Der Trainingsbetrieb ist unter leichten Einschränkungen möglich. Aktuell können jedoch keine weiteren Mitglieder aufgenommen werden.
15.04.2021 - 15:18

Wie qualifiziert man sich eigentlich für die Olympischen Spiele? Welche Voraussetzungen braucht es dafür? Und wie fühlt es sich an, wenn man nach jahrelanger harter Arbeit endlich diesen Schritt erstmals geschafft hat? Diesen und noch viel mehr Fragen stellen sich die drei Top-Athleten im Live-Talk und beantworten dabei auch die Fragen der Zuschauer. Und hoffentlich hören Jolyn und Maxi sehr gut hin, denn auch sie wollen und können sich noch für Tokio qualifizieren…

Alles über Qualifikationen vom Kader, über Europameisterschaften bis hin zu den Olympischen Spielen, am Sonntag, 18.04.2021, ab 19.00 Uhr auf dem Instagram-Kanal des DSB.

15.04.2021 - 11:39

„Die 120 Startplätze waren sehr begehrt, freie Plätze waren in wenigen Minuten durch die Nachrücker wieder aufgefüllt“, zeigte sich Michael Eck als zuständiger Disziplinverantwortlicher begeistert von dem Andrang. Das gesamte Parcours-Gelände hat eine Größe von rund 60 ha, sodass die Hygienebedingungen ohne Probleme eingehalten werden können.

Die Disziplinen der FITASC, des internationalen Verbandes für das jagdliche Flintenschießen, umfassen Compak-Sporting, Jagdparcours/Sporting und Universal Trap und sind seit 2018 Bestandteil der DSB-Sportordnung (Definition der Disziplinen).

Für Gerhard Furnier, DSB-Vizepräsident Sport, sendet die DM ein wichtiges Signal aus: „Mit der Fitasc Sporting startet das neue Meisterschaftsjahr. Nachdem wir im letzten Jahr unsere Deutschen Meister nicht ermitteln durften, freuen wir uns auf diese Meisterschaft. Endlich können die Sportler wieder im Wettkampf zeigen, dass sie nichts verlernt haben. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, insbesondere aber bei den Schützen aus Dornsberg für die gute Vorbereitung in dieser noch nicht leichten Zeit.“

Zudem gilt die DM als erste Sichtung für eine mögliche Beschickung für die in den August (19.-22.) verschobene EM in Signes/FRA.

15.04.2021 - 08:52

Die Teilnahme haben Lisa Müller und Eva Rösken bereits sicher - beide standen im Gold- (Dreistellungskampf) und Silberteam (Liegend) bei der EM 2019 und sind für die EM 2021 gesetzt. Da die Dritte im Bunde, Jolyn Beer, in diesem Jahr nicht Großkaliber schießen möchte, will sich Veronique Münster den dritten Platz im Damen-Team sichern. Dazu muss sie 596 Ringe im Liegenschießen und 1169 Ringe im Dreistellungskampf erreichen.

Bei den Männern sind die Mindestleistungen identisch, alle an den Start gehenden Athleten wollen jedoch nur im Liegendbereich schießen. Dazu fließen alle drei Programme in die Wertung ein.

Die vorgegebenen Normen sind eine wirkliche Herausforderung!

 

Jörg Dietrich, der Disziplinverantwortliche für 300m, über die Qualifikationskriterien

Jörg Dietrich, der Disziplinverantwortliche, sagt: „Die vorgegebenen Normen sind eine wirkliche Herausforderung, das hat das erste Trainingslager seit gut einem Jahr Ende März/Anfang April bestätigt. Alle sind hochmotiviert und freuen sich auf die Qualifikation, da es wieder ein Stück zurück in die ,Normalität‘ ist. Ich drücke allen die Daumen und erwarte eine spannende Qualifikation.“

Folgende Sportler sind am Start

Veronique Münster
Jan Eiserich, Marco Hummler, Jörg Niehüser, Matthias Raiber, Michael Klein, Frank Fleischmann, Christian Dreßel

14.04.2021 - 14:35

Trainer des Trios ist der dreifache italienische Olympiasieger Niccolo Campriani (2x KK 3x40, 1x Luftgewehr), der es sich nach seiner Karriere zur Aufgabe gemacht hat, das erstmalig in Rio 2016 aufgetretene Flüchtlingsteam mit seiner Kompetenz und Erfahrung zu unterstützen.

Und so kam es, dass er 500 Tage vor den für 2020 terminierten Spielen in Tokio das Training mit den im Schießsport völlig unerfahrenen Flüchtlingen aufnahm. „Mittlerweile haben alle drei Sportler die Minimum-Ringzahl für eine Tokio-Teilnahme erreicht, d.h. aber nicht, dass sie automatisch qualifiziert sind. Über die Zusammensetzung des olympischen Flüchtlingsteams entscheidet das Exekutiv-Komitee des IOC im Juni“, so Campriani.

Nachdem Campriani mit Kahoula und Mahdi auf Einladung des DSB 2019 außer Konkurrenz an der DM in München teilnahm, lud der DSB das Trio nun nach Wiesbaden ein, damit es weiter an seinen technischen Feinheiten feilen und dem IOC gegenüber einen weiteren Leistungsnachweis erbringen kann. Es stehen gemeinsame Trainingseinheiten und Wettkämpfe mit einigen der DSB-Luftgewehr-Spezialisten auf dem Programm, zudem wird das Ganze von einem IOC-Fernsehteam begleitet, um die phantastische Geschichte weiter zu erzählen.

14.04.2021 - 10:04

Du bietest neuerdings die Fortbildungen und Lehrgänge zum Thema Augentraining an. Was kann man sich unter dem Thema vorstellen?
Iris Zimmer: „Augentraining ist ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm für die Erhaltung und Verbesserung des Sehsinns.“

Warum macht man Augentraining?
Iris Zimmer: „Schauen wir uns einen normalen Tagesablauf an, stellen wir schnell fest, dass wir vom Zeitungslesen am Morgen, über die Fahrt zur Arbeit, bis zu unserer täglichen Arbeit, vielleicht am Computer, unsere Augen stets fordern. Selbst in der Mittagspause, in der wir gerne mal unsere Mails checken oder mit dem Handy beschäftigt sind, wird das Auge beansprucht. Für viele Menschen findet das Arbeitsleben auch noch sitzend und in Räumen statt. Konzentriertes Arbeiten liegt dabei im Nahbereich des Sehens. Der natürliche Blick in die Ferne, der entspannend für unser visuelles System ist, spielt eine immer kleinere werdende Rolle.
Sehen ist für uns so selbstverständlich und immer da, dass unsere Augen uns erst bewusst werden, wenn das System nicht mehr fehlerfrei funktioniert. Mit dem Augentraining habe ich die Möglichkeit den Augen wieder etwas zurückzugeben, um täglichen Be- und vielleicht auch Überlastungen entgegenzuwirken und die langfristige Gesunderhaltung des Sehsinns zu fördern.“

Wie wirkt sich das auf das Schießen aus, kann sich etwas positiv verändern?
Iris Zimmer: „Ein regelmäßiges Augentraining wirkt sich positiv auf den ganzen Körper aus. Beim Augentraining werden durch gezielte, einfache Übungen wenig genutzte Sehpotenziale wieder angeregt. Dies kann zum Beispiel bei Übungen zum peripheren Sehen Auswirkungen auf eine verbesserte Balance haben. Ich bin davon überzeugt, dass solche Verbesserungen einen positiven Einfluss auf das Schießen haben.“

Also kann man dadurch sein Ergebnis verbessern?
Iris Zimmer: „Eine Verbesserung der Balance und damit eine Steigerung der Halteruhe hat mit Sicherheit auch einen positiven Effekt auf die Leistung. Augenprobleme sind sehr vielschichtig und sehr individuell. Klar ist, dass viele Funktionen des Sehens trainierbar sind und sich durch dieses Training Verbesserungen oder eine Stärkung des Sehsinns ergeben.
Lässt sich das in Ringen messen? Wenn ich körperlich aktiv werde, Sport treibe, mein Skelettsystem durch gezieltes Muskeltraining stärke, hat das langfristig sicher eine Leistungssteigerung zur Folge. Augentraining ist einfach ein weiterer Baustein, gerade in unserem Sport. Ein weiteres Ziel ist es aber auch, durch die Gesunderhaltung unseres Sehsinns augenbedingte Leistungsabfall zu vermeiden.“

Kann man all die Vorteile auch nutzen, wenn man nicht schießt, also zum Beispiel im Alltag?
Iris Zimmer: „Gutes Sehen bringt natürlich auch in allen anderen Lebenslagen Vorteile, ob in Schule, Beruf oder im Sport. Ein regelmäßiges Augentraining kann den Alterungsprozess der Augen, insbesondere der Linse nicht verhindern, aber mit Sicherheit verlangsamen und die Flexibilität der Linse länger erhalten. Ähnlich wie bei körperlichen Aktivitäten wie Ausdauertraining und Muskelaufbautraining kann Augentraining zu einer höheren Lebensqualität in jedem Alter beitragen.
Alltagstaugliche Übungen zur Entspannung der Augen, haben mit Sicherheit einen positiven Effekt auch für die Arbeit am Computer. Zwischendurch mal solche Übungselemente einzubauen, fördert auf natürliche Weise die Leistungsfähigkeit der Augen im Alltag. Zu wissen, was ich gegen brennende, juckende und trockene Augen machen kann, ohne zu Hilfsmitteln aus der Apotheke zu greifen, ist ein Vorteil, der sich alleine schon durch seine direkte Verfügbarkeit positiv auswirkt.“

Es kann nicht sein, dass wir den ganzen Körper trainieren können, aber nicht das Auge!

 

Iris Zimmer zur Fragestellung ihrer eigenen Augenprobleme

Wie bist du zu dem Thema gekommen? Kamst du über den Schießsport dazu, oder hattest du eine andere Motivation?
Iris Zimmer: „Das hat schon viel mit dem Schießen zu tun und gerade bei mir auch mit dem Älterwerden. Ich habe im Laufe meines Schützenlebens festgestellt, dass gutes Sehen nicht nur von einem guten Brillenglas, den technischen Hilfsmitteln wie Irisblende, Farbfiltern und der Zieltechnik abhängig ist. Auch der Alterungsprozess sowie Stress und Überlastung der Augen spielen eine wichtige Rolle. Mit zunehmendem Alter fällt es uns immer schwerer, diese Faktoren durch gutes körperliches Training und Schießtraining zu kompensieren.
Ich war schon als Kind Brillenträger. Mit fortschreitendem Alter verschlechterte sich die Leistungsfähigkeit meiner Augen immer schneller. Ich glaube, meine erste Gleitsichtbrille bekam ich schon mit 35 Jahren. Mit 40 Jahren war ich nicht mehr in der Lage, ohne diese Brille eine Speisekarte zu lesen.
Irgendwann habe ich gedacht, dass es eine Lösung für dieses Probleme geben muss. Es kann nicht sein, dass wir den ganzen Körper trainieren können, aber nicht das Auge.
Auf der Suche nach dieser Lösung bin ich zuerst auf eine Maßnahme bei der Trainerakademie Köln gestoßen und habe dort im Rahmen einer Fortbildung an dem Lehrgang „Die Steigerung der visuellen Leistungsfähigkeit“ teilgenommen. Das war sehr interessant, aber auch sehr technisch. Mir fehlten alltagstaugliche Übungen ohne besondere Hilfsmittel.
Ein Tageslehrgang beim DOSB in Frankfurt mit dem Thema „Augenentspannung und Augentraining“ hat mich überzeugt und hat mich zum ganzheitlichen Augentraining geführt. Diese Mischung aus Übungen mit Hilfsmitteln, die erreichbar für jeden sind, Übungen, die überall anwendbar sind, und vielen entspannenden Elemente ist für jeden in den Alltag integrierbar.“

Es sind sowohl Trainerfortbildungen als auch Lehrgänge für Jedermann geplant. Was können die Teilnehmenden erwarten?
Iris Zimmer: „Sehen und den Sehsinn auf eine neue Weise erleben, mit anderen Augen betrachten. Beginnend mit dem Thema „Auge als Teil des Körpers“ führt das modular aufgebaute Programm über die Augenbeweglichkeit, Übungen zum peripheren Sehen, das Fern- und Nahsehen zum beidäugig-räumlichen Sehen bis hin zum visuellen Gedächtnis und zur Achtsamkeit im Alltag.
Ein wichtiger Teil aller Module sind verschiedene Methoden unsere Augen wirkungsvoll und nachhaltig zu Entspannen. Für alle Teilnehmer steht das persönliche Erleben und Erlernen der einzelnen Übungen im Mittelpunkt. Bei der Trainerfortbildung ist es mir ein Anliegen, die Teilnehmer für das Thema Augentraining, Gesunderhaltung der visuellen Leistungsfähigkeit zu sensibilisieren. Das Augentraining als weiteren Baustein zum allgemeinen Training zu betrachten.“

Welches Wissen möchtest du den Teilnehmenden besonders gerne mitgeben?
Iris Zimmer: „Ganz klar, das Wissen um die Funktion des Auges und der Trainierbarkeit bestimmter Funktionen unabhängig davon, ob jemand fehlsichtig oder normalisichtig ist.
Die Teilnehmer sollen lernen, dass beides wichtig ist: zu trainieren und dem Auge auch mal Ruhe zu gönnen. Das Ganze hat so viele Facetten, es ist eine Mischung zwischen Anspannung und Entspannung, und ich glaube, diese Mischung macht es einfach auch.“

Die Mischung macht‘s. Wie setzt du das ich deinen Lehrgängen um?
Iris Zimmer: „Durch eine gute Mischung aus Information, Theorie und praktischer Anwendung. Es ist also nicht nur eine theoretische Fortbildung, da ist auch ganz viel Aktivität enthalten, und das macht es auch aus: Zuerst zuhören und dann erleben, einfach mal reinfühlen: Was macht das mit mir?“

Durch eine gute Mischung aus Information, Theorie und praktischer Anwendung!

 

Iris Zimmer zu den Inhalten des Lehrgangs und dem Mehrwert für die Teilnehmer

Hast du eine Übung für zu Hause, die man immer machen kann?
Iris Zimmer: „Ja auf jeden Fall. Gähnen und Strecken ist meine persönliche Geheimwaffe. Sie beinhaltet so vieles und macht bei genauer Betrachtung klar, dass das Auge ein Teil des Körpers ist und dieser nicht isoliert betrachtet werden soll. Gähnen und Strecken bewirkt vieles: Es lockert Nacken-, Schulter- und Gesichtspartie. Dem Körper wird mehr Sauerstoff zugeführt. Die Augen schließen sich, was eine Entspannung der inneren und äußeren Augenmuskulatur zur Folge hat. Gleichzeitig werden durch die kurzfristige Anspannung der Muskulatur im Gesicht die Tränendrüsen aktiviert, und diese produzieren dadurch spontan mehr Tränenflüssigkeit. Das Auge wird befeuchtet und intensiv versorgt. Wir kennen das alle, wenn wir gähnen, tränen unsere Augen auch mal so stark, dass uns eine Träne über die Wange läuft. Die natürliche Funktion des Gähnens und Streckens, die auf gesunde Weise sogar ansteckend wirkt, können wir immer und überall aktivieren. Oft reicht schon der Gedanke an ein herzhaftes Gähnen, um diese Funktion auszulösen. Und wenn man mal die Scham vor dem Gähnen verloren hat, gähnt man immer und überall.“

13.04.2021 - 15:15

Am 27.05.2020 fand das erste Webinar in Kooperation zwischen dem Deutschen Schützenbund und der Führungs-Akademie statt. Herr von Hagen, wie kam der DSB auf die Idee, eine Webinarreihe für seine Mitglieder zu veranstalten? Welchen Einfluss hatte die Covid19-Pandemie auf das Angebot, und wie blicken Sie nach knapp einem Jahr auf die Resonanz des Webinarangebots? Können Sie Mitglieder erreichen, zu denen Sie vorher als Dachverband wenig Kontakt hatten?

T. von Hagen: "Der Ursprung, die Webinarserie zu gründen, lag in der Corona-Pandemie. Viele Wettkämpfe sind weggefallen. Wir haben uns intern beim DSB überlegt, wie wir den Servicegedanken ohne Sportbetrieb aufrecht erhalten können und was wir unseren Mitgliedern als Alternative anbieten können. Schließlich kamen wir zu dem Entschluss, dass wir es mit Webinaren versuchen wollten. Webinare in dieser Größenordnung gab es zuvor nicht – hier haben wir die Premiere mit der Führungs-Akademie gefeiert. Mit dem „Tool“ der Webinare haben wir die Werkzeugkiste des Deutschen Schützenbundes erweitert. Die Fortbildungsmaßnahmen im DSB sind vorwiegend für A-/B-Trainer/-innen. Natürlich bieten wir auch Lehrgänge an, die funktionsunabhängig sind, allerdings haben wir mit den Webinaren eine Möglichkeit geschaffen, die breite Basis zu erreichen. Letztendlich sind wir jedoch darauf angewiesen, dass über eine gute Öffentlichkeitsarbeit und Mundpropaganda die Basis von dem Angebot erfährt."

Die Statistik weist über 3.300 Teilnahmen für die Webinare des Deutschen Schützenbundes aus. Im Februar und März konnten jeweils knapp über 500 Anmeldungen verzeichnet werden. Wie sind die Webinare gestaltet und wie erlebst du die Webinare als Moderatorin, Lisa?

L. Reich: "Die Webinare sind unterschiedlich gestaltet. Die Interaktion wird immer stärker in den Fokus gerückt. Die Moderation ist teilweise herausfordernd, macht aber immer sehr viel Spaß und ich lerne in jedem Webinar etwas aus dem Bereich des Bogen- und Schießsports dazu. Es ist schön zu sehen, dass das Angebot so gut von der Basis des DSB angenommen wird."

T. von Hagen: "Es ist spannend zu verfolgen, wie sich die Teilnehmerzahlen entwickeln und entwickelt haben. Wir haben darauf reagiert und die mögliche Teilnehmerzahl auf bis zu 500 Teilnehmende erweitert, nachdem wir zunächst mit 150 Teilnehmenden gestartet sind. Es ist schön zu sehen, dass die letzten beiden Webinare mit Bundestrainer Oliver Haidn und Sportpsychologin Rita Regös „ausverkauft“ waren. Das Bedürfnis an der Basis ist groß. Das für die Mitglieder kostenfreie Angebot kommt bei der Basis super an und die Themen interessieren."

Das Bedürfnis an der Basis ist groß!

Thilo von Hagen zum Interesse an den Webinaren

Themen sind ein gutes Stichwort: Seit Anfang des Jahres ist das Angebot fest verankert mit einem monatlich wechselnden Thema. Wie erfolgt die Themenauswahl seitens des DSB, Herr von Hagen?

T. von Hagen: "In regelmäßigen Evaluationsrunden evaluieren wir gemeinsam mit der Führungs-Akademie das Webinar-Angebot. Die Teilnehmenden unterbreiten Vorschläge und natürlich sind wir in einem kleinen Team innerhalb des DSB auf der Suche nach neuen Themen. Sportliche, taktische, technische oder Themen zum Waffenrecht gehen immer. Der Kern ist: wir wollen der Basis Inhalte vermitteln, die für sie wirklich relevant sind. Den Dozierenden sage ich immer: „Brecht das Thema runter auf die Basis – versetzt euch in die Lage der Basis.“

Den Einblick in die inhaltlichen Themen haben Sie soeben gegeben. Blicken wir einmal auf den organisatorischen Rahmen. Wie gestaltet sich denn die Zusammenarbeit zwischen dem DSB und der Führungs-Akademie?

L. Reich: "Die Führungs-Akademie übernimmt im abgestimmten Rahmen das gesamte Teilnehmermanagement für die Webinare des Deutschen Schützenbundes. Kernleistung ist die technische Abwicklung der Webinare und die Moderation dieser. Wir befinden uns in einem dauerhaften interaktiven Prozess und passen das Angebot da an, wo es Anpassungsbedarfe gibt."

T. von Hagen: "Die Zusammenarbeit mit der FA ist ein wahrer Glücksfall. Wir sind sehr zufrieden, die FA als Partner an unserer Seite zu haben und hoffen, die Kooperation weiterführen zu können."

Das ist schön zu hören. Sie sprachen zuvor bereits von der Evaluation, die nach jedem Webinar stattfindet. Was war das schönste Feedback, das Sie gelesen haben, Herr von Hagen. Was begeistert dich an der Webinarreihe, Lisa?

T. von Hagen: "Ein Zitat ist hängen geblieben: „Wenn Corona etwas Positives hervoregebracht hat, dann diese tolle Webinarreihe des DSB.“ Wir empfinden es genauso. Es ist eine Menge Arbeit, aber es ist schön, wenn es ankommt. Wir erreichen die Basis, wir können unsere Inhalte und Themen vermitteln. Das Zitat nutzen wir auch zur Bewerbung des Angebots."

L. Reich: "Es begeistert mich immer wieder auf‘s Neue zu lesen, wie dankbar die Teilnehmenden für das Webinarangebot des DSB sind. Ich freue mich, dass ich Einfluss auf die Gestaltung des Angebots habe und mit meiner Moderation zum Gelingen der Webinare beitragen kann!"

Es begeistert mich immer wieder auf‘s Neue zu lesen, wie dankbar die Teilnehmenden für das Webinarangebot des DSB sind!

Lisa Reich zu den zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmer

Das Interesse ist groß und die Rückmeldungen positiv: Viele Webinare wurden bereits erfolgreich durchgeführt – doch was erwartet die Teilnehmenden zukünftig, Herr von Hagen? Welche Themen werden in den nächsten Webinaren aufgegriffen und möchten Sie das Angebot auch nach der Pandemie aufrecht erhalten?

T. von Hagen: "Das kommende Webinar am 19. April steht unter dem Titel „Social Media im Verein“, zudem bieten wir eine zweite Veranstaltung mit Bogen-Bundestrainer Oliver Haidn am 15. April an (Zur Anmeldung). Im Sommer beleuchten wir unterschiedliche Themen aus dem Bogen- und Schießsport. Auch unsere Tradition im Verband möchten wir noch genauer betrachten. Sie sehen somit – an Themen mangelt es uns nicht."

Der Ursprung lag in der Covid19-Pandemie, allerdings machen die Rückmeldungen Mut, das Ganze weiterzuführen. Es ist ein gutes Werkzeug im großen Werkzeugkasten des DSB, die Arbeit an der Basis zu unterstützen. Andere Verbände haben ja das gleiche Problem, die Basis zu erreichen – Webinare sind hier wirklich ein gutes Mittel, um die Vereine und das einzelne Mitglied zu erreichen. Ich kann mir vorstellen, dass ein solches Webinarangebot für andere Verbände ähnliche Wirkung zeigen könnte.

Die Dozierenden machen ebenfalls interessante Erfahrungen: Es ist anfangs vielleicht ein mulmiges Gefühl, vor so vielen Teilnehmenden zu referieren. Nachher blickt man positiv auf das, was war. Es macht den Dozierenden Spaß und wir lernen, indem wir es einfach machen.

Das sind doch schöne Worte zum Abschluss. Vielen Dank für die Einblicke und das Interview und weiterhin viel Erfolg bei der Durchführung der Webinarreihe!

(Führungs-Akademie)

13.04.2021 - 08:37

Recurve: Tartler „veredelt“ starken Auftritt
Es war keine „Windlotterie“, aber der böige Wind trug einiges dazu bei, dass die Athleten zu kämpfen hatten. Elisa Tartler machte dies aus dem deutschen Recurve-Team am besten und belohnte sich am Ende mit ihrer ersten internationalen Medaille bei den Erwachsenen. Im Bronzefinale setzte sie sich 6:2 (25-21, 25-22, 25-28, 24-19) gegen die Rumänin Madalina Amaistroaie durch und meinte anschließend: „Ich bin sehr glücklich mit meinem dritten Platz und bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, diesen internationalen Wettkampf schießen zu können. Ich habe mich beim Schießen nur darauf konzentriert, starke Schüsse zu machen und habe versucht, mein Timing zu behalten, auch wenn der Wind es schwer gemacht hat.“ Auf dem Weg zu Bronze setzte sich Tartler auch gegen die nationale Konkurrenz durch. Zunächst in der dritten Runde gegen Charline Schwarz mit 6:5 im Stechen, dann im Viertelfinale 6:2 gegen Michelle Kroppen. Kroppen als Achte, Lisa Unruh als Sechste und Katharina Bauer als Neunte rundeten das gute Ergebnis der deutschen Damen ab. Bundestrainer Oliver Haidn kommentierte: „Insgesamt können wir mit der Damenmannschaft zufrieden sein, vor allem mit den Finalleistungen von Elisa, Lisa und Michelle, die sich alle in den Top 8 qualifizieren konnten.“

Die Witterungsbedingungen waren jedoch durch den stark böigen Wind schwierig und haben uns gezeigt, dass wir noch an einigen Dingen arbeiten müssen

 

Oliver Haidn, Bundestrainer über die Bedingungen und die Schlüsse daraus

Die Herren hatten ihre Sternstunde in der dritten Ko-Runde als das Quartett Florian Unruh, Maximilian Weckmüller, Felix und Moritz Wieser siegte. Weckmüller setzte sich im Duell gegen Teamkollege Johannes Maier durch (6:2), aber vor allem der Erfolg von Moritz Wieser gegen den italienischen Weltklasse-Schützen Mauro Nespoli (7:3) sorgte für Aufsehen. Leider verabschiedete sich das DSB-Quartett komplett in der vierten Runde, sodass alle Neunter wurden. Besonders bitter waren die Niederlagen der Wieser-Brüder, die jeweils erst im Stechen ihren Gegnern unterlagen. „In den Finals war mehr drin. Insgesamt sehen wir bei den Herren aber eine positive Gesamtentwicklung. Es hat zwar dieses Mal nicht ganz gereicht, Florian, Felix und Moritz waren aber sehr knapp am Viertelfinale dran“, zeigte sich Haidn nicht unzufrieden, um auch ein Fazit hinterher zu schieben: „Wir haben hier in Antalya in Ausblick auf die Quotenplatz-EM (31. Mai bis 6. Juni) einen wichtigen Wettkampf bestritten. Einige Athleten konnten, wie auch schon in Porec mit guten Leistungen aufwarten. Die Witterungsbedingungen waren jedoch durch den stark böigen Wind schwierig und haben uns gezeigt, dass wir noch an einigen Dingen arbeiten müssen. Wir brauchen jetzt vor allem weitere Wettkämpfe und viel Training im Freien - auch bei Wind - um einen flexiblen und erfolgreichen Schießrhythmus zu entwickeln.“

Compound: Krippendorf holt bei Premiere gleich Silber
Dies gilt sicherlich auch für die Compound-Schützen, die eine noch längere internationale Wettkampfpause hatten als ihre Recurve-Kollegen. Umso beeindruckender war der Auftritt von Tim Krippendorf, der sich vor allem in der Ko-Phase von Runde zu Runde steigerte und gleich bei seinem ersten internationalen Einsatz bei den Herren ins Goldfinale stürmte. Zwar unterlag er dort dem Tschechen Jozef Bosansky 136:139 (siehe anhängendes Video ab 18:00), weil vor allem in der ersten Passe der Wind zu seinen Ungunsten zuschlug und er somit gleich vier Ringe hinter dem Rivalen lag. Dennoch bekam Krippendorf ein dickes Lob von Holger Hertkorn, dem Disziplinverantwortlichen: „Tim hat tolle Finalrunden gegen hochklassige Gegner geschossen. Silber ist ein sensationeller Erfolg für ihn, mit dem man nicht unbedingt rechnen konnte. Ein toller Auftakt der Saison, so kann es gerne weitergehen.“

Silber ist ein sensationeller Erfolg für Tim, mit dem man nicht unbedingt rechnen konnte!

 

Holger Hertkorn, Disziplinverantwortlicher Compound zum Silber-Coup von Tim Krippendorf

EM-Team Compound steht
Neben Krippendorf wusste auch Florian Grafmans zu überzeugen, der in der Qualifikation mit 703 Ringen eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Krippendorf, Grafmanns und Leon Hollas bilden nun auch das EM-Team, denn der Wettkampf in Antalya war zugleich auch Teil zwei der EM-Qualifikation (Teil eins fand im März in Frankfurt statt). Bei den Damen werden Julia Böhnke und Jennifer Wenzl sowie die gesetzte Janine Meißner die deutschen Farben vertreten. Der Vorschlag muss noch vom Bundesausschuss Spitzensport bestätigt werden.

Laube erklärt internationalen Abschied
Etwas Wehmut kam am Ende dann auch noch auf, denn Marcus Laube gab bekannt, dass Antalya sein letzter internationaler Einsatz war. Ein langer Weg, der 2009 mit der Weltmeisterschaft in Ulsan/KOR begann und viele tolle Momente hatte, endete nun in der ersten Ko-Runde in Antalya.

12.04.2021 - 13:50

Trap: Murche und Kroß führen Ranking an
Besonders „heiß“ geht es im Trap der Männer zu. Denn mit Paul Pigorsch und Andreas Löw stehen aufgrund ihres Top Team Tokio-Status zwei der drei EM-Starter bereits fest. Marco Kroß ist nach Teil eins der Qualifikation in der führenden Position um diesen Platz, Kroß war mit 119 Treffern bester Schütze und war zugleich auch der einzige Trapschütze, der am Wochenende zwei perfekte 25-er Runden schoss. Mit Steve Eidekorn (117) und Michael Goldbrunner (116) sitzt ihm die Konkurrenz jedoch dicht im Nacken.
Im Damenfeld gibt es noch zwei EM-Plätze zu vergeben, hier ist Katrin Quooß für die EM gesetzt. Kathrin Murche setzte sich mit 115 Treffern an die Spitze, vor Sonja Scheibl und Bettina Valdorf. „Ich bin mit meiner Leistung relativ zufrieden, auch wenn sicher ein bis zwei Scheiben mehr gegangen wären. Ich versuche jetzt noch einmal vernünftig zu trainieren und am besten in Suhl noch ein bis zwei Scheiben mehr rauszuholen“, so Murche.

Ich möchte mich darauf aber auch nicht ausruhen, schließlich kommt die zweite Qualifikation in Suhl noch und erst danach kann man sich freuen oder auch nicht!

Kathrin Murche, führende Trapschützin nach Teil eins der Qualifikation

Bundestrainer Uwe Möllers Fazit lautete: „Meine Athleten haben ordentlich gekämpft und versucht, ihre Technik unter den äußeren Bedingungen umzusetzen. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber aufgrund der fehlenden Wettkampfpraxis gehen die Ergebnisse erst einmal so in Ordnung.“

Skeet: Haaga und Messerschmidt vorne
Im Skeet-Team für die EM sind dagegen alle sechs Plätze noch offen. Die besten Aussichten auf einen EM-Platz haben nach Teil eins der Qualifikation Vincent Haaga (122), Tilo Schreier (120) und Sven Korte (118) bei den Herren sowie Nadine Messerschmidt (119), Christine Wenzel (117) und Katrin Butterer (115) bei den Damen. Vor allem die Führenden konnten überzeugen und jeweils zweimal „voll“ schießen. „Sicher gibt es noch Luft nach oben, aber diese Ergebnisse beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir die wettkampffreie Zeit genutzt haben.

12.04.2021 - 09:23

Die Hallenuhr zeigte 12.46 Uhr als der letzte Schuss fiel und mit ihm ein ganzer Berg an Anspannung bei den Sportlern abfiel. Ein schüchternes Lächeln huschte Doreen Vennekamp über die Lippen, als sie ihr Sportgerät einpackte. Es schien noch ein wenig zu dauern, bis angekommen ist, was sie gerade geschafft hatte: „Wir denken seit fünf Jahren darüber nach, und es ist unser Ziel, sich für Olympia zu qualifizieren. Es ist unglaublich, dass ich das nun geschafft habe und das auch noch auf Platz eins.“

Bereits am ersten Qualifikationswochenende setzten sich Karsch und Vennekamp an die Spitze, doch sicher sein durfte sich keine der Beiden. „Ich habe nicht mitgerechnet, wusste aber, dass ich vorne mit dabei bin“, so Vennekamp, die um ihre erste Olympiateilnahme kämpfte und die sich ihrer starken Konkurrenz durchaus bewusst war. Mit Michelle Skeries, Josefin Eder, Sandra Reitz und Monika Karsch kämpften vier weitere Damen um die beiden Olympiatickets. „Da kann man nicht locker lassen“, weiß Vennekamp, der von Kampfansagen bis zu Selbstzweifeln während des Wettkampfes „alles“ durch den Kopf ging, doch sie hat es geschafft, sich zu fokussieren, ihre Weltklasse gezeigt und sich mit 587 Ringen ihr bestes Resultat der Olympia-Qualifikation bis zuletzt aufgehoben. „297 Ringe im Duell-Teil ist schon etwas Besonderes“, merkt auch Bundestrainerin Bärbel Georgi an.

Ebenfalls sichtlich erleichtert zeigte sich Monika Karsch nach einigen Schwierigkeiten in der Qualifikation: „Ich bin in Topform angereist, doch das, was ich hier gezeigt habe, war eher der Notfallplan.“ Zweifel, es nicht zu schaffen, bestanden für sie aber nie. Am Ende reichten ihre konstanten Leistungen von 585, 584, 583 und 582 Ringen, um ringgleich (nach einem Streichergebnis) mit Doreen Vennekamp dem DOSB für die Olympischen Spiele vorgeschlagen zu werden. „Die Anspannung war schon sehr hoch und man hat gemerkt, dass man ein wenig aus der Routine ist“, so Karsch, die in den letzten Wochen hart an ihrer Form arbeitete, um sich nach ihrem Silber-Erfolg in Rio de Janeiro zum zweiten Mal für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Dass Karsch und Vennekamp zur absoluten Weltspitze gehören, zeigten sie bereits in den internationalen Qualifikationswettkämpfen, denn das Duo war es, das die die Quotenplätze für die Olympischen Spiele holte. Umso schöner, dass sie nun selbst diese Plätze antreten können. „Mir ist schon ein kleiner Stein vom Herzen gefallen“, gibt Bundestrainerin Barbara Georgi zu, schließlich hätte mit ihrem Qualifikationsmodus, bei dem die besten drei aus vier Wettkämpfen zählen, noch alles passieren können, „es sind auch meine ersten Olympischen Spiele und ich freue mich, mit den Beiden dort hinzufahren. Wir wollen dort in das Finale und dann ist alles möglich.“

Wimmer im EM-Team

Stolz war die Bundestrainerin aber nicht nur auf die beiden Olympiaanwärterinnen, sondern auf das gesamte Team, denn gleich fünf der sechs Frauen zeigten im vierten Wettkampf ein Top-Ergebnis von über 580 Ringen. Trotz starker 586 Ringe von Sandra Reitz im Schlussspurt durfte sich am Ende Carina Wimmer erstmals über die Qualifikation zur Europameisterschaft mit der Sportpistole freuen (579/583/578/581). Als einzige Doppelstarterin (Luftpistole und Sportpistole) wird sie dort versuchen, mit Karsch und Vennekamp den Mannschafts-Europameistertitel zu verteidigen: „Ich habe seit eineinhalb Jahren keinen Sportpistolen-Wettkampf mehr geschossen, aber wenn man diesen Plan durchsetzt, den man sich vorgenommen hat, bestärkt einen das ungemein. Jetzt habe ich es geschafft und bin stolz darauf.“

Das gemeinsame Training, die Gespräche mit Monika Karsch und das gegenseitige Anstacheln zu Höchstleistungen zahlten sich am Ende für alle aus. Bundestrainerin Georgi zeigte sich ebenfalls angetan von der Leistung der 25-Jährigen: „Carina hat in den letzten zwei Jahren eine tolle Entwicklung gemacht und sie zeigt, dass sie in beiden Disziplinen top ist.“ Und nach ein paar Minuten sickerte es dann doch bei allen durch, was sie in den letzten Jahren, Monaten, Tagen und Stunden geleistet hatten. In den Armen ihres Freundes kullerte ganz still und heimlich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel von Doreen Vennekamp - vor Freude, Erleichterung und einer Menge Dankbarkeit.

09.04.2021 - 13:00

Trap: Drei EM-Tickets bereits vergeben
Wobei es im Trap bereits eine Einschränkung gibt, denn drei EM-Tickets sind bereits vergeben: Katrin Quooß, Paul Pigorsch und Andreas Löw sind aufgrund ihres Top Team Tokio-Status für die EM gesetzt. „Das wird ein heißes Rennen“, mutmaßt Bundestrainer Uwe Möller. Und weiter: „Ich erwarte, dass alle kämpfen! Seit Dezember haben wir uns darauf vorbereitet, haben im Heimtraining und auf Lehrgängen Umfänge gebolzt, Technik trainiert und uns ein schon recht passables Leistungsniveau erarbeitet. Das gilt es jetzt im Wettkampf umzusetzen.“

Skeet: Nele Wißmer verzichtet auf EM
Wie groß der Teamgedanke im Flintenteam ist, verdeutlicht auch eine Aktion im Skeet-Team. Nele Wißmer, die den bisher einzigen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio gewonnen hat, verzichtet auf die EM-Teilnahme, um die Chancen auf einen zweiten Quotenplatz zu erhöhen. Natürlich nimmt Wißmer an der Qualifikation teil, um Wettkampfpraxis zu bekommen. Dementsprechend spannend ist die Ausgangslage und welche Sportler „mit dem Schnee, dem Wind und der Kälte in Frankfurt am besten klarkommt“, so Bundestrainer Axel Krämer.

Geschossen werden an jedem der beiden Qualifikations-Standorte jeweils 125 Scheiben, in Suhl würde sich bei Treffergleichheit ein Stechen anschließen.

Folgende Sportler sind in Frankfurt/Oder u.a. am Start

Trap
Frauen: Katrin Quooß, Sonja Scheibl, Bettina Valdorf, Christiane Köhler, Sarah Bindrich, Kathrin Murche, Marie Louis Meyer
Männer: Stefan Veit, Marco Kroß, Paul Pigorsch, Andreas Löw, Steve Eidekorn, Michael Goldbrunner, Oliver Hoffmann, Jonas Bindrich
Juniorinnen: Patricia Dannler, Nadine Halwax
Junioren: Moritz Wolf, Marius John, Jonathan Simon

Skeet
Frauen: Nadine Messerschmidt, Katrin Butterer, Nele Wißmer, Vanessa Hauff, Valentina Umhöfer, Eva-Tamara Reichert, Johanna Wedekind, Christine Wenzel
Männer: Sven Korte, Felix Haase, Tilo Schreier, Vincent Haaga, Simon Waltermann, Moritz Kruse, Christopher Honkomp
Juniorinnen: Emilie Bundan
Junioren: John Kellinghaus, Rene Bundan, Rene Wassing, Mark-Philipp Stöver, Hagen Wedekind, Tim Krause

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