zum genießen, sondern auch ein LG 400 Competition von Carl Walther beim kostenlosen Gewinnspiel zu gewinnen.

Zu sehen gibt neben den Weltklasseschützen, wie Kevelaers ausländischen Topathleten Sergey Richter, auch Profis aus der Medienbranche. Der ehemalige RTL-Sportmoderator Ulli Potofski führt als Hallensprecher die Gäste durch Programm, ZDF-Sportredakteur Tibor Meingast – 2016 bei der Olympiade als „Stimme von Rio“ bekannt – und der fünfmalige Olympiateilnehmer Maik Eckhardt versorgen die Zuschauer vor dem Bildschirm aus der Sprecherbox mit allen relevanten Hintergrundinformationen.

Wer sich vorab schon einmal einen Eindruck verschaffen möchte, sollte am Donnerstag, 9.Januar ab 19.30 Uhr die WDR Lokalzeit Duisburg einschalten und sich von den Bildern des letzten Jahres beeindrucken lassen.

Das Programm:

Samstag, 11. Januar:
12 Uhr: Einlass und offizielles Training
14 Uhr: „Warm up“ der Zuschauer mit Ulli Potofski
14.30 Uhr: Beginn der Live-Übertragung mit Doppelkommentierung durch Tibor Meingast (ZDF-Sportredakteur) und Maik Eckhardt (fünfmaliger Olympiateilnehmer)

Wettkämpfe:
15 Uhr: BSV Buer-Bülse – SV Petersberg
17 Uhr: SB Freiheit – SG Mengshausen
19 Uhr: SSG Kevelaer – Braunschweiger SG

Sonntag, 12. Januar:
9 Uhr: Einlass
9.30 Uhr: Beginn der Live-Übertragung mit Tibor Meingast und Maik Eckhardt (fünfmaliger Olympiateilnehmer)

Wettkämpfe:
10 Uhr: Braunschweiger SG – SG Mengshausen
12 Uhr: SB Freiheit – SV Petersberg
14 Uhr: SSG Kevelaer – BSV ­Buer-Bülse

08.01.2020 - 12:02

„Nach viele Diskussionen und Gesprächen hat sich eine erfreuliche Entwicklung gestaltet“, zeigt sich DSB-Vizepräsident Sport, Gerhard Furnier, erleichtert. Mit den Pankratius Sportschützen Inden/Altdorf hat sich ein Verein aus Nordrhein-Westfalen, der lange Jahre im DSB Pokal dabei ist, bereit erklärt, das große Finale am 19. September 2020 durchzuführen. „Ganz persönlich freue ich mich, dass es nach langer Zeit wieder gelungen ist, ein Finale im DSB-Pokal zu haben und damit den weiteren Fortbestand des DSB-Pokals zu sichern“, so Furnier.

Mannschaftsmeldungen sind noch bis zum 19. Februar 2020 möglich, bevor am 25. Februar der Startschuss zur Vorrunde fällt. Die Ausschreibung sowie die Meldeformulare sind ab sofort online einsehbar.

08.01.2020 - 10:43

Bundesliga Nord: Spitzenreiter kämpfen in Kevelaer um den Nord-Meistertitel

Vorsprung für ein Nord-Quartett: Die SSG Kevelaer, der BSV Buer-Bülse, der SV Wieckenberg und ST Hubertus Elsen haben sich vor dem entscheidenden Wochenende bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Mit der SSG Kevelaer gegen den BSV Buer-Bülse wartet auf die Fans noch ein echtes Spitzenduell der beiden Führenden der Nord-Liga. Wer sich das Spektakel nicht live vor Ort ansehen kann, hat die Möglichkeit ganz bequem von Zuhause das Match von der Couch anzusehen, denn bereits im vierten Jahr überträgt Kevelaer alle Partien im Livestream auf Sportdeutschland.tv. „Wir wollen den Zuschauern einen Showdown um den Nordmeistertitel bieten. Daher freuen wir uns auf den Wettkampf gegen Buer-Bülse am Sonntag. Das gibt einen Vorgeschmack auf das Finale", freut sich Simon Janssen, Sportleiter der SSG Kevelaer mit Blick auf das sportliche Highlight am Wochenende in Kevelaer. Während die einen nach vorne blicken, müssen sich die SG 1920 Mengshausen und die KKS Nordstemmen nach hinten orientieren. Beide Mannschaften müssen am letzten Wochenende noch einmal alle Kraftreserven mobilisieren, um den Platz in der Liga zu halten. Mengshausen bekommt die Chance gegen die Braunschweiger SG, die nur einen Tabellenplatz vor ihnen liegt, noch einmal alles entscheidende Siegpunkte zu sammeln. „Wenn wir einen guten Tag haben mit Glück und Geschick, wäre en 3:2 für uns möglich“, so die Prognose von Mengshausens Trainerin Sabine Kames. Nordstemmen muss hingegen gegen den SV Gölzau oder den Wissener SV punkten, um sich zu retten, denn bisher konnten sie nur einen Saisonsieg in der Liga einfahren. „Das ist zu wenig“, weiß auch Klaus Schaare vom KKS Nordstemmen.

Bundesliga Süd: Zitterpartien im Abstiegskampf

Befreit können der SV Pfeil Vöhringen und Eichenlaub Saltendorf ins letzte Vorrunden-Wochenende starten. Beide Teams haben bereits überzeugt und stehen im Finale. Vöhringens Trainer Sven Martini erklärt das Erfolgsrezept: „Bisher ist die Saison für uns natürlich ein Volltreffer. Wir führen verlustpunktfrei in der starken, sehr ausgeglichenen Südliga. Warum? Aus meiner Sicht sind es mehrere Punkte: Alle konnten Ringe drauflegen, besonders erfreulich, sie rufen das auch unter Druck ab, machen die *Big Points*.“ Zuversicht herrscht auch beim Bund München, der im letzten Jahr trotz guter Leistungen nicht ins Finale einzog, nun aber seine Chance wittert. „Es ist schön, dass wir es dieses Jahr selbst in der Hand haben, uns den Traum vom Finale zu erfüllen“, so Teammanager Simon Muschiol, der aber auch warnt: „Ein Selbstläufer wird das aber nicht, denn jeder Einzelne muss bis zum letzten Schuss konzentriert arbeiten.“ Mit dem SV Hubertus Kastl und dem SV Niederlauterbach warten zwar keine der Top-Mannschaften auf den Bund München, doch beide Teams haben in der Saison schon gezeigt, dass sie immer für eine Überraschung gut sind. Und schließlich wird der SV Kastl alles geben, um als Aufsteiger den Klassenerhalt zu sichern. Münchens direkter Konkurrent um die Finalplätze aus Königsbach muss hingegen noch gegen die Mannschaft der SSG Dynamit-Fürth ran, die sich zuletzt in starker Form präsentierten und den Finalplatz sicher nicht freiwillig hergeben.

Für den SV Buch wird das letzte Wochenende wohl eher eine Abschiedsvorstellung. Mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter Vöhringen und Königsbach warten zwei harte Brocken auf das Team und nur zwei Siege könnten den SV Buch noch vor dem Abstieg retten. Abstiegssorgen quälen auch den SV Petersaurach, für den es doppelt bitter kommen könnte. Mit dem Rücken zur Wand kämpfen sie um den Verbleib in der 1. Liga und dabei steht nicht nur ihr Glück, sondern auch das der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga auf dem Spiel. Trainer Günther Reizammer: „Für mich ist es wichtig, dass wir ruhig bleiben, denn die Situation können wir nicht ändern, auch nicht, wenn wir emotional werden.“ Denn steigt die 1. Mannschaft ab, muss auch die 2. Mannschaft den Platz räumen und rückt eine Liga tiefer, denn die Chancen für einen Aufstieg der 2. Mannschaft wurden bereits verspielt. 23 Jahre verfolgt Reizammer bereits das Geschehen im Schießsport und hat dabei schon alles erlebt: „Es gibt Jahre im Sport, die kann man einfach nicht nachvollziehen, so ein Jahr haben wir, aber das ist eben Sport.“ Und nach dem letzten Schuss wird auch für ihn Gewissheit herrschen: Entweder es reicht, oder eben nicht.

07.01.2020 - 14:48

Im Ausschreibungsheft 2020 sind alle relevanten Informationen zu den Deutschen Meisterschaften, über Jugendturniere bis hin zu den Ranglisten zu finden. Zudem wurden die Meldeformulare für den DSB-Pokal, Sichtungen und Ranglisten veröffentlicht. Der Deutsche Schützenbund freut sich über hohe Teilnehmerzahlen und wünscht für das neue Sportjahr weiterhin „Gut Schuss“ und „Alle ins Gold“.

06.01.2020 - 11:16

Bundesliga Nord: Kriftel holt sich im Stechen den Nordmeistertitel, Leegmoor sichert Klassenerhalt

Neujahr ist gerade vorbei, aber der richtige „Knaller“ – wie es Kriftels Trainer Detlef Glenz treffend ausdrückte – folgte am Sonntag mit der direkten Begegnung der Spitzenmannschaften aus Kriftel und Braunschweig. Nicht zuletzt Braunschweigs Spitzenschütze Oleg Omelchuk zeigte an Tag eins, mit 395 Ringen gegen Dasbachs Sander Nooij, seine Klasse. Beide Mannschaften traten nach den Siegen am Vortag gegen Dasbach und dem Brühler Schießclub mit weißer Weste an die Schießlinie und das Duell hätte sich nicht spannender entwickeln können. „Es war der erwartete Showdown“, so Glenz, der die Partie mit Adlersaugen verfolgte, bei der besonders Olympiasieger Christian Reitz mit 390 Ringen hervorstach. „Das war ein schöner Abschluss“, so Reitz nach dem letzten Schuss. Doch die Entscheidung musste warten: 2:2 stand es nach Beendigung der regulären Wettkampfzeit. Ein Stechen zwischen Kriftels Dominik Sänger und Braunschweigs Patrick Meyer musste die Entscheidung bringen. Und dabei ging es nicht nur um den Sieg, sondern auch um den Nordmeistertitel. Sänger behielt schließlich die Nerven und schoss Kriftel mit einer Neun zum Doppelsieg. „Wir hoffen im Finale in Rotenburg wieder aufeinander zu treffen, dann haben beide Mannschaften wohl nicht allzu viel verkehrt gemacht“, blickt Glenz bereits in Richtung Finale. Einen furiosen Schlussspurt legte auch der PSV Olympia Berlin hin. 5:0 Punkte gegen Bassum und 4:1 Punkte gegen den SV Uetze bescherten den Berlinern Finalticket Nummer drei im Norden. Dahinter war alles offen. Dasbach und Bassum mussten sich nach der 5:0-Niederlage gegen Braunschweig und Berlin erst wieder aufrappeln, Wathlingen und Raesfeld duellierten sich im direkten Duell um den vierten und letzten Finalplatz. „Es war das härteste Duell der Saison“, so Raesfelds Nummer eins, Bart Liebens, der tags zuvor mit Problemen an seinem Abzug zu kämpfen hatte, „mein Herzschlag schoss in die Höhe als ich das Ergebnis meines Gegners neben mir sah und ich wusste, dass ich mindestens eine Neun brauchen würde, um zu gewinnen“. Fünfmal setzte der Belgier ab, bevor er seinen letzten Schuss gegen Kristian Callaghan abgab. Zehn! Mit 5:0 Punkten holte sich Raesfeld schließlich auf Grund der Einzelpunkte (27:23 Punkte) das vierte Finalticket im Norden, Bassum hingegen landete nach verlorenem Stechen und einer 2:3-Niederage gegen den SV Schirumer Leegmoor, der damit den Klassenerhalt sicherte, auf dem undankbaren fünften Platz. „Wir schaffen das immer wieder, weil wir nicht nur Teamkollegen sind, sondern Freunde“, so Andreas Slink vom SV Schirumer Leegmoor gegenüber der Ostfriesen-Zeitung. Für die beiden Aufsteiger des Brühler Schießclub und des SV Uetze gehen die Lichter hingegen bereits nach einer 1. Liga-Saison wieder aus.

Bundesliga Süd: Waldkirch wird Südmeister, Ludwigsburg rettet sich Zuhause ins Finale

Genau wie im letzten Jahr lautet der Südmeister: SV Waldkirch. Mit zwei Siegen gegen die Sgi Waldenburg und die SG Edelweiß Scheuring sicherten sich die Waldkirchner eine gute Ausgangslage für das K.O.-Finale. „Die Stimmung war bombastisch“, zeigte sich Sebastian Kugelmann von der Kulisse in Scheuring beeindruckt, „durch die geringe Entfernung kamen viele unserer Fans zur Unterstützung und brachten die Halle zum beben“. Alexander Kindig machte das 4:1 gegen Arben Kucana (SG Scheuring) im Stechen klar und besiegelte damit die „kleine“ Meistertrophäe. „Wir sind unglaublich glücklich über den grandiosen Finaleinzug und werden nun hart trainieren, um dort ein Wörtchen mit Reden zu können“, gibt Kugelmann die Marschrichtung vor. Kelheim-Gmünd überzeugte ebenfalls mit zwei 4:1-Siegen gegen Murrhardt-Karnsberg und dem ESV Weil am Rhein. Besonders Monika Karsch zeigte sich auf Position drei mit 384 und 386 Ringen in Topform. Besser hätte es zum Schluss auch für den amtierenden deutschen Meister aus Ludwigsburg nicht laufen können. Vor heimischem Publikum holte das Team noch einmal alles aus sich heraus. 10:0 Einzelpunkte lautete die beeindruckende Bilanz gegen die FSG Hilpoltstein und Altheim Waldhausen. Mit Tabellenplatz drei im Süden wird es damit gleich im Viertelfinale zur Neuauflage des Finals von 2018 gegen die Braunschweiger SG kommen. Ein Duell, was bereits jetzt Hochspannung verspricht. Ein 5:0-Sieg katapultierte hingegen Hilpoltstein nicht nur aus der Liga, sondern auch Murrhardt-Karnsberg zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale. Weder Waldenburg noch die HSG München konnten da noch ein Wörtchen mitreden, doch mit ihren beiden Siegen gegen den KKS Hambrücken muss sich dieser ebenfalls aus der Liga verabschieden, denn Aufsteiger Scheuring sammelte im Laufe der Saison genug Einzelpunkte, um sich den Klassenerhalt zu sichern.

Das große Bundesliga-Finale findet vom 31. Januar bis 2. Februar in Rotenburg an der Fulda statt. Dort treffen die besten vier Mannschaften des Nordens beziehungsweise des Südens im K.O.-System aufeinander bis der neue Deutsche Mannschaftsmeister feststeht. Das Finale wird aufwändig in Szene gesetzt, fachkundige Moderatoren weisen auch Nichtkenner des Schießsports ein. Wer noch nicht dabei war, sollte dies nachholen, denn es ist ein visuelles und akustisches Schießsporterlebnis.

03.01.2020 - 15:13

Bevor der DSB mit seinem Team in Tokio antritt, müssen erst einmal zwei Dinge geklärt werden: Zum einen, wie viele deutsche Schützen in der japanischen Hauptstadt um die Medaillen kämpfen werden, zum anderen, welche DSB-Athleten es namentlich sind. Um das Kontingent von bislang neun Olympia-Teilnehmern (3x Bogen Frauen, 2x Schnellfeuerpistole Männer, 2x Sportpistole Frauen, 1x KK 3x40 Frauen, 1x Skeet Frauen) zu erhöhen, bieten sich (chronologisch) noch folgende Chancen:

  • 23. Februar bis 3. März: Druckluft-EM in Breslau/POL (je 2 Plätze Luftgewehr und Luftpistole Frauen & Männer)
  • 6.-20. Mai 2020: EM und europäisches Olympia-Qualifikationsturnier Flinte in Chateauroux/FRA (je 1 Platz Trap Frauen & Männer und je 2 Plätze Skeet Frauen & Männer)
  • 17.-28. Mai 2020: Europäisches Qualifikationsturnier Gewehr & Pistole in Pilsen/CZE (je 2 Plätze Luftgewehr Frauen & Männer, je 1 Platz Luftpistole, 3x40, Schnellfeuerpistole Männer bzw. Sportpistole Frauen)
  • 31. Mai: Stichtag ISSF Weltrangliste (Ergebnisse der letzten zwei Jahre; der beste noch nicht qualifizierte Athlet der Weltrangliste erhält einen Startplatz; nur für Athleten relevant, in deren Disziplinen noch kein Quotenplatz gewonnen wurde)
  • 20.-26. Mai 2020: Bogen-EM in Antalya/TUR (je 4 Plätze Einzel Frauen & Männer)
  • 21.-28. Juni 2020: Bogen-Weltcup in Berlin (je 3 Teamplätze Frauen & Männer und ggf. noch Einzelplätze)

Gibt es mehr Athleten mit Top Team Tokio-Status als gewonnene Quotenplätze werden in einer internen Qualifikation die konkreten Teilnehmer für Tokio 2020 ermittelt.

Auch wenn die Olympischen Spiele natürlich alles überstrahlen, gibt es noch zahlreiche weitere Höhepunkte. Sie alle aufzuzählen, sprengt den Rahmen, deswegen an dieser Stelle einige nationale und internationale Highlights:

  • 1./2. Februar: Bundesligafinale Gewehr & Pistole in Rotenburg an der Fulda
  • 29. Februar: Bundesligafinale Bogen in Wiesbaden
  • 2.-9. Juni: ISSF Weltcup Gewehr und Pistole in München
  • 5.-7. Juni: Die Finals mit Bogen-Mixed in Duisburg
  • 11.-20. Juli: ISSF Junioren-WM Flinte, Gewehr und Pistole in Suhl
  • 20.-30. August: DM Schießsport in München
  • 28. August-5. September: Paralympics in Tokio
  • 11.-13. September: DM Bogen in Wiesbaden
02.01.2020 - 10:58

Bundesliga Nord: Kann Kriftel den Heimvorteil nutzen?

Dass sich die zwei Dominatoren des Nordens wohl nur gegenseitig schlagen können, haben der SV Kriftel und die SG Braunschweig eindrucksvoll in dieser Saison bewiesen. Beide Vereine gehen ungeschlagen ins letzte Wochenende, aber für einen der beiden wird das definitiv nicht so bleiben.  Im direkten Duell treffen die beiden Spitzenreiter aufeinander – und das ausgerechnet vor Kriftels Heimpublikum. Spannung ist garantiert, wenn Kriftels Nummer Eins, Olympiasieger Christian Reitz, gegen einen der Weltstars wie den Ukrainer Oleg Omelschuk oder Indiens Nachwuchsstar Shaudhary Saurabh an den Stand geht. Welches Team als Nordmeister ins Finale zieht, wird sich am Sonntag im letzten Duell der Vorrunde zeigen.
Mit dem PSV Olympia Berlin und dem SV Bassum treten zwei weitere Finalanwärter in Wathlingen gegeneinander an. Sollten Dasbach und Raesfeld beide Wettkämpfe gewinnen, könnte es für eine der beiden Mannschaften eng werden mit dem Finalplatz, wobei der SV Falke Dasbach mit Braunschweig noch einen echten Brocken vorgesetzt bekommt, Raesfeld hingegen mit dem abstiegsgefährdeten SV Uetze und den Sp. Sch. Fahrdorf zwei machbare Gegner zum Ende hat. Aber in der Bundesliga hat sich schon des Öfteren gezeigt: Nichts ist unmöglich. Den Brühler Schießclub könnte hingegen nur noch ein deutlicher Sieg gegen die Bremerhavener Seestadtteufel ans rettende Ufer bringen – vorausgesetzt Leegmoor bleibt ohne weitere Siegpunkte gegen Wathlingen und Bassum.

Bundesliga Süd: Deutscher Meister Ludwigsburg unter Zugzwang

Eine Belastung für die Nerven wird sicher auch das letzte Wochenende im Süden bei den Gastgebern der HSG München und der SGi Ludwigsburg. Mit Kelheim-Gmünd und Murrhardt-Karnsberg treten in der Südliga ebenfalls zwei Finalanwärter im direkten Duell gegeneinander an. Während Kelheim-Gmünd das Finalticket so gut wie sicher in der Tasche hat, könnten diese Punkte für Murrhardt-Karnsberg zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden. Schließlich geht es für den Verein um viel, wie Mannschaftsführer Gerhard Allmendinger verrät: „Unser Verein wäre das erste Mal im Finale dabei, wobei jedoch alle Schützen im Laufe ihrer Karriere  schon Meistertitel geholt haben. Unter anderem Wolfgang Renner sieben Mal mit der SGi Waldenburg zu früherer Zeit, oder aber auch Tobias Heider, Leo Braun, Patrik Lengerer und Dirk Ruiken!“
Aber dann wären da auch noch die Mannschaften aus Waldenburg und Ludwigsburg, die gerne ein Wörtchen bei der Ticketvergabe mitreden würden. Vor allem der amtierende Deutsche Meister aus Ludwigsburg will die Mission „Titelverteidigung“ nicht schon im Vorfeld aufgeben müssen.  „Wir treten als Team an, um zu gewinnen. Bei jedem Wettkampf aufs Neue“, ließ die Ludwigsburgerin Julia Hochmuth zuletzt verlauten, und mit dem SV Altheim Waldhausen und der FSG Hilpoltstein stehen die Chancen gut, sich mit zwei Siegen vor heimischem Publikum für das Finale zu qualifizieren. Waldenburg muss hingegen gegen den bereits qualifizierten Tabellenführer Waldkirch noch einmal alle Kräfte bündeln, um das Finale zu erreichen. Und sogar die sechstplatzierte HSG München hat noch die theoretische Chance auf einen der Finalplätze. So viel steht jetzt schon fest: Nichts ist sicher. Für Scheuring, Hambrücken und Hilpoltstein gilt es bei Punktgleichheit (2:16-Punkte) derweil um jeden Einzelpunkt zu kämpfen. Die besten Karten hat dabei Scheuring mit fast zehn Einzelpunkten Vorsprung vor den beiden Abstiegskonkurrenten, doch ein Sieg für Hambrücken oder Hilpoltstein könnte die Karten wieder ganz neu mischen. Es bleibt also spannend bis zum letzten Schuss.

23.12.2019 - 16:20

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
dass es vom Himmel leise schneit
und dass zu Hause immerzu
nur Frieden herrscht und heil´ge Ruh,
die Menschen froh und glücklich sind
und frei von Tränen jedes Kind.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
dass Freude übertönt manch Leid,
das Glück dir stets gewogen bleibt,
die Sorgen aus deinem Herzen treibt,
die Liebe immer überwiegt
und Toleranz den Hass besiegt.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
dass es vom Himmel leise schneit
und dass auf dieser schönen Welt
nicht nur der Wert des Geldes zählt,
dass genug Zeit zum Leben bleibt,
denn dann ist wirklich Weihnachtszeit!

21.12.2019 - 14:56

Von Schönfels geht in seinen Worten an die Mitglieder auf verschiedene Bereiche, die im viertgrößten deutschen Spitzensportverband aktuell und zukünftig auf der Tagesordnung stehen, ein.

Themen sind natürlich das Waffenrecht, der Leistungssport im Jahr vor den Olympischen Spielen oder der Bundesstützpunkt in Wiesbaden.

Hinweis: Redaktionsschluss war Anfang Dezember

21.12.2019 - 14:43

Sportlich

Gewehr: Ein noch nie dagewesenes Niveau zeigt sich in diesem Jahr in der Luftgewehr-Bundesliga. Scharenweise knacken Mannschaften die 1980er Marke, Kevelaer übertrumpfte mit 1987 Ringen gar den eigenen Rekord aus dem vergangenen Jahr. Im Süden marschiert Vöhringen als einzige bisher ungeschlagene Mannschaft mit großen Schritten in Richtung Finale und gibt sich dennoch bescheiden. Teamchef Leo Menasch: „Wir haben im Prinzip bisher noch nichts erreicht. Jedoch durch gezielte Teamarbeit sind wir auf dem richtigen Weg. Wichtig ist uns, den Team-Spirit zu stärken und die "Magic Moments" gezielt zu nutzen".  Dabei steht für Menasch und sein Team vor allem die sportliche Leistung, aber auch das freundschaftliche Miteinander zu allen anderen Teams im Vordergrund: „Es geht soweit, dass wir uns über Spitzeneinzel- und Spitzenmannschaftsergebnisse der Konkurrenten freuen können.“
Pistole: Es sind die alten Bekannten, die sich an der Spitze der Bundesliga Pistole einreihen. An Braunschweig und Kriftel geht auch in diesem Jahr km Norden kein Weg vorbei und am Ende werden sie sich in der Vorrunde - evt. auch im Finale - nur gegenseitig schlagen können. Währenddessen muss der Deutsche Meister aus Ludwigsburg noch all seine Reserven auspacken, um den Finalplatz im Süden zu sichern. Wobei das Ziel für alle Südmannschaften natürlich die vorderen zwei Plätze sind, denn keiner will im K.O.-System zuerst auf die beiden übermächtigen Spitzenteams des Nordens treffen.
Bogen: Halbzeit in der Bogen-Bundesliga mit den besten Aussichten für Dauelsen und Tacherting. Beide Mannschaften konnten sich bereits einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Im Norden setzt sich mit dem BSC-BB-Berlin, der verletzungsbedingt ohne Top-Star Lisa Unruh auskommen muss, und Sherwood BSC Herne gar ein Trio ab. Ebenso im Süden: Die SGi Welzheim und die BSG Ebersberg sind Tacherting auf den Versen. Dahinter ist weiterhin alles offen.

Medial

Nach zwei tollen und aufregenden Liveübertragungen  aus Tacherting (Bogen) und Waldkirch (Pistole) folgt am 10./11. Januar bereits zum vierten Mal die Übertragung der letzten Vorrundenwettkämpfe aus Kevelaer. Über 40.000 Zuschauer zählte Kevelaer bereits und beweist damit, dass Sportschießen ein sprichwörtliches Sendungsbewusstsein hat. „Sportschießen kann Fernsehen“, fasst es Georg Joosten, verantwortlich für die Liveübertragung, kurz und bündig zusammen. Für die sportliche Aufbereitung unterstützt Tibor Meingast als ZDF Sportredakteur (bekannt von der Olympiaübertragung Sportschießen als „Stimme aus Rio“) die Kommentierung. Ihm zur Seite als Fachexperte steht Maik Eckhardt als fünfmaliger Olympiateilnehmer. Daneben verspricht die Sportmoderatorenlegende Ulli Potofski nicht nur kurzweilige Interviews, sondern auch einen Unterhaltungswert in der Halle, wenn er die Zuschauer mit in das Geschehen einbindet. Zu sehen ist das Ganze auf der Partnerplattform des DSB, Sportdeutschland.TV

Finals

Es ist der Höhepunkt der Bundesligasaison: Das Finale! Die besten vier Teams der Nord und Südliga treffen aufeinander und ermitteln den Deutschen Mannschaftsmeister. Ein Event, das in dieser Art und Weise einzigartig in der Schießsport-Welt ist und deswegen nicht nur die deutschen, sondern auch die internationalen Top-Stars anlockt. Ein Hexenkessel mit unglaublicher Geräuschkulisse – wer hier besteht, zählt zu den Besten. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, der bekommt die Möglichkeit, über die Streaming-Plattform Sportdeutschland.TV die entscheidenden Wettkämpfe mitzuverfolgen.

Gewehr & Pistole: Bereits zum fünften Mal ist die SG Mengshausen der Ausrichter des Bundesligafinals am 1./2. Februar. Von 2013 bis 2016 gastierte die Bundesliga bereits in Rotenburg an der Fulda. Vor allem die große Göbels Arena bietet den Schützen eine tolle Kulisse, wie auch Bundesligaorganisatorin Claudia Hess bestätigt: „Die Halle ist gigantisch!“ Mit Kevelaer, die der Mission Titelverteidigung näher rückt, und Vöhringen haben bereits zwei Luftgewehr-Mannschaften das Ticket für das Finale sicher. Kriftel und Braunschweig dürfen sich ebenfalls bereits auf die spannenden Titelkämpfe vorbereiten.

Finale Gewehr/Pistole – 1./2.Februar 2020
Göbel Hotels Arena
Heinz-Meise-Straße 190
36199 Rotenburg an der Fulda

Bogen: Seit 2016 hat sich die Halle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden für das Bundesligafinale Bogen bewährt. So finden die Titelkämpfe am 29. Februar auch in diesem Jahr dort statt. Wer sich die begehrten Tickets sichert, entscheidet sich nach den beiden abschließenden Vorrundenwettkämpfen am 11. Januar und 1. Februar.

Finale Bogen – 23. Februar
Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Bleichstraße
65185 Wiesbaden

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