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22.10.2020 - 14:12

Zusammen mit der Firma Haendler & Natermann vergibt die Deutsche SchützenJugend nun zum dritten Mal ein Munitionsstipendium in Höhe von insgesamt 100.000 Schuss an vier Vereine und Verbände, für ihre hervorragende Jugendarbeit in den Disziplinen Laufende Scheibe und Target Sprint.

Zwei Vereine und zwei Verbände werden ausgezeichnet

In der Disziplin Laufende Scheibe fiel die Wahl auf den TuS Schwanheim e.V. (Hessen) sowie den SV Geratal Elxleben (Thüringen). Beide Vereine zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Jugendarbeit im Bereich der Laufenden Scheibe aus und konnten bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften 2019 mit mehreren Starts jeweils mindestens einen Deutschen Meistertitel erringen. Die Stipendien in Höhe von je 25.000 Schuss sind damit mehr als verdient.

In der Disziplin Target Sprint fiel die Wahl auf den Hessischen Schützenverband und den Nordwestdeutschen Schützenbund. Beide Verbände sind äußerst aktiv in der Förderung dieser noch jungen Disziplin engagiert. Ein Grund für die Deutsche SchützenJugend, das Engagement dieser beiden Verbände mit dem H&N Munitionsstipendium zu honorieren.

Je 25.000 Schuss für die siegreichen Vereine

Nominiert wurden die Stipendienträger durch die beiden DSB-Referenten Karl-Heinz Gegner (Laufende Scheibe) und Frank Hübner (Target Sprint), welche je zwei Vereine/Verbände vorschlugen. Das Munitionsstipendium ist mit jeweils 25.000 Schuss Luftdruckmunition dotiert und soll die ausgezeichneten Vereine und Verbände bei ihrer Jugendarbeit unterstützen.

Im Rahmen des Bundesausschusses Sportschießen am 10. Oktober konnte Vizepräsident Jugend Stefan Rinke zusammen mit den Referenten Frank Hübner und Karl-Heinz Gegner die Stipendien an die Landessportleiter Otmar Martin (Hessen), Volker Kächele (NWDSB) und Marco Krannich (Thüringen) übergeben, welche sie stellvertretend für die Preisträger entgegennahmen.

Die Deutsche SchützenJugend bedankt sich bei der Firme Haendler & Natermann für die Bereitstellung des Munitionsstipendiums und die jahrelange, gute Zusammenarbeit.

22.10.2020 - 11:38

Die Aufsteiger sind ambitioniert
Da die 2. Bundesligen wegen der Pandemie nicht stattfinden, wird es aus der 1. Bundesliga keine Absteiger geben. Sicherlich ein großer Vorteil vor allem für die Aufsteiger TSV Natternberg, GK Burgschützen Büschfeld (beide Süden), BSV Zierenberg und den 1. UTK BSC Oberauroff. Während die beiden Nordklubs bereits mehrere Jahre in der 1. Bundesliga waren und nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg schafften, ist für Natternberg und Büschfeld die Elite-Liga absolutes Neuland. Büschfeld, der Verein wurde erst im Jahr 2007 gegründet, gelang dabei das Kunststück, nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga sogleich einen weiteren Durchmarsch anzutreten. Und das mit den gleichen fünf Schützen wie zuvor. Für Arno Seiwert, Mannschaftsführer, ist das Ziel für die Premierensaison in Liga eins klar: „Auch wenn in dieser Saison keine Mannschaft absteigen wird, steht als Ziel für uns der Klassenerhalt an erster Stelle. D.h. wir wollen auch gegen den ein oder anderen Favoriten schon mal einen Satzpunkt holen.“ Natternberg verfolgt als letztjähriger Vierter der 2. Bundesliga Süd - die zweiten Teams der Top-Mannschaften aus Tacherting und Welzheim waren vor den Saarländern - ähnliche Ziele. Dabei ging es in den vergangenen Jahren stets bergauf mit Aufstiegen in die Bayernliga (2015/16), Regionalliga (2016/17) und 2. Bundesliga (2018/19). Jetzt ist die Freude auf die Eliteklasse groß, wie Jens Schneider, der Pressewart der Natternberger, sagt: „Wir haben noch keine Erfahrung in der 1. Bundesliga sammeln können, deswegen möchten wir uns das zuallererst einmal anschauen. Das wichtigste ist immer: Spaß haben! Wie jedes Jahr in der Liga!“.

Ähnlich dürfte es auch in Zierenberg und Oberauroff aussehen, die sich mit guten Leistungen und Ergebnissen das Image einer „Fahrstuhlmannschaft“ nicht anheften lassen wollen. Oberauroff verstärkte sich dabei mit zwei jungen hessischen Landeskadern, die 17-jährigen André Preußner und Hannah Kessler sollen für frischen Wind sorgen.

Tartler kommt für Rieger
Doch auch etablierte Erstligisten haben ihr Team verändert. Dabei gab es die bedeutendste Rochade bei Titelverteidiger Ebersberg, denn Kaderschütze Cedric Rieger steht nicht mehr auf der Meldeliste. Dafür kam mit Elisa Tartler von Konkurrent Bayreuth eine andere Schützin, die auch für den DSB auf Ringejagd geht. Für Bayreuths Presse-Verantwortlichen Jürgen Nakott ein herber Verlust, zumal auch die Juniorinnen-Europameisterin von 2018, Talida Chrubasik, ausgeschieden ist. „Den Abgang von Elisa kann am ehesten der 22-jährige Florian Babl wettmachen. Er ist Mitglied im bayerischen Landeskader, und er hat bewiesen, dass er einen Schnitt von 9,5 schießen kann.“ Mit Katharina Schmidt (18 Jahre) und Mario Schirrmeister (28 Jahre) wechselten zwei Aktive von den Alten Treuen Neudrossenfeldt nach Bayreuth. Ebenfalls einen Neuzugang kann die SG Freiburg verzeichnen, die sich die Dienste von Robin Uhrich (vormals Welzheim) sicherte.

Querum verstärkt sich mit Weltmeisterin, Blankenfelde mit polnischen Kaderschützen
Im Norden gab es vor allem beim Blankenfelder BS 08 große Veränderungen: Der langjährige Stammschütze Mitch Dielemans steht nicht mehr zur Verfügung, dafür rücken die zwei polnischen Auswahlschützen Julia Czyz und Mateusz Ogrodowczyk ins Team: „Wir kennen beide schon längere Zeit aus gemeinsamen Trainingslagern des brandenburgischen Landeskaders mit Vereinen in Polen und verstehen uns mit ihnen sehr gut. Beide sind neugierig auf die Bundesliga und versprechen sich von ihren Einsätzen in dieser u. a. auch positive Effekte auf die Ausprägung ihrer mentalen Stärke, da in der Bundesliga im Gegensatz zu einem "normalen" Wettkampf jeder einzelne Pfeil zählt, als wäre er ein Stechpfeil in einer Finalbegegnung“, begründet Trainer Stefan Laux die Kooperation. Mit Robin Meinig kehrt zudem zum Bundesligateam zurück.

Sogar mit einer Weltmeisterin verstärkt sich der SV Querum: Daniela Klesmann feierte große Erfolge beim Feldbogenschießen – mehrere DM-Titel, zwei Vize-Europameisterschaften sowie WM-Gold in Einzel und Team stehen in ihrer Vita. Dabei nimmt die 32-Jährige einiges auf sich, denn sie lebt in Nürtingen bei Stuttgart und will dennoch sogar zu Trainingseinheiten anreisen: „Ich finde das wichtig. Wir müssen als Mannschaft zusammenwachsen, uns kennenlernen – und dafür müssen wir so oft wie möglich gemeinsam trainieren.“

Und auch Sherwood BSC Herne schlug einmal auf dem Transfermarkt zu: Mit Rabea Moschner stieß eine Schützin des letztjährigen Erstliga-Konkurrenten TuS Holten zum zweimaligen Bundesliga-Champion.

20.10.2020 - 15:06

Um sich diesem Themenkomplex zu widmen, traf sich am Montag, den 12. Oktober 2020, eine Gruppe von Jugendvertretungen des DSB und seiner Landesverbände in einem Online-Workshop der Sportjugend Hessen zum Thema „Demokratieförderung und Rassismus im Sport“.

Referentinnen waren Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen und Alexandra Faulhaber von „DemoS – Sport stärkt Demokratie“. Vor dem Hintergrund der „Black-Lives-Matter“ Bewegung der letzten Monate thematisierten die Referentinnen die Bereiche Demokratie, Mitbestimmung, sowie Rassismus und seine Folgen. Themen mit denen sich auch die AG „Schützen gegen Extremismus, für Vielfalt und Demokratie“ des DSB seit einiger Zeit beschäftigt.

Der Workshop gab den Teilnehmenden die Chance, sich selbst zu dem Thema zu äußern und von persönlichen Erlebnissen zu berichten. Neben den eigenen Erfahrungen wurden den Teilnehmenden auch die Erfahrungen Betroffener geschildert und auf Formen des Rassismus´ aufmerksam gemacht. Diese treten im Alltag häufig auf, werden aber oftmals bewusst oder unbewusst nicht thematisiert. Beispiele, wie das Rassismus-Experiment des ZDF, führten dabei eindrücklich vor Augen, wie Menschen aufgrund ihres Aussehens tagtäglich diskriminiert werden. In diesem Zusammenhang wurden die Teilnehmenden für das Thema sensibilisiert und ihnen wurde erklärt, warum bestimmte, teils umgangssprachliche Aussagen oder Fragen verletzen können.

Wie politisch darf der Sport sein?

Als weiteren Themenkomplex bezogen die Referentinnen die Auswirkungen, die Fremdenhass auf die Demokratie hat, mit ein und stellten auch die Frage: Wie politisch darf oder muss der Sport sein? Anhand von Fallbeispielen wurde deutlich, wie Demokratie auch im Kleinen angezweifelt und angegriffen wird. Sei es im Verein, auf Landes- oder sogar Bundesebene. Den Teilnehmenden wurde für diese Fälle das Handwerkzeug gegeben, um gekonnt mit fragwürdigen Äußerungen und Verhalten umzugehen.

Eine der wichtigsten Botschaften des Abends dazu lautet: Man sollte auch immer die Perspektive des Betroffenen einnehmen. Wenn sich Hass gegen Personen richtet, werden oftmals erst die Täter zurechtgewiesen, doch die Betroffenen bleiben allein. Wichtig ist, auf sie zuzugehen und ihnen zu zeigen, dass sie unterstützt werden.

Nach vielen Tipps, neuem Wissen und einem regen Austausch endete der Workshop mit der Erkenntnis, dass ein Treffen nicht ausreichend ist, um sich mit diesen komplexen Themen auseinander zu setzen. Doch das Interesse ist geweckt und die DSJ plant, weitere Workshops dieser Art anzubieten.

(Zoe Hofmann)

20.10.2020 - 14:46

Der Star of Sports Merit wird an militärische Athleten verliehen, die an CISM-Militär-Weltmeisterschaften oder an Military-World-Games teilgenommen haben. Dabei geht es um die Anzahl der Teilnahmen. Hauptfeldwebel Sandra Reitz wurde mit dem Double Gold Star ausgezeichnet. Sandra Reitz ist mit zwei gewonnen Einzel-Goldmedaillen bei den Military-World-Games (2011 und 2019) und diversen weiteren Medaillen sowie einigen CISM-Rekorden Deutschlands erfolgreichste Schützin im CISM. „Ich habe mich wahnsinnig über die Auszeichnung gefreut! Leider ist es ja so, dass die Militär-Weltmeisterschaften und auch die Militärspiele kaum Beachtung finden, obwohl annähernd dieselben Athleten wie bei den "normalen" internationalen Wettkämpfen da sind. Das ist sehr schade. Umso schöner ist es natürlich, wenn man dann für seine Leistungen geehrt wird. Als Angehöriger der Bundeswehr sind CISM-Maßnahmen eine sehr gute Gelegenheit, mit Leistungen für die tolle Unterstützung zu danken.“

Ebenfalls mit dem Double Gold Star wurde Hauptfeldwebel Eva Maria Rösken ausgezeichnet. Eva Maria Rösken hat beachtliche Einzelplatzierungen und mit dem Team diverse Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die deutsche CISM-Mannschaft gewonnen. Die deutsche Damengewehrmannschaft ist seit Jahren ein Garant für Medaillen.

Hauptfeldwebel Sebastian Liepelt, ehemaliger Junioren-Nationalmannschaftsschütze, wurde mit dem Gold Star ausgezeichnet. Bei den Gewehrwettbewerben der Männer im CISM wird die nichtolympische Disziplin 300m geschossen. Hier konnte Sebastian Liepelt einige Top Ten-Plätze im Einzel- und Mannschaftswettbewerb erringen.

Das CISM-Team Schießen Deutschland sucht immer wieder Sportschützen, um den bestehenden Kader zu verstärken. Voraussetzung ist, dass man aktiver Soldat ist.

(Jörg Kropp/EB)

20.10.2020 - 11:55

Reitz findet sich in einer illustren Runde, u.a. gibt es weitere Geschichten von Olympiasiegern wie Thomas Röhler (Speerwurf), Laura Ludwig (Beach-Volleyball) oder Basketball-Star Dennis Schröder und den Sprint-Assen Gina Lückenkemper und Lisa-Marie Kwayie. Sie alle berichten, wie sie mit der Pandemie und der daraus resultierenden Tokio-Verschiebung in das Jahr 2021 umgehen. Reitz berichtet von seinen Tüfteleien zu Hause, einem kleinen „Neben-Erwerb“ und der mentalen Bedeutung im Schießsport.

Das außergewöhnliche und lesenswerte Heft liegt bundesweit am Kiosk, Bahnhofsbuchhandel sowie bei allen EDEKA-Märkten & Netto-Filialen. Der Verkaufspreis beträgt 6 Euro.

19.10.2020 - 14:31

Alle zwei Jahre wählt die USPE die beste Polizeisportlerin, den besten Polizeisportler sowie die erfolgreichste Polizeimannschaft Europas. Normalerweise findet die Ehrung im Rahmen des USPE- Kongresses statt. In diesem Jahr war dieser Kongress mit den rund 40 Mitgliedsländern im November in Wien geplant. Die Corona-Pandemie hat den Verantwortlichen aber leider den berühmten „Strich“ durch die Rechnung gemacht, sodass die Veranstaltung jetzt in einem anderen Rahmen durchgeführt wurde. Der feierliche Akt für Aaron Sauter fand am 13. Oktober 2020 in der I. Hessischen Bereitschafts-Polizeiabteilung Mainz-Kastel statt.

Mit Polizeioberkommissar Aaron Sauter wurde nach Polizeioberkommissarin Jenny Mensing, im Jahr 2010, erstmals wieder ein hessischer Polizeibeamter ausgezeichnet. Er ist amtierender Europäischer Polizeimeister mit der Luftpistole und Europäischer Vizepolizeimeister mit der Zentralfeuerpistole. Nicht zuletzt aufgrund der bei der 18. Europäischen Polizeimeisterschaft im Schießen im thüringischen Suhl abgerufenen Leistungen, wählten die Mitglieder des Exekutivkomitees und der Technischen Kommission der USPE Sauter einstimmig als besten männlichen europäischen Polizeiathleten. „Das ist Balsam auf die Seele, dass man sportlich und auch darüber hinaus einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Und es ist für mich wichtig, dass ich auch der Polizei etwas zurückgeben kann“, so Sauter zu der Auszeichnung.

„Dass Polizeioberkommissar Sauter einstimmig zum besten männlichen europäischen Polizeiathleten 2020 gewählt wurde, freut mich sehr. Ganz Hessen und insbesondere die hessische Polizeifamilie ist stolz auf unseren Topsportler. Der 29-Jährige ist nicht nur eine große Nachwuchshoffnung für das Sportland Hessen, sondern auch eine große Bereicherung für die hessische Polizei. Nach Jenny Mensing, die 2010 zur besten europäischen Polizeisportlerin gewählt wurde, ist Aaron Sauter bereits der zweite Sportler aus den Reihen der hessischen Ordnungshüter, dem diese hohe Auszeichnung zuteil wurde. Diese Wahl ist zugleich auch ein Beleg dafür, dass die Förderung des Spitzensports bei unseren Schutzleuten sehr erfolgreich ist und vielfältige Früchte trägt“, so Staatssekretär Dr. Stefan Heck. 

Das große Ziel von Sauter bleibt natürlich die Teilnahme an Olympischen Spielen. Ob ihm diese Auszeichnung auf seinem Weg nach Tokio einen zusätzlichen Schub gibt, Sauter kämpft mit Christian Reitz und Oliver Geis um zwei Plätze in Japan, verneint er: „Olympia sollte an sich Motivation genug sein und hat seine eigene Magie. Und so eine Auszeichnung ist immer in die Vergangenheit gerichtet, und Olympia ist für mich Zukunftsmusik.“

Polizei-Sportfördergruppe seit 2005
Mit Einführung einer Polizei-Sportfördergruppe wurden der Spitzensportförderung in Hessen bereits 2005 feste Strukturen gegeben. Bis heute konnten so mehr als 150 Polizeibeamtinnen und -beamte im Rahmen der Dualen Karriere unterstützt werden. Zurzeit befinden sich 41 hessische Sportlerinnen und Sportler im Studium. 18 Polizistinnen und Polizisten werden in der Berufsausübung gefördert. „Das Duale Studium hält Sport und Beruf in Balance. Es trägt zur Persönlichkeitsentwicklung sowie langfristigen Existenzsicherung bei und beugt dem vorzeitigen Ende der leistungssportlichen Karriere vor. Unsere Athletinnen und Athleten aus Polizei und Verwaltung können sich so eine berufliche Perspektive schaffen und sich gleichzeitig weiter intensiv ihrer sportlichen Karriere widmen“, so der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. 
 
Hintergrundinformationen zur Union Sportive des Polices d’Europe
Die Union Sportive des Polices d’Europe (USPE) wurde am 30. November 1950 auf Initiative des französischen Polizeisportverbandes in Paris von 10 europäischen Ländern gegründet. Am 5. September 1954 erfolgte der Beitritt des Deutschen Polizeisportkuratorium (DPSK) in den Europäischen Polizeisportverband. Inzwischen besteht die USPE aus 40 europäischen Nationen. Die USPE veranstaltet in 16 Sportarten Europäische Polizeimeisterschaften, die jeweils im Vierjahres-Turnus durch die Mitgliedsländer organisiert werden. Die USPE ist durch das IOC anerkannt und wird durch dieses gefördert.

(Deutsches Polizeisportkuratorium/EB)

19.10.2020 - 14:25

Die Landesverbände sind informiert worden und haben nun die Aufgabe, nach interessierten Ausrichtern Ausschau zu halten. Diese müssten, da es sich um eine „abgespeckte“ Variante handelt, nur eine geeignete Dreifach-Sporthalle organisieren. Geschossen werden soll an zwei Terminen – an dem eigentlichen DM-Termin (19.-21. März) und eine Woche früher oder später.

Die Qualifikation und Zulassung für die Wettbewerbe soll wie bisher mittels Apollon über die Landesverbände laufen. Dazu können Ergebnisse der Landesmeisterschaft 2021, der Landesmeisterschaft 2020 oder der niedrigeren Qualifikationsstufe 2020 oder 2021 herangezogen werden. Die Starterzahl bei den beiden Wettbewerben hängt dann von der Hallengröße und den Meldezahlen ab.

„Der DSB versucht mit allen Mitteln, den Sportbetrieb in dieser für alle schwierigen Zeit aufrecht zu halten. Nachdem nicht alle Landesverbände ihre Meisterschaften abhalten konnten, wollen wir den Athleten die Möglichkeit geben, weiterhin ihrem Sport nachzugehen und ein Ziel geben“, so Gerhard Furnier, DSB-Vizepräsident Sport.

19.10.2020 - 10:22

Die Entscheidung fiel der Weltverband kürzlich einstimmig in einer Video-Konferenz. Dennoch hofft der Weltverband natürlich auf sportliche Aktivitäten im nächsten Jahr. „Geplant ist, in der European und Pacific Zone, Zonen-Meisterschaften auf Basis von Fernwettkämpfen zu organisieren. Diese sollen vermutlich im September/Oktober 2021 stattfinden“, sagt MLAIC-Generalsekretär Gerhard Lang, der zugleich auch der Vorderlader-Bundesreferent im DSB ist.

Auf nationaler Ebene plant der DSB vorerst den regulären Ablauf mit Landes- und Deutschen Meisterschaften, auch der traditionelle Deutschland-Cup soll stattfinden. Da die Ranglisten wegfallen, werden voraussichtlich die Ergebnisse der DM als Bewertungsgrundlage für die Nationalkaderzugehörigkeit herangezogen. Und für Disziplinen, die nicht national geschossen werden, gibt es möglicherweise einen weiteren Schießtag vor der DM.

16.10.2020 - 15:07

Reitz erzählte von seinen Anfängen, wie er zum Sport kam und dass er sich zwischen dem Schieß- und dem Volleyballsport entscheiden musste. Und er antwortete Moderator Jamie Stangroom in fließendem Englisch, welches sein wertvollster Titel bisher war (die Antwort ist wenig überraschend) und wie es ist, mit einer Schützin (Sandra) verheiratet zu sein.

Und natürlich wird auch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen thematisiert: „Wenn wir trainieren können, trainieren wir. Aktuell trainieren wir, um unser Level so hoch wie möglich zu halten. Nächstes Jahr starten wir dann neu“, so Reitz.

Und Reitz zeigt sich für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio gewappnet, denn beim Quiz „Toky-jo or Toky-no“ hatte er immerhin drei Richtige. Alles zu sehen bzw. zu hören im Video unten.

Wer sich Christian Reitz lieber auf deutsch anhört, dem ist der DSB-Podcast "Volltreffer" empfohlen. Reitz stand dem DSB über eine Stunde lang Rede und Antwort (Link siehe unten).

16.10.2020 - 12:12

DOSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe entschuldigte sich bei der Veranstaltung in Berlin im Namen des Sports bei allen Betroffenen und sicherte auch Unterstützung bei der Aufarbeitung zu.

Der DSB hat ein umfassendes Präventionskonzept zum Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ erstellt, um gemeinsam mit der Deutschen SchützenJugend den bestmöglichen Schutz für Kinder und Jugendliche anzubieten.

Landesverbände und Vereine können gerne vom DSB die Handlungsleitfäden und Informationen beziehen und sich bei Bedarf – auch anonym – an den DSB wenden. Schließlich ist der Nachwuchs das höchste Gut der Gesellschaft und das Kindeswohl in unserer aller Sinn.

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