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02.06.2020 - 13:33

Die DOG hat Seeger aufgrund ihres sportlich fairen Verhaltens während der Luftdruck-EM im März 2019 in Osijek (Polen) auf den 1. Platz gesetzt. Kurz vor Schluss des Vorkampfes in der Disziplin Luftpistole lag das Nachwuchstalent schon so gut im Rennen, dass ihr der Einzug ins Finale unter die letzten Acht eigentlich nicht mehr zu nehmen war. Bei einem erlaubten Trockenklick zwischendurch geschah ihr aber ein Missgeschick, indem Seeger vergaß, die Waffe für diesen Test entsprechend einzurichten. Durch die restliche Treibladung in der Pistole löste sich ein „kleiner Schuss“, den niemand außer sie selbst bemerkte. Auch die Kampfrichter in diesem Moment nicht.

Statt nach diesem Trockenklick den Wettbewerb mit den noch fehlenden Schüssen fortzusetzen, meldete sie sich fairer Weise bei den Kampfrichtern. Kampfrichter, Schützen und Zuschauer waren erstmal überrascht, denn niemand hatte Seegers Missgeschick mitbekommen. „Man konnte nicht ausmachen, von wem der Schuss kam, aber ich wusste, dass ich das mit meinem Gewissen nie vereinen könnte auf dieser Grundlage in das Finale einzuziehen oder gar etwas zu gewinnen“, so die Nachwuchsathletin über ihr Missgeschick. Nachdem die Kampfrichter darüber informiert wurden, konnten sie nicht anders, als den Schuss ohne Ringzahl (Fehlschuss) zu werten. Mit der Konsequenz, dass Seeger den schon gesicherten Finaleinzug verpasste und am Ende auf Platz 24 landete.

Der Deutsche Schützenbund (DSB) und der Niedersächsische Sportschützenverband (NSSV) schlugen Vanessa Seeger jeweils getrennt voneinander für die DOG-Ausschreibung in 2019 vor. Beide Verbände freuen sich sehr über diesen 1. Preis und NSSV-Geschäftsführer Ulrich Nordmann ließ die herzlichen Glückwünsche von beiden Präsidien übermitteln. Und auch Seeger findet damit einen versöhnlichen Abschluss: „Das ist eine riesige Ehre und lässt mich jetzt mit einem Lächeln auf diesen Wettkampf zurückblicken.“ Leider ist aufgrund der aktuellen Lage keine Veranstaltung in Sicht, bei der die Ehrung in einem entsprechenden Umfeld gewürdigt werden kann. DOG, DSB und NSSV werden dies nachholen.

Dass FairPlay kein sportlicher Rückschlag sein muss, hat Vanessa Seeger eindrucksvoll bei der anschließenden Kleinkaliber-EM im September 2019 in Bologna (Italien) bewiesen. Dort wurde sie mit Gold im Mixed-Team (Sportpistole) sowie mit Einzelgold (Luftpistole) und Mannschaftsbronze (LP) bei der Luftdruck-EM im März 2020 in Breslau (Polen) belohnt.

Für ihre nationalen und internationalen Erfolge wurde Vanessa Seeger in 2019 schließlich zur Niedersächsischen Nachwuchssportlerin gewählt. Landesgeschäftsführer Ulrich Nordmann freut sich sehr über die Entwicklung der NSSV-Schützin: „Ihre Entwicklung in den letzten Jahren ist beeindruckend. Sowohl sportlich als auch in ihrer Persönlichkeit. Der Preis ist absolut berechtigt, weil es auch ihrer Grundeinstellung zum Sport entspricht. Hoher Leistungsanspruch an sich selbst, aber dennoch fair den anderen Sportlern gegenüber“.

Und Seeger hat noch etwas aus der ganzen Geschichte gelernt: „Die Georgierin, die dadurch ins Finale nachgerückt ist, hat am Ende eine Medaille geholt. Das Pech des Einen, ist manchmal das Glück eines Anderen.“

29.05.2020 - 09:43

2018 erreichte die heute 24-Jährige erstmals ein Weltcup-Finale bei den Erwachsenen (2. Platz in Salt Lake/USA), im vergangenen Jahr wurde sie sensationelle WM-Vierte in Herzogenbusch/NED und war damit beste DSB-Akteurin und sogar beste Europäerin. Damit ist sie zu einer ernsthaften internen Konkurrenz für die Aushängeschilder Lisa Unruh und Elena Richter geworden, aber noch viel wichtiger: Das Trio zählt als Team zur absoluten Weltklasse.

Vom Kindergeburtstag in die Weltklasse

Wie der Weg dahin für Kroppen verlief und wie vor allem der kuriose Startschuss in ihre Karriere fiel, erzählt die Bundespolizistin ebenso wie auch Dinge aus ihrem privaten Leben. So beispielsweise, womit sie ihre Mutter in jungen Jahren auf die Palme brachte.

Die Zuhörer werden feststellen: Die aktuelle Weltranglisten-10. ist nicht nur eine tolle Athletin und Bogenschützin, sondern eine interessante, sympathische Gesprächspartnerin. Wir hoffen, dass alle so viel Spaß mit der Folge haben wie wir bei der Produktion.

Wir bedanken uns bei der Meyton Elekronik GmbH und der Carl Walther GmbH für die Unterstützung dieses Projektes und freuen uns über Rückmeldungen und Weiterempfehlungen.

Zu hören ist der Podcast bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify und Deezer sowie auf der DSB-Homepage.

29.05.2020 - 08:47

So bleiben u.a. die amtierenden Bundes(jugend)schützenkönige vom Deutschen Schützentag 2019 in Wernigerode bis zum nächsten nationalen Königs-Schießen 2021 in Gotha im Amt.

Welche weiteren Beschlüsse gefasst wurden, wer beispielsweise 2021 startberechtigt ist, ist dem Anhang zu entnehmen.

28.05.2020 - 13:54

In Finnland geht es neben den EM-Medaillen um sechs Tokio-Plätze - jeweils zwei pro Geschlecht mit dem Luftgewehr und jeweils einer mit der Luftpistole. Bei den Kontinentalmeisterschaften in Kroatien können sich die DSB-Schützen auf die Jagd nach den letzten zehn Quotenplätzen machen. Zwei im Skeet sowie jeweils einer im Trap und 3x40 Kleinkaliber-Gewehr pro Geschlecht sind zu verteilen. Hinzu kommt jeweils einer bei Schnellfeuer- und Sportpistole, die für die deutschen Schützen jedoch keine Relevanz mehr besitzen, da hier bereits das Maximum an Plätzen erreicht ist. Sollten die beiden Europameisterschaften nicht ausgetragen werden können, werden die Quotenplätze über die europäische Rangliste mit Stand 31. Mai 2020 vergeben.

28 Plätze über EM´s und Weltrangliste zu vergeben

Ergänzend zu diesen insgesamt 16 Quotenplätzen vergibt die ISSF noch zwölf Plätze über die Weltrangliste mit Stand 31. März 2020, in die noch die Tokio-Qualifikations-Wettkämpfe sowie jeweils ein ausstehender Weltcup im März/April 2021 in den Disziplinen Flinte, Gewehr und Pistole einfließen. Der bestplatzierte Athlet in jeder Disziplin - Stichtag ist letztlich der 6. Juni 2021 - in denen der nationale Verband noch keinen Quotenplatz errungen hat, erhält schließlich einen Quotenplatz.

DSB-Sportdirektor Gabelmann: "Wir können uns ab jetzt auf diese wichtigen Termine in 2021 gezielt vorbereiten. Das gilt jedoch nur unter der Prämisse, dass der internationale Sportverkehr wieder anspringt und unter Bedingungen durchgeführt werden kann, die der Deutsche Schützenbund gegenüber seinen Sportlerinnen und Sportlern auch verantworten kann."

Eigentlich sollten die letzten Quotenplätze in diesem Jahr beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier in Pilsen/CZE sowie der Flinten-EM in Chateauroux/FRA ausgeschossen werden. Doch die Corona-Pandemie verhinderte die Wettbewerbe ebenso wie die planmäßige Austragung der Olympischen Spiele in diesem Jahr.

Der Bogensport-Weltverband World Archery hatte seine Qualifikationskriterien bereits vor etwas mehr als zwei Wochen bekannt gegeben.

26.05.2020 - 09:24

Damit dürften diejenigen, die sich angemeldet haben, aber keinen Platz in der ersten Reihe ergattern konnten (es wurde nach dem Prinzip verfahren „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“), auch noch in den Genuss des kostenlosen DSB-Services kommen. Die Personen auf der Warteliste sind für die zweite Serie "gesetzt". Für die zweite Serie werden aktuell noch Termine gesucht.

„Wir sind positiv überrascht über das große Interesse unserer Mitglieder. Um die Qualität der Webinare zu sichern, haben wir uns gemeinsam mit der Führungsakademie entschieden, es bei der Teilnehmerzahl von 150 pro Webinar zu belassen und eine zweite Serie aufzulegen“, so Verbandssprecher Thilo von Hagen.

Start der ersten Serie ist am 27. Mai um 18.00 Uhr mit dem Webinar „Änderungen im Vereinsrecht“. Im wöchentlichen Rhythmus, jeweils am Mittwoch um 18.00 Uhr, folgen die weiteren Webinare. Der Teilnahme-Link zu dem jeweiligen Webinar wird ein Tag vorher den Teilnehmern per E-Mail zugeschickt – wir wünschen informationsreiche Webinare und viel Spaß!

22.05.2020 - 10:52

Auch inhaltlich wollten die Freien Demokraten von der Bundesregierung Informationen über den illegalen Waffenbesitz in Deutschland und die Zahl der "verloren gegangenen" Waffen wissen.   

Die Bundesregierung hat auf diese kleine Anfrage nun geantwortet. Sowohl die Anfrage als auch die Antwort befinden sich im Anhang.

22.05.2020 - 10:46

Grundlage für die Prüfung der Freistellungs­anträge sind die ent­sprechenden Ver­ordnungen der Länder und Kommunen. Diese sind öffentlich ein­seh­bar. Nach­weise sind dem An­trag daher zunächst nicht bei­zufügen. Im Einzel­fall kann der Beitrags­service verlangen, dass für die Betriebs­schließung und ihre Dauer geeignete Nach­weise vor­ge­legt werden.

Da die be­hördlich an­ge­ordneten Betriebs­schließungen je nach Bundes­land höchst unter­schiedliche Lauf­zeiten haben und ein Ende der Schließung im Vor­feld nicht immer ab­seh­bar ist, wird die Frei­stellung rück­wirkend ge­währt.

Die Frei­stellung einer Betriebs­stätte ist nur dann möglich, wenn der Geschäfts­betrieb voll­ständig ein­ge­stellt wurde. Bei einer Teil­öffnung der Betriebs­stätte (beispielsweise bei Außer­hausverkauf von Speisen und Getränken oder der Re­duzierung der Verkaufs­fläche) gilt diese als ge­öffnet und ist in diesem Zeit­raum nicht für eine Frei­stellung be­rechtigt.

Wurde der Geschäfts­betrieb hingegen voll­ständig einge­stellt, obwohl unter bestimmten Voraus­setzungen ein Weiter­betrieb möglich wäre (beispielsweise in einem Hotel, das geschlossen bleibt, obwohl es für Geschäfts­reisende eigentlich öffnen dürfte), gelten die Voraus­setzungen für eine Frei­stellung als er­füllt.

Unter­nehmen, die auf­grund der Corona-Krise in Zahlungs­schwierigkeiten geraten, haben un­ab­hängig davon, ob sie die Voraus­setzungen für eine rück­wirkende Frei­stellung er­füllen, die Möglich­keit, mit dem Beitrags­service Zahlungs­erleichterungen wie eine Raten­zahlung oder eine Stundung aus­stehender Bei­träge zu ver­ein­baren.

Die Frei­stellung einer Betriebs­stätte umfasst auch die Kraft­fahr­zeuge, die der Betriebs­stätte zu­ge­ordnet sind.

21.05.2020 - 15:26

Auf eine entsprechende DSB-Anfrage gab das BMI folgende Stellungnahme ab: „Zum Bedürfnisnachweis in der aktuellen Pandemiesituation: Hierbei handelt es sich um eine Frage des Vollzugs, für den die Länder nach Artikel 83 GG zuständig sind. Aus Sicht des BMI bietet das Waffengesetz hier jedoch hinreichende Flexibilität, um im Interesse der Schützen sachgerechte Lösungen zu finden. Dies wird nach hiesiger Kenntnis in den Ländern auch angemessen und pragmatisch gehandhabt.“

Wenngleich der Vollzug des Waffengesetzes wie vom BMI dargestellt Ländersache ist, bieten wir im Falle von Schwierigkeiten in Ihrem Bundesland gerne unsere Unterstützung an.

21.05.2020 - 10:22

Der Verlust von Munition und Waffen bei der Bundeswehr aufgrund von Diebstählen ist in den vergangenen Jahren mehrfach öffentlich thematisiert worden. Auch im Zusammenhang mit dem Fall des ehemaligen Bundeswehrangehörigen Franco A. wurden Querverbindungen zu Waffen- und Munitionsverlusten bekannt.

Ihrer Meinung nach liegen in den Antworten der Bundesregierung zu ähnlichen Fragestellungen in der Vergangenheit Widersprüche. Sie wollten diese daher noch einmal hinterfragen.   

Die Anfrage sowie die Antworten der Bundesregierung sind im Anhang.

21.05.2020 - 08:46

Die Corona-Krise traf das gesamte Land mit Härte, natürlich war auch die Vereins- und Verbandslandschaft massiv betroffen: Neben der Aussetzung des Sportbetriebs konnten viele der in den Vereinssatzungen verankerten Regelungen nicht umgesetzt werden oder diese waren/sind teilweise außer Kraft gesetzt. Das Webinar informiert über diese gesetzlichen Ausnahmeregelungen im Vereinsrecht, die in den letzten Wochen in Kraft getreten sind, u.a. mit folgenden Inhalten:

  • Neuregelungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen und Vorstandsitzungen
  • Änderungen bezüglich der Amtszeit von Vorständen
  • Insolvenz von Vereinen und Verbänden
  • Erfüllung von Verbraucherverträgen, Miet- und Pachtverträgen, Darlehnsverträgen
  • Weitere aktuelle vereins- und satzungsrechtliche Fragen aus der Praxis u.a. zur Mitgliedschaft und zu den Beitragspflichten

Die Zielgruppe sind vor allem Vereins- und Verbandsvorstände, Geschäftsführer/-innen sowie Justitiare und Rechtsberater/-innen in Vereinen und Verbänden. Sie sollten durch das Webinar einen Überblick über die aktuellen Gesetzesänderungen erhalten, notwendigen Handlungsbedarf (insbesondere für die bestehende Satzung) erkennen sowie Tipps und Geschaltungshinweise zur Lösung aktueller Probleme mitnehmen.

Referent ist Stefan Wagner, Jurist und Vereinspraktiker aus Dresden, langjähriger Dozent der DOSB Führungsakademie und erfahren in der Durchführung von Webinaren.

Die Anmeldung zum Webinar erfolgt mit anhängendem Formular, maximal 150 Teilnehmer sind zugelassen. Natürlich können sich Interessierte auch bereits für die folgenden Webinare anmelden, hier nochmals die Übersicht:

1)    27. Mai um 18.00 Uhr: Änderungen im Vereinsrecht mit Stefan Wagner (Jurist und Vereinspraktiker)

2)    3. Juni um 18.00 Uhr: Langfristige Trainingsplanung und Gestaltung über verschiedene Altersstufen mit Stefan Müller (DSB-Bundestrainer Sportwissenschaft)

3)    10. Juni um 18.00 Uhr: Informationen zum neuen Waffenrecht mit Jürgen Kohlheim (DSB-Waffenrechtsexperte und ehemaliger Vizepräsident Recht)

4)    17. Juni um 18.00 Uhr: Tuning im Bogensport mit Henning Lüpkemann (Tuningexperte für DSB-Kader)

5)    24. Juni um 18.00 Uhr: Tuning im Schießsport mit Christian Bauer (Sportservicemanager der Carl Walther GmbH)

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