25.01.2023 - 12:02

In den Viertelfinals kommt es zu folgenden Begegnungen
Der Bund München (Süd-1.) vs. BSV Buer-Bülse I (Nord-4.)
SG Coburg (Süd-2.) vs. SSG Kevelaer (Nord-3.)
SSV Kronau (Süd-3.) vs. SB Freiheit I (Nord-2.)
SV Pfeil Vöhringen (Süd-4.) vs. ST Hubertus Elsen (Nord-1.)
 

ST Hubertus Elsen (WSB): Seit Bestehen der Bundesliga konnte ST Hubertus Elsen den Meisterspiegel bereits viermal mit nach Hause nehmen und ist damit Rekordmeister in der Luftgewehr-Bundesliga. Dass in Neu-Ulm Titel Nummer fünf herausspringt, ist absolut möglich: Mit 20:2-Punkten wurde Elsen Nordmeister und stellte mit 1993 Ringen einen sensationellen neuen Rekord auf. Angeführt wird das Team vom Ungarn István Péni, der in dieser Saison bei sieben Auftritten viermal perfekte 400 Ringe schoss und insgesamt einen Schnitt von 399,43 Ringen aufweist.

SB Freiheit (NSSV): Souveräner Zweiter im Norden wurde die SB Freiheit aus Niedersachsen. Lediglich zwei Niederlagen kassierte das Team vom emotionalen Trainer Christian Pinno und dies war u.a. auch der Abstellung einiger Top-Schützen zu internationalen Events geschuldet. Das Team, das nur aus Schützinnen besteht, wird von der Norwegerin Jeanette Hegg Duestad angeführt, die es bei sechs Starts nicht unter 399 Ringen machte.

SSG Kevelaer  (RSB): Nach einem anfänglichen Stotterstart mit 6:6-Punkten schien die Mission „Quattrick“ (vier Titel in Serie) für die SSG Kevelaer frühzeitig in weite Ferne zu rücken. Doch die „Tiger“, wie sie sich selber nennen, bissen sich fest und verloren seit dem 26. November keine Begegnung mehr. Dabei konnte sich Trainer Simon Janßen auf sein eingespieltes Team, darunter seine Zwillingsschwestern Anna und Franka, verlassen.   

BSV Buer-Bülse I (WSB): Mit absoluter Nervenstärke hat sich der BSV Buer-Bülse für das Bundesligafinale qualifiziert. Im letzten Vorrunden-Wettkampf war ein Sieg gegen den punktgleichen SV Wieckenberg Pflicht, und diesen machte Jessie Kaps durch ein 10:9 im Stechschuss perfekt. Seine beste Zeit hatte der Verein zwischen 2002 und 2006, als dreimal der Titel und zweimal Silber heraussprang. Nun gelang nach 2019 endlich wieder der Sprung in das Bundesligafinale.

Der Bund München (BSSB): Seit Bestehen der Bundesliga hält sich der Bund in der 1. Liga auf, schaffte es dabei mit 20 (!) Mal am häufigsten ins Finale und gewann dreimal den Titel. In dieser Saison war Der Bund die dominierende Mannschaft im Süden und krönte sich mit dem Südtitel, auch wenn die letzten beiden Begegnungen verloren gingen. Dabei kann das Team auf eine ausgeglichene Besetzung setzen, und mit Denise Rudingsdorfer (geb. Erber) gibt es eine Spitzenschützin an Position eins, die sich in den vergangenen zwei Jahren enorm entwickelt hat.

SG Coburg (BSSB): Wenn, dann richtig! „Lediglich“ sechs Mal war die SG Coburg bislang für das Bundesligafinale qualifiziert, gewann jedoch drei Titel und eine Silbermedaille. Gut vorstellbar, dass 2023 das nächste Edelmetall dazukommt. Die Coburger verstärkten sich vor der Saison mit Jiri Privratsky (CZE) sowie den DSB-Kaderschützen Maximilian Dallinger und David Koenders massiv und erreichten als Zweiter erstmals seit 2016 wieder das Saisonfinale.  

SSV Kronau (BSV): Die größte Überraschung im Süden war der SSV Kronau. Das junge Team – Altersdurchschnitt unter 21 Jahre – von Trainer Kurt Hillenbrand trat auf wie „alte Hasen“. Am letzten Vorrunden-Wochenende waren zwei Siege notwendig und diese gelangen mit jeweils 3:2 gegen München und Prittlbach. Punktegarant ist dabei Larissa Weindorf, die einen Schnitt von 398,0 Ringen aufweist und in der Saison erstmals die perfekte 400 schoss.

SV Pfeil Vöhringen  (BSSB): In der vergangenen Saison „spazierte“ der SV Pfeil Vöhringen als einziges Team der Liga ungeschlagen durch die Vorrunde und gewann am Ende die Silbermedaille. Beim vierten Auftritt im Bundesligafinale - der Verein ist erst seit 2017 erstklassig - hofft der Gastgeber, noch eine Stufe höher klettern zu können. In der ratiopharm arena möchten Hannah Steffen & Co die eigenen Fans nicht enttäuschen und hoffen auf einen „Flow“.

24.01.2023 - 18:30

Erst an den vergangenen zwei Wochenenden schossen die DSB-Schützen ihre EM-Qualifikationen in Wiesbaden, nun stellen sie sich beim H&N-Cup der internationalen Konkurrenz aus 39 anderen Nationen. Aus deutscher Sicht sind bis auf die Luftpistolen-Athleten Robin Walter und Michael Schwald alle potenziellen EM-Teilnehmer – die finale Bestätigung der Nominierungsvorschläge durch den Bundesausschuss Spitzensport steht noch aus – in München am Start. Neben den für Deutschland startenden Schützen gehen weitere 39 Athleten für Bayern an den Start, darunter sind so bekannte Namen wie Monika Karsch, Hanna Bühlmeyer, Antonia Back, David Probst oder Matthias Holderried.

Während die Luftgewehrschützen komplett und die erwachsenen Luftpistolenathleten ihre EM-Qualifikation bereits absolviert haben, gilt es in München für die Juniorinnen und Junioren mit der Luftpistole. Acht Junioren und fünf Juniorinnen schießen um die jeweils drei EM-Tickets für Tallinn/EST (5.-15. März). „Es ist eine Mischung aus erfahrenen und neuen Sportlern, und ich bin sehr gespannt, wer sich aus dieser Mischung durchsetzen wird“, sagt Bundestrainerin Jördis Grabe, die auch einen anderen Fakt positiv sieht: „Dass die Qualifikation im Rahmen des H&N-Cups stattfinden kann, finde ich sehr gut und ich danke dem Ausrichter für die Möglichkeit. Es wird für die Sportler eine besondere Atmosphäre sein, die Qualifikation im Rahmen eines internationalen Wettkampfes zu schießen. Mit Blick auf die EM begrüße ich es, dass sie sich dem Wettkampf stellen und liefern müssen“, so Grabe. Zwei 60-Schuss-Programme werden geschossen, im Anschluss folgt der Nominierungsvorschlag der Bundestrainerin.

Die Teilnehmer an der EM-Qualifikation Luftpistole Nachwuchs
Juniorinnen: Johanna Blenck, Ronja Gmeinder, Franziska Thürmer, Lydia Vetter, Maxi Vogt
Junioren: Eduard Baumeister, Andreas Bäumler, Hugo Fries, Nick Godau, Lukasz Gorka, Andreas Köppl, Noah Elias Mauler, David Obenaus

Die DSB-Teilnehmer am H&N-Cup

Luftgewehr
Frauen: Anna Janßen, Vanessa Gleißner, Larissa Weindorf, Denise Palberg, Hannah Steffen
Männer: Maximilian Dallinger, Maximilian Ulbrich, David Koenders, Robin Zissel
Juniorinnen: Anna Beutler, Michelle Blos, Nike Fischer, Hannah Wehren
Junioren: Simon Bauer, Florian Beer, Justus Ott, Nils Palberg

Luftpistole
Frauen: Sandra Reitz, Doreen Vennekamp, Carina Wimmer, Svenja Berge
Männer: Paul Fröhlich, Philipp Grimm, Michael Heise

24.01.2023 - 13:31

Am Rande der Internationalen Grünen Woche haben der Deutsche Schützenbund (DSB) und der Deutsche Jagdverband (DJV) gegenüber dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner die Symbolpolitik von Bundesinnenministerin Nancy Faeser scharf kritisiert: Die geplante Waffenrechtsverschärfung verfehlt das Ziel, Extremisten und Gewalttäter zu entwaffnen. Legale Waffenbesitzer würden indes vorverurteilt - ohne Gewinn an Sicherheit. Die Verbände forderten stattdessen die zeitnahe, im Koalitionsvertrag festgelegte, Evaluierung der bestehenden Gesetze und eine Überprüfung der Kontrollmöglichkeiten gemeinsam mit Jagd- und Schützenverbänden. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner bekräftigte bei seinem Besuch am DJV-Stand: „Das Bundesinnenministerium muss zuerst die Wirkung der jüngsten Reformen des Waffengesetzes aus dem Jahr 2020 evaluieren – und zwar gemeinsam mit Jagd- und Schützenverbänden. Das haben wir im Koalitionsvertrag so vereinbart.“

Das Bundesinnenministerium muss zuerst die Wirkung der jüngsten Reformen des Waffengesetzes aus dem Jahr 2020 evaluieren – und zwar gemeinsam mit Jagd- und Schützenverbänden!

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner

"Wir brauchen keine strengeren Vorschriften, sondern Behörden, die digital gut vernetzt sind und ausreichend Personal haben", sagte DSB-Geschäftsführer Jörg Brokamp. "Derzeit muss ein Legalwaffenbesitzer in Berlin nur alle 360 Jahre damit rechnen, dass die Aufbewahrung seiner Waffen kontrolliert wird",  ergänzte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. Das zeige beispielhaft, wie überlastet die Behörden bundesweit schon jetzt seien.

Das Attentat von Hanau im Jahr 2020 ist laut DSB und DJV ein weiteres Beispiel für die mangelhafte Ausstattung und Kommunikation der deutschen Behörden: Der Täter war wegen seiner paranoiden, rassistischen und rechtsextremen Ansichten mehreren Ämtern bereits bekannt. Trotzdem hat er weiter legal Waffen besessen. Das zu verhindern, wäre bereits mit den geltenden Gesetzen möglich gewesen.

DSB und DJV begrüßten im Gespräch mit Christian Lindner den Ausbau der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung und forderten den Bundesminister gleichzeitig auf, den Fokus in der Bundesregierung auf die Bekämpfung des illegalen Waffenbesitzes zu legen und künftig bei Straftaten zwischen legalen und illegalen Waffen zu unterscheiden. Nach Schätzungen der Polizeigewerkschaft sind in Deutschland etwa 20 Millionen illegale Schusswaffen im Umlauf. Sie stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

In Deutschland gab es laut polizeilicher Kriminalstatistik im Jahr 2021 etwa 5,05 Millionen Straftaten. Lediglich 0,16 Prozent davon wurden mit Schusswaffen begangen. Auch hier ist die Datengrundlage leider mangelhaft: Behörden erfassen heute nicht mehr, ob es illegale Schusswaffen waren oder legale.

Eine breite Allianz von 2,2 Millionen Schützen, Jägern, Sammlern, Reservisten, Traditionsvereinen, Fachhändlern sowie handwerklichen und industriellen Herstellern hat sich bereits vor einigen Tagen dazu bekannt (siehe Pressemeldung), dass Extremisten, Kriminelle oder psychisch kranke Personen keinen Zugang zu Waffen haben dürfen. 

24.01.2023 - 11:00

Ab Dienstag, 24. Januar, sind die ersten Kampagnenmotive bundesweit sowohl auf klassischen Werbeflächen in den Städten, in Zeitungen und Magazinen, als auch im digitalen Raum zu sehen. Gleichzeitig können ab dem 24. Januar die Sportvereinsschecks gebucht werden. Insgesamt 150.000 Sportvereinschecks stehen zum Download zur Verfügung und können von Menschen, die noch nicht in einem Sportverein Mitglied sind, als Zuschuss für eine Vereinsmitgliedschaft in Höhe von 40€ in Sportvereinen eingelöst werden. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Kampagnen-Website www.sportnurbesser.de

„Die Pandemie hat den Bewegungsmangel in Deutschland noch einmal verschärft und die Sportvereine vor große Herausforderungen gestellt. Umso wichtiger ist es, dass wir die Menschen motivieren, mehr Sport zu treiben. Das soll die Kampagne leisten und dabei zeigen, dass Sport im Verein am schönsten ist. Hier geht es auch um Gemeinschaft, Miteinander und Solidarität. Im Sportverein werden Werte gelebt, Menschen integriert und Engagement wird großgeschrieben“, sagt DOSB-Präsident Thomas Weikert und ergänzt: „Wir starten nun so richtig durch und gerade die Sportvereinsschecks sind eine tolle Möglichkeit, Sport im Verein auszuprobieren und sich dafür zu begeistern. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal beim Haushaltsausschuss des Bundestags für die finanzielle Unterstützung des ReStart-Programms bedanken. Und natürlich beim BMI für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels hofft ebenfalls auf einen Neustart: „Ich glaube, alle haben nach der Pandemie Lust auf Bewegung und Sporttreiben bekommen. Deshalb unterstützen wir als DSB das ReStart-Programm und hoffen, dass sich möglichst viele unserer Vereine an der Kampagne beteiligen, um die bestehenden Mitglieder wieder zu motivieren und im Idealfall neue Mitglieder zum Bogen- und Schießsport zu motivieren.“

Weitere Maßnahmen starten: 1.000 Euro für Vereinsaktion möglich

Neben den Sportvereinsschecks starten noch weitere Maßnahmen des ReStart-Programms. So haben 4000 Sportvereine die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von 1000 Euro für Aktionen und Kooperationen, die der Mitgliedergewinnung dienen, beim DOSB zu beantragen (siehe Säule 2, Modul 1). Ab April wird darüber hinaus auch die Bewegungslandkarte online sein, sie ermöglicht die einfache bundesweite digitale Sportangebotssuche.

Bis zum 28. Februar 2023 können sich Kommunen, insbesondere Sport- und Gesundheitsämter, in ganz Deutschland in Kooperation mit mindestens einem ortsansässigen Sportverein über die Antragsplattform des DOSB um Verleihangebote im öffentlichen Raum bewerben. Insgesamt 150 dieser Angebote inklusive Trainingsequipment stehen zur Verfügung. Damit erhalten Bürger einen einfachen und kostenfreien Zugang zu Sportmaterialien im Freien und können sich direkt sportlich betätigen. Eine Auswahl der geförderten Kommunen wird im April 2023 von einer Fachjury des DOSB getroffen.

DSB-Traineraus- und -fortbildung geht online

Bereits Ende 2022 konnten Verbände finanzielle Unterstützung für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von ehrenamtlich Engagierten beantragen. Diese Möglichkeit wurde von mehr als 80 Prozent der antragsberechtigten Verbände wahrgenommen, so auch vom DSB (siehe Bericht).

Somit werden in diesem Jahr Lizenzlehrgänge des Deutschen Schützenbundes aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium des Innern und für Heimat gefördert und durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unterstützt. Damit kann der DSB seine Lehrgänge in diesem Jahr, trotz der allgemeinen Preissteigerungen, zu den Bedingungen aus 2022 weiterhin anbieten und die Attraktivität beibehalten. Die Traineraus- und fortbildungen des DSB in der Übersicht.

Die Bewegungskampagne, die auch die verschiedenen Maßnahmen inhaltlich aufgreift und zur Bewerbung beiträgt, hat die Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ konzipiert. Das Kampagnenbüro wird von der Deutschen Sport Marketing verantwortet.  

(DOSB/DSB)

23.01.2023 - 10:58

Die DSB-Kaderschützen Bauer, Kroppen sowie Florian Unruh und Felix Wieser gaben in Nimes ihre Visitenkarte ab. Während die Männer hinter den (eigenen) Erwartungen blieben und die Plätze 17 (Unruh) und 49 (Wieser) belegten – Unruh schoss eine starke Qualifikation (2. Platz mit 595 Ringen) und zeigte auch im Ko-Match gegen den Rumänen Dan Olaru eine gute Leistung – schossen sich Bauer und Kroppen weit nach vorne. Dabei bewies vor allem Bauer Nervenstärke: Gleich dreimal setzte sich die EM-Dritte von München 2022 auf dem Weg ins Goldfinale im Stechen durch. Jedes Mal lieferte sie eine Zehn im Stechschuss: „Ich bin grundsätzlich natürlich erst einmal sehr zufrieden mit meiner Silbermedaille. Ich habe damit nicht gerechnet, da die Zeit für die Vorbereitung auf 18m nur sehr kurz war und mein Fokus eigentlich nur auf 70m liegt. Deswegen war der Einstieg in den Wettkampf etwas wackelig, und ich war auch echt etwas nervöser als sonst, weil es der erste große Wettkampf seit Oktober war. Die Finals liefen dann richtig gut. Ich bin immer bei mir geblieben und Felix Wieser (fungierte im Goldmatch als Coach, Anm. d. Red.) hat mir immer im richtigen Moment die richtigen Dinge gesagt.“ Auch das Goldfinale schoss Bauer stark, nur traf sie auf eine perfekte Gegnerin: „Die Italienerin hat mir heute nicht wirklich eine Chance gegeben. Sie hat keine einzige Neun geschossen und mir daher nie die Tür aufgemacht. Aber genau daran werde ich bis zum nächsten Wettkampf in Las Vegas noch arbeiten: auf den Punkt da zu sein und von Beginn an 10er zu schießen.“

Das gilt mit Sicherheit auch für Michelle Kroppen, die sich deutlich souveräner in das Halbfinale schoss (7:1, 7:3, 7:1) und dort gegen Andreoli 3:7 unterlag. Das Bronzefinale verlor sie anschließend gegen die Britin Penny Healey 4:6 (29-29, 28-30, 29-29, 29-26, 28-29).

Einen echten Coup landete Heike Merz, die sich im Teilnehmerfeld der Klasse 50+ durchsetzte. Im Finale gewann sie 6:2 (24-27, 29-19, 23-19, 25-22) gegen die Schweizerin Francoise Schwager.

Der DSB nutzte die Gelegenheit, im Nachbarland für die Bogensport-WM in Berlin (31. Juli bis 6. August) zu werben. Ein Infostand informierte über das Programm in der deutschen Hauptstadt sowie bot kleinere Giveaways an.
 

Die Ergebnisse der DSB-Kaderschützen sowie Top 10-Platzierungen in Nantes
Recurve Männer: 17. Platz Florian Unruh, 49. Platz Felix Wieser
Recurve Frauen: 2. Platz Katharina Bauer, 4. Platz Michelle Kroppen
Blankbogen Männer: 5. Platz Georg Johannes Stoiber
Recurve Männer 50+: 5. Platz Jörg Pötsch
Recurve Frauen 50+: 1. Platz Heike Merz

23.01.2023 - 09:11

Gelingt Anna Janßen dort die Wiederholung der Qualifikationsleistung, ist in Estland einiges möglich: Mit ordentlichen 626,2 Ringen fing Janßen an und steigerte sich dann in Programm zwei auf starke 630,7 Ringe, ehe sie mit sensationellen 633,5 (insgesamt 1890,4 Ringe) Ringen abschloss: „Ich bin sehr erleichtert, dass ich die Qualifikation noch so drehen konnte. Vor allem das letzte Programm hat gezeigt, was durch konsequentes Arbeiten alles möglich ist“, sagte die für die SSG Kevelaer antretende 21-Jährige danach. Ebenfalls für das EM-Team vorgeschlagen sind Vanessa Gleißner, die als zweite Schützin die 630-Schallmauer durchbrach (630,1), sowie Larissa Weindorf. Als Ersatzschützin wird die viertplatzierte Denise Palberg vorgeschlagen.

Bei den Männern gab es ein bayerisches Trio, das die Plätze eins bis drei belegte: Maximilian Dallinger (1885,5), Maximilian Ulbrich (1884,2) und David Koenders (1880,9) setzten sich gegen die Konkurrenz durch. Dabei konnten alle Drei die 630 Ringe übertrumpfen bzw. daran „kratzen“: „Da müssen wir konstant hin, das benötigen wir international. Qualifikationen für internationale Meisterschaften sind mit am schwierigsten, weil der Druck da am höchsten ist – deswegen bin ich natürlich sehr zufrieden. Das gleiche gilt für David und Maxi Ulbrich – die Basis stimmt“, urteilte Dallinger. Der wies mit 631,6 Ringen im zweiten Programm den Top-Wert bei den Männern auf und meinte: „Letztes Jahr habe ich die Qualifikation für die EM leider verpasst, deswegen gefällt es mir natürlich, dass ich jetzt einen weiteren Schritt nach vorne gemacht habe. Bei der EM gilt es, das umzusetzen. Bis zur EM stehen noch einige Aufgaben an, der H&N-Cup, das Bundesligafinale und der Weltcup in Kairo – deswegen sind wir gut beraten, auch die ein oder andere Pause einzulegen, damit wir energiegeladen in die EM starten.“

Auch der Nachwuchs zeigte in Wiesbaden seine Klasse, allen voran Michelle Blos, die drei konstant hohe Programme mit dem Top-Wert von 630,2 Ringen schoss. Dementsprechend fiel ihr Urteil aus: „Natürlich bin ich sehr zufrieden und habe auch gar nicht mit so starken Ergebnissen gerechnet am Anfang. Aber als das erste Ergebnis kam, war der Ehrgeiz sehr groß, das zu wiederholen, und das hab ich auch geschafft. Die Erleichterung ist natürlich sehr groß, ich habe mir schon seit der ersten Sichtung relativ großen Druck gemacht, weil ich es so unbedingt wollte, aber im Wettkampf konnte ich das sehr gut ignorieren und hatte sofort meinen Fokus. Ich bin sehr glücklich darüber, wie das Wochenende gelaufen ist und freue mich sehr auf die EM.“ Neben Blos, die im vergangenen Jahr Team-Bronze mit Franka Janßen und Franziska Driessen gewann, setzten sich Anna Beutler und Hannah Wehren durch, Letztere mit dem Minimalvorsprung von 0,1 Ringen gegenüber Nike Fischer.

Bei den Junioren lautete die Reihenfolge Nils Palberg, Florian Beer und Justus Ott – „damit setzten sich die drei jüngeren Teilnehmer gegen die Wechsler in die Erwachsenenklasse durch“, erklärte Bundestrainerin Claudia Kulla. Mit Palberg ist somit auch ein Titelverteidiger in Tallinn am Start, vor einem Jahr gewann der 19-Jährige an der Seite von Simon Bauer und Tom Barbe Gold im Teamwettbewerb.

Die finale Nominierung durch den Bundesausschuss Spitzensport erfolgt am 31. Januar.

Der Nominierungsvorschlag der Bundestrainer

Frauen: Anna Janssen, Vanessa Gleißner, Larissa Weindorf, Ersatzschützin: Denise Palberg
Männer: Maximilian Dallinger, Maximilian Ulbrich, David Koenders, Ersatzschütze: Robin Zissel
Juniorinnen: Michelle Blos, Anna Beutler, Hannah Wehren, Erstatzschütze: Nike Fischer
Junioren: Nils Palberg, Florian Beer, Justus Ott, Ersatzschütze: Simon Bauer

Die Teilnehmer der EM-Qualifikation Luftgewehr

Frauen: Antonia Back (Blankenbach), Hanna Bühlmeyer (Erlangen), Anna Janßen (Freising), Vanessa Gleißner (Wilhermsdorf), Anita Mangold (Laichingen), Lisa Müller (Weingarten), Denise Palberg (Holzwickede), Hannah Steffen (Ohlweiler), Larissa Weindorf (Mannheim)

Männer: Tom Barbe (Lichtenfels-Goddelsheim), Maximilian Dallinger (Haar), David Koenders (Eching), Max Ohlenburger (Idstein-Heftrich), Maximilian Ulbrich (Wielenbach), Robin Zissel (Krefeld)

Juniorinnen: Anna Beutler (Breisach), Michelle Blos (Solingen), Nike Fischer (Emsdetten), Katrin Grabowski (Lahnau), Lea Ruppel (Herbstein), Franziska Stahl (Elkhausen), Nele Stark (Güglingen), Hannah Wehren (Uedem)

Junioren: Simon Bauer (Hofstetten), Florian Beer (Mähring), Marc Hülsmann (Bielefeld), Justus Ott (Ansbach), Nils Palberg (Holzwickede), Leon Thieser (Mettlach-Saarhölzbach)

20.01.2023 - 13:50

„Wir haben die Saison Anfang Oktober 2022 gestartet und waren einmal monatlich in Trainingslagern in Belek, wo wir viel Zeit in die athletische Ausbildung und Schießtechnik investiert haben, flankiert von Stützpunkttraining in Berlin und München“, erklärt Bundestrainer Oliver Haidn. Vor kurzem ist ein Trainingslager in der Türkei zu Ende gegangen, Ende nächster Woche startet ein weiterer Lehrgang dort, „um das Programm fortzuführen, aber auch Nachwuchsathleten zu integrieren und zu fördern.“

Ein Top-Quartett, Michelle Kroppen, Katharina Bauer, Florian Unruh und Felix Wieser, wird an diesem Wochenende (21./22. Januar) das Indoor World Series-Turnier in Nimes/FRA schießen und auch in Las Vegas/USA (3.-5. Februar) an den Start gehen: „Die brauchen jetzt die Wettkämpfe, weil die Technik stimmt. In Las Vegas ist so ein starkes Teilnehmerfeld, dass es ein guter Test ist, so früh in die Wettkampfsaison zu starten“, argumentiert Haidn.

Alle Maßnahmen dienen dazu, um optimal vorbereitet bei der Heim-WM zu sein (Haidn: „Darauf ist alles ausgerichtet!“). Denn neben Medaillen geht es in Berlin auch um Quotenplätze für Paris 2024. Und das ist ein extrem anspruchsvolles Unterfangen, da bei der WM nur die drei erstplatzierten Teams sowie drei Einzelplätze (gilt jeweils für Frauen und Männer) vergeben werden. Keiner im deutschen Team hätte etwas dagegen, wenn es so läuft wie bei der „EM dahoam“ in München im vergangenen Jahr, als die Ausbeute sensationelle fünf Medaillen betrug, aber Haidn macht klar: „Wir hatten ein Super-Jahr 2022, aber eine WM ist natürlich eine ganz andere Nummer als eine EM.“

Erstes OK-Meeting in diesem Jahr

Dies gilt auch für die Organisation. Und die traf sich am 19. Januar zur ersten Sitzung mit Vertretern aller beteiligten Parteien, wie DSB, Landesverband Berlin-Brandenburg, Senat Berlin, Olympiapark Berlin und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Themen waren die sportliche Wertigkeit der Veranstaltung, die allgemeinen Planungen rund um die WM mit Aufbauplänen für die Wettkämpfe auf dem Maifeld und für das Stadion auf dem Olympischen Platz, die Zusammenarbeit im Vorfeld und während der Veranstaltung sowie die Außendarstellung und Bewerbung der Weltmeisterschaft, die auch dem nationalen Bogensport natürlich einen weiteren Schub geben soll.

20.01.2023 - 08:29

In den Viertelfinals kommt es zu folgenden Begegnungen
SV Kelheim-Gmünd (Süd-1.) vs. SV GK Hannover (Nord-4.)
ESV Weil am Rhein (Süd-2.) vs. Freischütz Wathlingen (Nord-3.)
SV Waldkirch (Süd-3.) vs. SV Bassum von 1848 (Nord-2.)
Sgi Waldenburg (Süd-4.) vs. SV 1935 Kriftel (Nord-1.). 

SV 1935 Kriftel (HSV): Angeführt von Super-Star Christian Reitz geht der SV 1935 Kriftel erneut als Nordmeister in das Bundesligafinale. Reitz wies „natürlich“ den besten Ringschnitt seines Teams und aller Teams auf (386,00), aber natürlich besteht das Team nicht nur aus „Mr. Zuverlässig“. Auch die anderen Schützen schossen konstant und punkteten auf hohem Niveau mit einem starken Schnitt von 1986,8 Ringen, daraus resultierte die makellose Bilanz von 22:0-Punkten. Dabei gelang u.a. mit 1918 Ringen der Höchstwert aller Bundesligisten. Dennoch ist Trainer Detlef Glenz zurückhaltend und hat nur einen Wunsch: „Das Viertelfinale wollen wir gewinnen, dann dürfen wir noch zweimal schießen!“

SV Bassum von 1848 (NWDSB): Eine der großen Überraschungen aus dem Norden ist der nördlichste Vertreter des Bundesligafinals: Der SV Bassum von 1848 qualifizierte sich zum siebten Mal für das Bundesligafinale, aber noch nie als zweitbestes Team im Norden. Mit einer Bilanz von 16:6-Punkten überzeugte das Team und zeigte dabei große Nervenstärke: Gleich fünf der elf Duelle wurden mit 3:2 gewonnen. Vor allem die beiden Norweger Erik Eknes (Schnitt von 377,57) und Mattis Hembre (381,33) waren im Team von Trainer Jens Voß Punktegaranten, der nach dem Einzug ins Finale kommentierte: „Der Traum geht weiter…!“

Freischütz Wathlingen (NSSV): Noch glücklicher als die Bassumer war voraussichtlich das Team von Freischütz Wathlingen. Denn die Niedersachsen qualifizierten sich erstmals für das Bundesligafinale. Dies gelang souverän und eindrucksvoll – die Mannschaft von Teammanager und Vereinsvorsitzenden Erhard Oehns gewann seine abschließenden Heim-Wettkämpfe und schraubte das Punktekonto auf 16:6-Punkte. Wichtigster Schütze im Team ist der Brite Kristian Callaghan (382,50 Ringe), der in jedem seiner Wettkämpfe 380 Ringe und mehr schoss und eine Bilanz von 6:1-Siegen aufweist.  

SV GK Hannover (NSSV): Das zweite niedersächsische Team im Bundesligafinale ist der SV GK Hannover. Das ist an sich keine Überraschung, denn der letztjährige Bronzemedaillengewinner zählt in Bestbesetzung zu den stärksten Teams in Deutschland. Doch genau daran haperte es in den Vorrunden-Wettkämpfen: Der indische Top-Schütze Saurabh Chadhary bekam kein Visum, die anderen Schützen waren z.T. wegen der WM oder berufsbedingt teilweise verhindert. Das Team von Trainer Philipp Bernhard fährt als selbsternannter „lucky loser“ zum Finale, denn das „Vorrundenfinale“ gegen Bassum ging 2:3 verloren. Da aber alle anderen Finalanwärter patzten, ist Hannover abermals dabei.

SV Kelheim-Gmünd (BSSB): Dreimal konnte der SV Kelheim-Gmünd bislang das Bundesligafinale gewinnen, das letzte Mal 2017. Und auch 2023 zählt der Verein um Rio-Silbermedaillengewinnerin Monika Karsch zu den Favoriten. Zumal der Verein als Südmeister nach Neu-Ulm kommt, lediglich zwei knappe 2:3-Niederlagen (gegen Weil und München) setzte es in der starken Süd-Staffel. Mit dem Serben Damir Mikec (385,20) stellt das Team einen der besten Liga-Schützen überhaupt, aber auch alle anderen Athleten sind in der Lage, Ergebnisse über 380 Ringe zu schießen. Das Team erzielte im letzten Vorrunden-Wettkampf mit 1907 Ringen den eigenen Saison-Bestwert.

ESV Weil am Rhein (WSV): Was für Kelheim-Gmünd gilt, ist uneingeschränkt auch für den ESV Weil am Rhein gültig. Das Team ist auf allen Positionen topbesetzt und wies am Ende ebenfalls 18:4-Punkte auf. Mit Kevin Venta (385,55), Michael Schwald (382,67) und Patrick Meyer (380,91) stehen gleich drei Schützen im Team, die einen Schnitt von über 380 Ringen aufweisen. Damit ist der Vizemeister des Vorjahres natürlich auch in Neu-Ulm ein heißer Anwärter auf eine Medaille. In der Vorrunde setzte es lediglich gegen Hambrücken und Ludwigsburg Niederlagen, der Saisonbestwert liegt bei 1908 Ringen.

SV Waldkirch (BSSB): 2016 feierte der SV Waldkirch mit dem Gewinn des Bundesligatitels den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte. Eine Wiederholung des Triumphes käme in Neu-Ulm passend, denn der SV Waldkirch ist Co-Ausrichter und dürfte von einer Vielzahl von Zuschauern unterstützt werden. Dass der SV das Zeug zum Titel hat, daran besteht kein Zweifel: Mit Dimitrije Grgic, Alexander Kindig, Matthias Holderride und Ole-Harald Aas kommen gleich vier Schützen, die mindestens vier Einsätze hatten, auf einen Schnitt von 380 Ringen und mehr. Für Waldkirch und Trainerin Elfriede Weigelt wäre wohl auch ein Medaillengewinn ein Erfolg, denn bis auf den Titel vor sieben Jahren gab es bei den bisherigen fünf Finalauftritten keine weitere Medaille. 

SGi Waldenburg (WSV): In letzter Sekunde hat sich Titelverteidiger SGi Waldenburg das Finalticket für Neu-Ulm gesichert. Voraussetzung war ein 5:0 gegen die SG Auerhahn Steinberg – kein Problem für die nervenstarken Schützen um die Weltranglisten-1. mit der Sportpistole, Doreen Vennekamp. Die Saison verlief für die Waldenburger allerdings nicht problemlos, vor allem durch das Abstellen eines Teils ihrer Schützen für internationale Top-Events. Mit 1884 Ringen gelang in der Vorrunde ein von der Ringzahl nur mäßiges Top-Ergebnis, doch ihre Klasse bewiesen die Waldenburger, der Verein aus Württemberg ist mit acht Titeln Rekordmeister, beim Bundesligafinale 2022. Ob ein ähnlicher Husarenstreich auch 2023 möglich ist?

19.01.2023 - 09:18

Die unterschiedliche Anzahl an Startern bei den Erwachsenen erklärt Bundestrainer Achim Veelmann: „Anna Janßen und Lisa Müller befanden sich zur Zeit des Sichtungswettkampfes beim Weltcupfinale in Kairo. Sie erhielten wie auch Hannah Steffen, die beim Sichtungsschießen durch Krankheit ausgefallen war, eine Sonderzulassung.“ Bei den Männern gibt es eine Veränderung im Starterfeld: „Andreas Prein hatte sich für die EM-Qualifikation qualifiziert. Da er aber durch eine wichtige Prüfung für sein Studium verhindert ist, rückt David Koenders als Siebter der EM-Sichtung nach“, so Veelmann.

Spannend dürfte es definitiv zugehen, denn alle Teilnehmer zeigten sowohl national - bei den Frauen stehen acht Schützinnen mit ihren Vereinen im Bundesligafinale in Neu-Ulm (4./5. Februar), bei den Männern zwei - als auch international Höchstleistungen. So gewann Anna Janßen im vergangenen Jahr u.a. einen Weltcup im Einzel und an der Seite von Anita Mangold und Lisa Müller ebenso einen im Team.
Die jeweils zwei Erstplatzierten der drei Programme werden dem Bundesausschuss Spitzensport sicher für das EM-Team zur Nominierung vorgeschlagen, beim dritten Startplatz kann der Bundestrainer von der Reihenfolge abweichen.

Bei der EM in Tallinn werden nicht nur Medaillen vergeben, sondern bei Frauen und Männern jeweils zwei Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Paris 2024 ausgeschossen. Am vergangenen Wochenende hatten die Luftpistolen-Schützen ihre EM-Teilnehmer ermittelt: Sandra Reitz, Doreen Vennekamp, Carina Wimmer, Robin Walter, Michael Schwald und Paul Fröhlich wurden für die Nominierung vorgeschlagen.

Die Teilnehmer der EM-Qualifikation Luftgewehr
Frauen: Antonia Back (Blankenbach), Hanna Bühlmeyer (Erlangen), Anna Janßen (Freising), Vanessa Gleißner (Wilhermsdorf), Anita Mangold (Laichingen), Lisa Müller (Weingarten), Denise Palberg (Holzwickede), Hannah Steffen (Ohlweiler), Larissa Weindorf (Mannheim)

Männer: Tom Barbe (Lichtenfels-Goddelsheim), Maximilian Dallinger (Haar), David Koenders (Eching), Max Ohlenburger (Idstein-Heftrich), Maximilian Ulbrich (Wielenbach), Robin Zissel (Krefeld)

Juniorinnen: Anna Beutler (Breisach), Michelle Blos (Solingen), Nike Fischer (Emsdetten), Katrin Grabowski (Lahnau), Lea Ruppel (Herbstein), Franziska Stahl (Elkhausen), Nele Stark (Güglingen), Hannah Wehren (Uedem)

Junioren: Simon Bauer (Hofstetten), Florian Beer (Mähring), Marc Hülsmann (Bielefeld), Justus Ott (Ansbach), Nils Palberg (Holzwickede), Leon Thieser (Mettlach-Saarhölzbach)

18.01.2023 - 15:19

Dies war auch - bis auf den Initiator der Aktion – einstimmige (!) Meinung aller teilnehmenden Verbände beim bereits vermeldeten Treffen in Kassel (Pressemitteilung dazu). Dieser gemeinsamen Positionierung fühlt sich der DSB verpflichtet. Zumal in der Vergangenheit gerade diese gemeinsame, abgestimmte Positionierung der Verbände von der Basis gefordert wurde und auch aktuell wird.

Aus der Erfahrung der vergangenen (angedachten) Novellierungen und entsprechenden Rückmeldungen der politischen Entscheidungsträger weiß der DSB, dass diese massenweise, gleichlautende Post – ohne inhaltlichen Mehrwert – eher zu einer generellen Abwehrhaltung gegenüber den eigentlich berechtigt vorgebrachten Interessen, als zu einer Übernahme unserer Positionen der Legalwaffenbesitzer führt.

Das ist sicher nicht in unser aller Sinne!

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