Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung ist der Trainingsbetrieb bis mindestens Ende November stark eingeschränkt.
03.11.2020 - 15:10

Auch dieses Mal handeln und argumentieren die einzelnen Bundesländer ganz unterschiedlich: So ist in Berlin Training von Kindern bis zwölf Jahre mit zehn Sportlern und mit Übungsleiter zugelassen. Mecklenburg-Vorpommern geht noch einen Schritt weiter und erweitert die Altersgrenze für Trainingsaktivitäten für alle Jugendlichen bis 18 Jahre, und in Baden-Württemberg bleibt z.B. der Rehasport gestattet. Selbst bei der Ausnahmeregelung zur Zulassung des Individualsports unterscheiden sich die Auslegungen der Bundesländer: Während in Nordrhein-Westfalen und Hamburg die Zulassung nur für Freiluftsportanlagen gilt, ist Individualsport in den meisten sonstigen Bundesländern auch in gedeckten Sportstätten möglich.

Neben diesen kleinen Lichtblicken an der Basis ist es zudem gelungen, die Ausnahmen für Spitzensportler bundesweit zu erhalten. Nicht nur Profisportler, sondern auch die meisten Kaderathleten dürfen mit Hygiene-Konzepten somit hoffentlich weiter unter professionellen Rahmenbedingungen trainieren, damit der nun verordnete November-Lockdown den mittel- und langfristigen Leistungsaufbau dieser Topathleten - vor allem mit Blick auf die Olympischen Spiele sowie die anstehenden Qualifikationswettbewerbe im kommenden Jahr - nicht allzu sehr gefährdet.

Der Überblick befindet sich im Anhang, natürlich ist das Sporttreiben – wenn gestattet – nur unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen erlaubt.

(DOSB/EB)

03.11.2020 - 10:38

Denn wer Misserfolge besser abhaken kann, wird mit mehr Selbstvertrauen in den nächsten Wettkampf starten. Wer negative Gedanken, die einen nervös machen und in der Leistungsfähigkeit hindern, bereits im Ansatz erkennt und trainiert, diese in positive Gedanken umzuformieren, wird einen sichereren Umgang mit seiner Angst beim nächsten Wettkampf feststellen. Denn dann kann er auf seine ganz eigenen Gedankenkiste zurückgreifen. Wichtig dabei ist, sich bei den Gedanken zuerst einmal zu ertappen und sich dabei ein großes Stopp-Schild vorzustellen. Anschließend wird der Gedanke positiv umformuliert, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Situation: Training

„Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe, die neue Technik richtig umzusetzen“ --> „Ich versuche es, so gut es geht jeden Schuss aufs Neue, dann wird es mir irgendwann ganz leicht fallen.“

Situation: Wettkampf

„Mist, ich habe mir schon zu viele Fehler geleistet, um ins Finale zu kommen“ –> „Ich werde Schuss für Schuss mein Bestes aus mir herausholen, denn abgerechnet wird erst am Ende.“

Situation: Kaderqualifikation

„Die anderen sind eh alle viel besser als ich.“ --> „Ich bin vielleicht noch nicht so gut wie die Spitze, aber ich gebe mein Bestes.“

Um dies zu üben, können sich die Sportler nach einer kleinen Einführung durch den Trainer in der Gruppe oder alleine alle ihre „roten“ Gedanken aufschreiben, um sich auch klar zu machen, wann diese Gedanken vor allem aufkommen. Dafür einfach drei Spalten auf ein Blatt Papier machen mit „Situation“, „Rote Gedanken“ und „Grüne Gedanken“. Gemeinsam oder alleine kann überlegt werden, welcher Gedanke in welcher Situation vielleicht hilfreicher wäre und wie man diesen in einen „grünen“ Gedanken umwandelt. Und nun heißt es ganz einfach: Ganz viel üben!

Quelle:

Übung in Anlehnung an Engbert, K., Droste, A., Werts, T. und Zier, E. (2011). Mentales Training im Leistungssport. Ein Übungsbuch für den Schüler- und Jugendbereich. Stuttgart: Neuer Sportverlag.

03.11.2020 - 10:21

Der Namensgeber des Wettkampfes, die Nammo Schönebeck GmbH, die Lapua- und SK-Munition produziert, hat eine stattliche Anzahl an KK-Munition als Preise gesponsert. Insgesamt wurden 32.000 Schuss bei der Siegerehrung übergeben. Viele Gewehrschützen nutzten den Service des Anschießens während der Wettkampftage.

Der Höhepunkt der sportlichen Leistungen waren die fantastischen 599 Ringe in der Disziplin 60 liegend, Herren 3, von Marco Hummler (SSG Teutoburger Wald). Zum Maximalergebnis fehlte nur ein kleiner Hauch, denn die Neun war eine 9,9 (41. Schuss). Die Freude bei Hummler war verständlicherweise riesengroß, „das war mein bester Wettkampf seit 15 Jahren“, sagte er im Anschluss.

Eigentlich wollten noch vielmehr Schützen an diesem Wettkampf teilnehmen, doch die Infektionsentwicklung der letzten Tage hatte einen neuen Teilnehmerrekord bei diesem Wettkampf verhindert. Nun hoffen alle, dass die Schießsportanlagen bald wieder ihre Türen öffnen können.

(PSV Olympia Berlin)

02.11.2020 - 13:37

Der Serviceteil nimmt wie gewohnt einen breiten Raum in der „FaBo“ ein. Sandra Sachse berichtet im Ausrüstungsteil über die Pfeilauflage, im Trainingsteil geht es um die Vorteile eines gemeinschaftlichen Lehrgangs am Beispiel der Nachwuchskader aus Württemberg und Bayern. Außerdem finden Sie einen breiten Bericht über eine besondere gemeinsame Trainingsmaßnahme von verschiedenen Coaches und Experten auch in Zeiten von Corona. Sportpsychologin Dr. Grit Reimann nimmt die Auswirkungen von Selbstgesprächen auf die eigenen Leistungen unter die Lupe, während sich Mediziner Martin Bauer eines besonders anpassungsfähigen Organs unseres Körpers angenommen hat.

Der Urlaubstipp, vor allem für die Planung nach Überwindung zumindest der schlimmsten Coronakrise gedacht, führt Sie ins Salzburger Land zum Bogenparcours am Berggasthof Kohlschnait. Und dann haben noch zwei großartige Athleten Abschied vom Leistungssport genommen. Lesen Sie dazu das Doppelinterview mit Elena Richter und Camilo Mayr.

Wer sich das Heft sichern möchte – oder eine frühere Ausgabe – hat online die Bestellmöglichkeit unter www.uzv.de, und er kann wählen zwischen gedruckter und digitaler Form. Außerdem ist „Faszination Bogen“ an jedem Zeitschriftenkiosk in Bahnhöfen und Flughäfen erhältlich – in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

02.11.2020 - 08:45

Was ist Angst?

Angst beschreibt im Allgemeinen erst einmal ein Gefühl der Spannung und Bedrückung, einen emotionalen Zustand, der auf Grund von realer oder vermuteter Bedrohung durch äußere oder innere Faktoren verursacht wird. Es ist eine natürliche Reaktion auf Gefahren und ein Urinstinkt sowie eine natürliche Schutzreaktion unseres Körpers, die ihn auf eine Handlung vorbereiten (Angriff/Flucht). Angst kann eine persönliche Eigenschaft sein (jemand ist ängstlich) oder einen vorübergehenden Zustand beschreiben.

Ursachen von Angst

Im Sport begegnet einem der Begriff vor allem in Bezug auf Wettkämpfe. Wettkampfangst, Angst vor dem Versagen oder Angst vor Verletzungen sind nur ein paar Beispiele. „Als Sportler hat man immer mal wieder Angst vor dem Versagen oder Angst, dass etwas nicht funktioniert. Aber bei mir überwiegt meistens die Freude, sich zu messen, zu zeigen, was man kann und das umzusetzen, was man sich im Training erarbeitet hat“, so Deutschlands Schnellfeuer-Ass Christian Reitz, der laut eigener Aussage meist mehr Respekt als Angst empfindet und sich damit deutlich von einem ängstlichen Sportler abhebt. Denn das Problem ängstlicher Sportler liegt darin, dass sie nicht das Gefühl haben, die Situationen kontrollieren zu können. Sie verkrampfen, haben mentale Blockaden und auf einmal fühlen sich gewohnte Bewegungsabläufe ganz ungewohnt an. Das Selbstbewusstsein schwindet. Diese Sportler sind weder fähig, körperlich noch mental Höchstleistungen zu vollbringen, denn sie können wichtige von unwichtigen Informationen nicht mehr unterscheiden. Der Sportler befindet sich in einer regelrechten Angstspirale. Sie beginnt, indem Sportler eine angstauslösende Situation wahrnehmen, z.B. ein Finale. Bei vielen Sportlern löst dieser Gedanke vielleicht ein positives Gefühl aus, aber vielleicht hat der Sportler schon mehrmals im Finale schlechte Erfahrung gesammelt, ist knapp an der Medaille vorbeigeschrammt und hat sich selbst als „Versager“ abgestempelt. So bewertet er das Finale als Bedrohung im Hinblick auf die eigene Bewältigungskompetenz der Situation, was den kognitiven Ansatz von Lazarus bestätigt, der besagt, dass Angst als die Folge einer subjektiven Situationsbewertung aufgefasst wird.

Dass die Angstreaktion davon abhinge, inwieweit wir glauben, unsere Umweltfaktoren und nicht zuletzt uns selbst zu kontrollieren, bestätigt auch Sportpsychologe Graham Jones in seinem Modell der Wettkampfangst. Wenn man selbst davon überzeugt ist, eine Situation meistern zu können, wird man sie mit einer positiven Erfolgserwartung an die Erreichung der Ziele angehen, also gleichzeitig mit mehr Zuversicht an den Start gehen, denn man ist überzeugt, sein Leistungspotenzial abrufen zu können. Schätzen Sportler die Gegner zu stark ein oder die Verletzung als zu schwerwiegend, können das Stressoren sein, die Angstsymptome mit sich bringen und sich am Ende leistungshemmend auswirken. Je besser sich der Sportler also auf seine Selbstwirksamkeit fokussieren und konzentrieren kann, desto besser hat er seine Angst im Griff. Das bestätigen auch Woodman und Hardy (2003), die besagen, dass Athleten mit einem stark ausgeprägten Selbstbewusstsein dazu neigen, sowohl geringere Angstzustände als auch geringere Intensitäten der Wettkampfängstlichkeit zu verspüren.

Wie äußert sich Angst?

Diese Gefühle und die Bewertung führen zur Angst und den dazugehörigen körperlichen Reaktionen (Schwitzen, erhöhter Puls, Atemnot, Zittern oder ein flaues Gefühl im Magen). Diese Symptome können wiederum die Angst zusätzlich verstärken. Angst kann sich ganz allgemein auf drei unterschiedlichen Ebenen äußern: Der kognitiven Ebene, d.h. durch bestimmte Gedankenprozesse, der somatischen (körperlichen) Ebene, also physiologischen Reaktionen wie zittern, oder auf der Verhaltensebene, also durch verschiedene Verhaltensmuster. Nicht immer bedeuten Angstsymptome wie Unzufriedenheit, Erröten, Gähnen oder das Vermeiden von Augenkontakt dann auch gleich, dass der Sportler voller Angst ist. Doch eine große Kombination dieser Angstsymptome kann durchaus ein Indikator dafür sein, dass aus Nervosität Angst geworden ist.

Um nicht immer tiefer in diese Abwärtsspirale zu geraten, sollten Sportler mit Hilfe von mentalen Techniken lernen, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Denn Stress und Angst im Leben eines Sportlers in Zusammenhang mit Leistungsdruck im Sport können gravierende Einflüsse auf die Leistung als auch auf den Gesundheitszustand der Athleten haben. Vor allem, wenn der Stress als Bedrohung erlebt werde, sei der Übergang zur Angst und die damit verbundenen leistungsbeeinträchtigenden Gedanken laut Hanin (2000) fließend.

Ist Angst immer negativ?

Situationen im Sport können Angst aufkommen lassen, aber das muss nicht immer schlecht sein, sagt Olympiasieger Christian Reitz: „Grundsätzlich ist Angst nicht unbedingt so negativ zu sehen, wie viele meinen. Für mich gehören Situationen, wo ich den Puls schon unter dem Gehörschutz spüre und es dann trotzdem – oder gerade deswegen – funktioniert hat, zu den schönsten Erinnerungen.“ So kann Angst bis zu einem gewissen Maße sogar letzte Energiereserven aufkommen lassen oder zu Vorsichtsmaßnahmen führen, die beispielsweise vor Verletzungen schützen, in dem Sportler nicht über ihre Leistungsgrenze hinaus gehen oder sich in gefährliche Situationen begeben. Stattdessen kann eine erhöhte Nervosität sogar zu einer verbesserten Reaktionszeit führen und die Muskulatur schneller und effektiver arbeiten lassen. Es stützt zudem die These von Humara (1999), dass Sportler auf einem hohen Leistungsniveau auch geringere Wettkampfängste zeigen als Sportler mit niedrigerer sportlicher Expertise, da sie mehr auf ihr eigenes Können vertrauen und die Nervosität besser kontrollieren können. Während Spitzensportler sich primär auf die Aufgabe fokussieren, neigen Anfänger dazu, sich auf ihre Angstgefühle zu konzentrieren.

Einen Rat hat Spitzenschütze Reitz aber noch: „Solche Situationen muss man üben und lernen, damit zu arbeiten, damit man weiß, dass es funktioniert. Nur so ist die Nervosität oder Angst im Wettkampf nicht mehr so schlimm, sondern begleitet einen nur.“ Das gilt auch in Bezug auf Wettkampferfahrung: Sportler mit hoher Wettkampferfahrung weisen prinzipiell geringere Wettkampfängste auf als Athleten mit wenig Wettkampferfahrung, da sie ein geringeres Selbstbewusstsein als Sportler mit hoher Wettkampferfahrung erkennen lassen. Und sie haben sich bereits ein großes Repertoire an Strategien im Training und Wettkampf erarbeitet, dass sie Ängste besser kontrollieren lassen.

Angstsymptome werden übrigens auch dann eher als leistungsfördernd wahrgenommen, wenn sich die Sportler ihre Ziele selbst gesetzt haben und sie nicht vom Trainer oder Verband vorgegeben wurden. Trotzdem ist die Rolle des Trainers in Bezug auf Angst nicht zu unterschätzen: Er kann als „Dämpfer“ für die Auswirkungen von Angst fungieren, und allein die wahrgenommene Unterstützung des Trainers kann Sportlern, die anfällig für Angst sind, helfen, die Angst zu lindern und damit wesentlich besser mit den psychischen Wettkampfanforderungen zurecht zu kommen. Zudem zeigen zahlreiche Studien, dass regelmäßige körperliche Aktivität auch Angst abbauen und das psychische Wohlbefinden stärken kann. So kann schon eine 20-minütige Übungseinheit mit gemäßigter Intensität (50-60% der maximalen Herzfrequenz) eine angstreduzierende Wirkung erzielen.

Einzelsportler haben mehr Angst

Generell zeigt sich, dass Einzelsportler vor, während und nach dem Wettkampf mehr Angst empfinden als Mannschaftssportler. Einer der Gründe ist, dass bei Sportarten wie Triathlon oder Tennis das Gefühl der Isolierung und Exposition wesentlich stärker ist, als in der relativ großen Anonymität von beispielsweise Rasensportarten. Übungen, die man als Trainer oder Sportler anwenden kann, um z.B. Wettkampfangst zu lindern, werden im Laufe der Themenwoche veröffentlicht.

 

Quelle:

Beckmann J., Ehrlenspiel F. (2018). Strategien der Stressregulation im Leistungssport. In: Fuchs R., Gerber M. (Hrsg.) Handbuch Stressregulation und Sport. Springer Reference Psychologie. Berlin, Heidelberg: Springer.

Fernandes, M.G., Nunes, S.A.N., Vasconcelos-Raposo, J. & Fernandes, H.M.. (2013). Factors influencing competitive anxiety in Brazilian athletes, Revista Brasileira de Cineantropometria e Desempenho Humano, 15 (6). S. 705 - 714.

Gabler, H., Nitsch, J. R., & Singer, R. (2004). Einführung in die Sportpsychologie. Teil 1: Grundthemen. Schorndorf: Hofmann.

Graham-Jones, J. & Hardy, L. (1990). Stress and performance in sport. New York, New York: John Wiley & Sons.

Hanin, Y. L. (2000). Emotions in sports. Champaign: Human Kinetics.

Humara, M. (1999). The relationship between anxiety and performance: A cognitive–behavioral perspective. Athletic Insight: The Online Journal of Sport Psychology, 1(2).

Kent, M. (1996) (Hrsg.). Wörterbuch Sportwissenschaft und Sportmedizin. Limpert / UTB.

Magraf, J., Schneider, S., (1990). Panik. Angstanfälle und ihre Behandlung. Berlin: Springer.

Martens, R., Burton, D., Vealey, R. S., Bump, L.A. & Smith, D.E. (1990). The competitive state-anxiety inventory-2 (CSAi-2). In R. Martens, R.S. Vealey & D. Burton (Hrsg.), Competitive anxiety in sport (vgl. S. 117-190). Champiagn: Human Kinetics.

Trainingsworld (2019). Ursachen der Wettkampfangst und Methoden zur Angstbewältigung. Zuletzt aufgerufen am 20.10.2020 unter https://www.trainingsworld.com/training/mentaltraining/ursachen-wettkampfangst-methoden-angstbewaeltigung-1276748

Woodman, T. & Hardy, L. (2003). The relative impact og cognitive anxiety anf self-confidence upon sport performance: a meta-analysis. Journal of Sport Science, 21, S. 443-457. Zuletzt aufgerufen am 21.10.2020 unter http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.470.5472&rep=rep1&type=pdf

30.10.2020 - 12:12

"Der DSB bedauert sehr, dass erneut ein begrenzter Lockdown, der alle Lebensbereiche inklusive des Sports betrifft, notwendig wurde. Schließlich ziehen wir alle viel Kraft, Freude und Gesundheit aus unserem Sport, der Gemeinschaft und unserem Vereinsleben.

Aber natürlich trägt der DSB diese Maßnahme solidarisch mit, denn es ist notwendig, das exponentielle Wachstum des Virus zu stoppen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Das fällt dem DSB, das fällt mir nicht leicht. Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie sehr unsere Mitglieder ihren Sport, ihren Verein und das Miteinander schätzen und wie schmerzhaft es ist, wenn die Begegnungen im Schützenhaus, beim Schützenfest und an der Schießlinie entfallen.

Der DSB, seine Landesverbände und Untergliederungen haben Hygienekonzepte erstellt, einen ersten Online-Fernwettkampf („Meisterschütze 2020“ #DuUndDeinVerein) durchgeführt und tun alles, um trotz dieser Pandemie den Sportbetrieb aufrecht zu halten. Wir unterstützen die Maßnahmen von Politik und DOSB jedoch voll, auch wenn der Sport nachweislich kein Infektionstreiber war bzw. ist.

Ich appelliere an unsere 1,35 Millionen Mitglieder in den mehr als 14.000 Schießsport- und Bogenvereinen die Maßnahmen mitzutragen. Auch wenn die Vereine ihre Leistungen und ihr Sportangebot im November nicht anbieten können, müssen wir gerade jetzt Solidarität mit diesen zeigen. Denn laufende Kosten, aber keine Einnahmen aus Veranstaltungen und Bewirtung, machen vielen zu schaffen und werfen viele nach den vorherigen Einschränkungen wieder zurück. 

Um den Beitrag des Sports, der Vereine und Verbände als Kitt der Gesellschaft auch dauerhaft und nach der Krise gewährleisten zu können, fordern wir die Politik im Bereich der angekündigten Nothilfen auf, dass der Sport in seiner ganzen Vielfalt und Breite unproblematisch daran teilhaben kann. Dafür werden wir uns mit Nachdruck gemeinsam mit unserer Dachorganisation einsetzen.

Bleiben Sie gesund, es kommen wieder bessere Zeiten!"

Ihr
Hans-Heinrich von Schönfels

30.10.2020 - 08:00

Ab Montag, 2. November, dreht sich für eine Woche lang alles um das Thema „Angst“. Zunächst wird die Angst definiert, was die Ursachen sind und wie sie sich äußert. In der Folge kommen sowohl Experten als auch Athleten zu diesem spannenden Thema zu Wort.

Und geben auch Tipps und nennen Übungen, wie man seine Ängste überwinden bzw. eindämmen kann, um z.B. beim nächsten Wettkampf oder beim nächsten Finale nicht daran zu scheitern.

29.10.2020 - 09:23

Die Politik entschied, für den November alle öffentlichen und privaten Sportanlagen zu schließen und demnach alle Veranstaltungen des Amateursports abzusagen. Dieser Vorgabe fällt auch die Bundesliga Bogen zum Opfer. Erst vor wenigen Tagen hatte Andreas Blaschke, Trainer von Titelverteidiger BSG Ebersberg, gesagt: "Wir haben alles getan, damit wir starten und auch durchführen können. Ggf. muss man aber auch verschieben und flexibel sein.“

Nun ist es so gekommen. "Wie nun mit dem abgesagten Wettkampf verfahren wird, muss noch im Ligaausschuss Bogen entschieden werden", so Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport im DSB.

Die weiteren Termine der Bundesliga sind am 5. Dezember (Oberauroff und Tacherting), 9. Januar (Blankenfelde und Bayreuth) und 6. Februar (Dauelsen und Welzheim). Das Bundesligafinale der jeweils besten vier Klubs aus Norden und Süden ist für den 20. Februar in Wiesbaden geplant.

28.10.2020 - 16:58

Diese waren nachvollziehbar und wurden durch die Teilnehmer streng beachtet. Die Tagesabläufe waren eng gestrickt und mit den unterschiedlichsten Themen gefüllt! Neben Gerhard Furnier, Vizepräsident Sport im DSB, Cheftrainer Thomas Abel und Jan Erik Aeply, dem Sportdirektor des BSSB, waren mehrere Referenten aus den Bereichen Psychologie, Leistungsdiagnostik, Datenerfassung IDA und Waffenrecht anwesend. Bodo Gißke, Mitglied des Shotgun Komitees der ISSF, informierte über Regeländerungen und Tendenzen im internationalen Spitzenverband.

An erster Stelle interessierte die Trainer natürlich die Jahresanalyse aus dem Bereich Sport und die daraus resultierenden Bundeskadervorschläge für 2021! In einer lebhaften, aber sehr sachlichen Diskussion wurden sowohl die Nominierungskriterien für die Olympischen Spiele als auch für die Europameisterschaft 2021 besprochen!

Sehr interessant für alle Teilnehmer waren die Beiträge von Klaus Waltermann (Leiter Großhandel GER der Firma RUAG) zur geschichtlichen Entwicklung der Firma RUAG. Manfred Geyer (Leiter Entwicklung Jagd und Sport der Firma RUAG) berichtete über Entwicklung von Schrotpatronen in Stahl und Weicheisen-Ausführung der Schrote und schließlich Gerhard Gruber (Leiter techn. Service der Firma RUAG) über das Thema Umwelt und Schrotschießen in der gegenwärtigen Diskussion!

27.10.2020 - 14:03

Es wurde in liebevoller Detailarbeit ein Lego-Schützenfest im Maßstab von ca. 1:80 angefertigt. Mit Festzelt, Schießplatz, Buden, Kinderkarussell, Blaskapelle und, und, und. Wie viele Stunden Bankmann und seine Kameraden dafür aufwendeten, ist nicht überliefert, alleine Bankmann färbte 160 Legomännchen in den Farben des Schützenkorps und der Musikgruppe Redkorps Diepholz.

Das Ergebnis ist wahrhaftig sehenswert und wurde auch in einem Schaufenster eines Kaufhauses ausgestellt. Die Lokalpresse berichtete ebenfalls ausführlich über dieses ganz besondere Schützenfest.

Das Korps zeigte mit dieser teambildenden Maßnahme, dass sich ein Schützenverein auch nicht von einer Pandemie kleinkriegen lässt und hofft im nächsten Jahr auf die Original-Ausgabe im 1:1-Format.

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