27.03.2022 - 19:29

Der Star der Titelkämpfe ist zweifellos Robin Walter. Der 22-Jährige gewann im Team-Wettbewerb bei seinem dritten Auftritt die dritte Medaille. Nach Gold im Einzel und Gold im Mixed an der Seite von Sandra Reitz holte er dieses Mal die Bronzemedaille. Gemeinsam mit Fröhlich (23 Jahre) und Probst (20 Jahre) schoss sich das Trio nach ausgeglichenem Beginn (4:4) sicher zum Edelmetall. Die Führung wurde erobert und nach und nach ausgebaut – beim Stand von 13:9 gaben die „jungen Wilden“ dann keinen Punkt mehr ab und feierten im Anschluss mit den anderen DSB-Mitgliedern die Bronzemedaille. „Wir freuen uns sehr über die Bronzemedaille! Manchmal war es knapp – auch in den Qualifikationsrunden schon – aber wir haben im richtigen Moment den kühlen Kopf bewahrt und uns die Medaille gesichert“, sagte Fröhlich im Anschluss.

Wir haben im richtigen Moment den kühlen Kopf bewahrt und uns die Medaille gesichert!

Paul Fröhlich zum Gewinn der Bronzemedaille mit dem Team

Teil eins des Wettbewerbs hatte sich die „next generation“ (O-Ton vom englischen Kommentator) auf Rang drei (867 Ringe) abgeschlossen, im Halbfinale „rettete“ sich das Trio mit einem Ring mehr (575 Ringe) als die fünftplatzierten Bulgaren in das Bronzefinale.

Die deutschen Frauen in der Besetzung Sandra Reitz, Doreen Vennekamp und Teresa Walther verpassten dagegen das Bronzematch. Nachdem sie in Teil eins der Qualifikation auf Rang drei lagen (858 Ringe), fielen die Zehner nicht wie gewünscht, sodass Platz fünf mit 565 Ringen und einem Abstand von vier Ringen feststand.

Luftgewehr: Frauen-Trio bietet phantastisches Bronze-Match

Während die deutschen „Pistoleros“ mit drei Medaillen mächtig abräumten, verpassten die Luftgewehr-Athleten auch in den letzten zwei Teamwettbewerben die erhoffte Medaille. Und das um Haaresbreite. In einem packenden Bronzemedaillenmatch unterlagen Antonia Back, Anna Janßen und Lisa Müller den Französinnen mit 12:16. Dabei wechselte stets die Führung, für die Fans beider Lager war es ein Wechselbad der Gefühle. Erst beim Stand von 12:12 gelang es dem französischen Team zwei Serien in Folge und damit die Bronzemedaille zu gewinnen. Für Bundestrainer Claus-Dieter Roth insgesamt ein gelungener Wettkampf: „Die Wettkämpfe waren spannend und interessant. Das Bronzematch war sehr gut. Das war für die Mädels eine tolle Erfahrung, das Finale geschossen zu haben. Am Ende haben die Französinnen verdient gewonnen.“ Auch Antonia Back war noch Stunden nach dem kleinen Finale beeindruckt: „Ich noch total überwältigt von dem Tag heute. Ich bin wirklich glücklich, die Chance gehabt zu haben, hier starten zu können. Ich bin auch glücklich, mit so einem so tollen und starken Team ins Finale gekommen zu sein. Leider hat es nicht ganz gereicht, aber trotzdem sind Lisa, Anna und ich zufrieden, so weit gekommen zu sein.“

Leider hat es nicht ganz gereicht, aber trotzdem sind Lisa, Anna und ich zufrieden, so weit gekommen zu sein!

Antonia Back zum Team-Wettkampf

Bereits in der Qualifikationsphase hatte das DSB-Trio sein Potenzial mit 941,2 Ringen und Platz drei gezeigt und anschließend bei Ringgleichheit mit der Schweiz endlich auch einmal das notwendige Quäntchen Glück gehabt: „Bei den Mädels hat es bei Ringgleichheit zum Glück gelangt. Insbesondere die erste Qualifikation war gut“, so Roth.

Pech hatten dagegen die DSB-Männer. Nachdem sie in Qualifikationsphase I mit 935,7 Ringen auf Rang sechs landeten, steigerten sich Bastian Blos, David Koenders und Dennis Welsch in Teil II und verpassten das Bronzematch um lediglich 0,1 Ringe. "Schade, dass die Jungs das Finale um ein Zehntel verpasst haben und somit diese Finalerfahrung nicht erlebten", so Roth.

Das DSB-Team für die EM in Hamar

Luftgewehr: Anna Janßen, Lisa Müller, Antonia Back, David Koenders, Dennis Welsch, Bastian Blos, Franka Janßen, Michelle Blos, Franziska Driessen, Simon Bauer, Nils Palberg, Tom Barbe

Luftpistole: Sandra Reitz, Teresa Walther, Doreen Vennekamp, Robin Walter, David Probst, Paul Fröhlich, Vanessa Seeger, Jette Lippert, Celina Becker, Henri Rosmanitz, Eduard Baumeister

26.03.2022 - 18:47

Das mit Spannung erwartete Finale verlief überraschend völlig einseitig: Nachdem die ersten zwei Serien mit jeweils nur einem Zehntel an das DSB-Duo gegangen waren, harmonierten Reitz und Walter in der Folge perfekt. Landete ein Schuss von Walter nicht ganz im Zentrum, glich Reitz diesen mit einer hohen Zehnerwertung aus. Als das deutsche Team zum 10:0 erhöhte, obwohl Reitz nur eine 8,8 auf die Scheibe brachte, konnte sich die Regensburgerin ein Lachen nicht verkneifen. Und auch als sich die Bulgaren den Ehrenpunkt zum 12:2 holten, blieb eine Aufholjagd aus. Reitz sorgte mit dem letzten Finalschuss, einer 9,9, für den zweiten Gold-Triumph der erwachsenen Luftpistolen-Schützen. Auf der Tribüne johlten die deutschen Teammitglieder, die neuen Europameister herzten sich und strahlten über beide Gesichter: „Wir freuen uns total über die Medaille. Im Finale haben wir gezeigt, was wir können, das war richtig, richtig gut. Es war der Hammer, dass wir so souverän gewonnen haben. Heute feiern wir ein bisschen und morgen so richtig“, sagte Reitz danach. Doppel-Europameister Walter zeigte sich noch nicht gesättigt: „Morgen versuche ich die dritte Goldmedaille zu gewinnen.“

Es war der Hammer, dass wir so souverän gewonnen haben!

Sandra Reitz zum eindeutigen Finalergebnis

Das DSB-Duo hatte bereits im Halbfinale mit einer überragenden Form und Nervenstärke geglänzt. Zunächst setzte es sich in einem packenden Dreikampf gegen Serbien und Spanien an die zweite Stelle, um dann mit drei siegreichen Serien an den Serben vorbeizuziehen und zwei Schuss vor Ende bereits uneinholbar vorne zu sein.

In der Qualifikation hatte Walter das beste Ergebnis aller Starter (293), in Addition mit dem Ergebnis von Reitz (284) reichte dies als Zweiter für den Halbfinaleinzug (Reitz: „Der Vorkampf war stabil!“). Das zweite deutsche Duo, David Probst (287) & Teresa Walther (284), verpasste den Cut als Zehnter um zwei Ringe knapp.

Luftgewehr Mixed: Es fehlen wieder Millimeter

Um vier Zehntel verpassten Lisa Müller (315,0) & Dennis Welsch (311,7) als Zwölfte das Finale der besten acht Teams. „Wenn du das Pech an der Sohle hast, klebt es halt dran“, kommentierte Bundestrainer Claus-Dieter Roth etwas genervt. „Die zweite Serie von Dennis war etwas dünn, da fehlen die wenigen Zehntel.“ Das zweite deutsche Duo, Anna Janßen (311,6) & David Koenders (309,9), hatte als 26. keine Chance auf eine Finalteilnahme. „Ich kann den beiden keinen Vorwurf machen, es haben einfach die hohen Zehner gefehlt“, so Roth.

Das DSB-Team für die EM in Hamar

Luftgewehr: Anna Janßen, Lisa Müller, Antonia Back, David Koenders, Dennis Welsch, Bastian Blos, Franka Janßen, Michelle Blos, Franziska Driessen, Simon Bauer, Nils Palberg, Tom Barbe

Luftpistole: Sandra Reitz, Teresa Walther, Doreen Vennekamp, Robin Walter, David Probst, Paul Fröhlich, Vanessa Seeger, Jette Lippert, Celina Becker, Henri Rosmanitz, Eduard Baumeister

25.03.2022 - 16:45

Luftpistole: Ein Finale mit mehreren Wendungen
Das Finale war an Spannung nicht zu überbieten. Walter schoss zunächst unwiderstehlich und ging mit 9:1 in Führung. Doch dann drehte Tuzinsky auf und schoss wie von einem anderen Stern. Hohe Zehnerwertungen in Serie drehten das Blatt und führten zum 11:15 aus deutscher Sicht. Doch den Sieg vor Augen kippte die Begegnung erneut. Während der Slowake nur noch Neunerwertungen produzierte, glich der DSB-Schütze nervenstark zum 15:15 aus, sodass ein letzter Schuss entscheiden musste. Tuzinsky legte eine 9.3 vor und Walter toppte diese mit einer 9,5. Auf der Tribüne brach Jubel beim deutschen Team auf, Walter wirkte etwas fassungslos und sagte im englischen Interview nur: „Ich bin fertig! Das Finale war sehr anstrengend und sehr knapp. Ich habe es geschafft: Ich bin Europameister.“

Ich habe es geschafft: Ich bin Europameister!

Robin Walter direkt nach dem Gold-Triumph

Zuvor hatte er sein Halbfinale in souveräner Manier gewonnen und auch im Finale nach reserviertem Start die Führung übernommen und in dramatischer Art am Ende auch behalten.

Walter hatte seine Klasse bereits in den zurückliegenden zwei Jahren eindrucksvoll mit Platz fünf 2020 und dem Gewinn der Bronzemedaille 2021 unter Beweis gestellt. In der Qualifikation hatte der 22-Jährige bereits vollauf überzeugt: 581 Ringen standen am Ende auf der Ergebnistafel, womit er in dem starken Teilnehmerfeld auf Platz sechs landete. David Probst zeigte bei seiner ersten Erwachsenen-EM einen couragierten Aufritt, der ihn auf Platz 24 (574) führte. Paul Fröhlich hatte sich sicherlich mehr als 570 Ringe und Platz 42 erhofft.

Für eine große positive Überraschung sorgte Teresa Walther. Die 24-Jährige zog mit starken 574 in der Qualifikation („Mein Vorkampf war tatsächlich sehr entspannt, auch wenn ich natürlich kämpfen musste.“) als Achte bei ihrer ersten Erwachsenen-EM erstmals in ihrer Karriere in ein großes internationales Halbfinale ein. Auch dort schlug sie sich zunächst bravourös, zeigte keinerlei Nervosität und schoss die ersten sechs Schuss mit extremer Konstanz gute Wertungen (schlechteste 9,9). Danach gelang ihr jedoch keine Zehnerwertung mehr, sodass sie auf Platz vier zurückfiel und letztlich als Achte den Wettkampf beendete. „Ich finde den neuen Modus im Finale cool, auch wenn ich natürlich gezittert habe. Es hätten ein paar Zehner mehr sein können, aber es hat Spaß gemacht“, sagte sie hinterher.

Sie hat eine richtig gute Wettkampftaktik an den Tag gelegt!

Bundestrainerin Claudia Verdicchio-Krause über Teresa Walther

Sandra Reitz kam auf 571 Ringe und verpasste aufgrund einer schwächeren zweiten Serie (92) ein besseres Ergebnis als den 14. Platz. Doreen Vennekamp fand mit 92 Ringen schwer in den Wettkampf und kam nie so richtig in diesen rein – am Ende hieß es 563 Ringe und Platz 34.

Luftgewehr: Müller verpasst Finalteilnahme knapp
Auch die Luftgewehr-Schützen hatte die Finalteilnahme als Ziel ausgegeben. Doch ein oder zwei Serien bei den insgesamt 60 Schuss-Programmen lagen bei den DSB-Athleten immer unter dem Niveau, was bei so einer EM abgerufen werden muss. Und so kam Lisa Müller als beste DSB-Schützin zwar zu sehr ordentlichen 627,8 Ringen, dies reichte jedoch „nur“ zu Platz 15. Ganze 0,3 Ringe fehlten, um unter die Top 8 zu kommen und um die Medaillen zu kämpfen – ihre dritte und sechste Serie mit 103,2 bzw. 103,6 Ringen verhinderten dies. Trotz des knappen Scheiterns war sie zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Wettkampf. Das war kein Selbstläufer und ich musste richtig arbeiten dafür. Dennoch tat es kurz weh zu sehen, dass es – wieder einmal – um 0,3 Zehntel nicht gereicht hat.“ Anna Janßen (25. Platz, 626,3) verfehlte das angestrebte Finale deutlicher, weil auch sie zwei 103-er Serien dabei hatte. Antonia Back, die ihr EM-Debüt feierte, komplettierte als 43. (623,3) das Abschneiden, das Bundestrainer Claus-Dieter Roth so kommentierte: „Mit dem Ergebnis von Lisa bin ich zufrieden, sie ist die Einzige von den sechs Sportlern, die ihr Ergebnis von der Qualifikation umsetzen konnte. Anna wollte wohl zu viel, Antonia hat sich bei ihrer ersten EM-Teilnahme gut verkauft und hinten raus eine tolle 107,0 geschossen.“

Das war kein Selbstläufer und ich musste richtig arbeiten dafür!

Lisa Müller zu ihrem Wettkampf

Die Männer waren deutlich weiter weg von einer Finalteilnahme. Bastian Blos als 28. (623,5), Dennis Welsch als 37. (622,6) und David Koenders als 39. (622,5) hatten sich sicherlich auch mehr versprochen. Zumal der Finaleingang bei 627,7 lag und damit durchaus in einem Bereich, den alle drei Athleten an guten Tagen erreichen können. Dementsprechend unzufrieden war Roth: „Die Ergebnisse bei den Männern sind ernüchternd. Zwar war es eine geschlossene Mannschaftsleitung, aber leider in dem Bereich, der nicht so interessant ist.“ Dennoch hat Roth für die Mixed- und Teamwettkämpfe Hoffnung, denn „die Jungs haben die letzten 20 Schuss ordentlich geschossen, und ich hoffe, dass sie den Elan in die nächsten Wettkämpfe nehmen, sodass wir morgen oder übermorgen in die Finalhalle einziehen können.“

Das DSB-Team für die EM in Hamar

Luftgewehr: Anna Janßen, Lisa Müller, Antonia Back, David Koenders, Dennis Welsch, Bastian Blos, Franka Janßen, Michelle Blos, Franziska Driessen, Simon Bauer, Nils Palberg, Tom Barbe

Luftpistole: Sandra Reitz, Teresa Walther, Doreen Vennekamp, Robin Walter, David Probst, Paul Fröhlich, Vanessa Seeger, Jette Lippert, Celina Becker, Henri Rosmanitz, Eduard Baumeister

25.03.2022 - 10:52

Tessa Dietrich ist mit ihren 15 Jahren bereits mit einigen nationalen und internationalen erfolgen dekoriert. Die junge Sportlerin vom SV Steinwenden gewann allein 2021 Bronze bei der ISSF World Tour Target Sprint und bei der Deutschen Meisterschaft Gold in der Schülerklasse Target Sprint, Silber im Single Mixed Team Target Sprint, Silber mit der gemischten Mannschaft Target Sprint sowie Bronze in der Sommerbiathlon Distanz. Das mit dem Titel „Junior des Jahres“ verbundene Stipendium in Höhe von 1.200 Euro stellt sicherlich eine wichtige finanzielle Unterstützung für ihre weitere sportliche Entwicklung dar.

Mit internationalen Erfolgen kann die Zweitplatzierte Anna Janßen ebenfalls zu Hauf dienen. Bei der Junioren WM in Lima 2021 schoss sie sechs konstante Serien und hatte am Ende mit 623.3 Ringen exakt einen Ring Vorsprung auf die Zweitplatzierte mit dem KK-Gewehr liegend. Sie holte so ihre zweite WM-Medaille nach 2017 (LG). Auch sie darf sich nun über ein Stipendium in Höhe von 600 Euro freuen.

Charline Schwarz, Bronzemedaillen-Gewinnerin im Recurve Bogen Team bei den Olympischen Spielen in Tokio, kann sich über den dritten Platz und ein Stipendium in Höhe von 300 Euro freuen. Die frisch gebackene Deutsche Vizemeisterin 2022 in der Halle in ihrem ersten offiziellen Jahr bei den Damen, bestätigte ihre Leistungen auf höchstem Niveau auch bereits in der Erwachsenenklasse.

Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres konnte sich mit dem Junioren Mixed Team Trap Nadine Halwax und Marius John, die bei der Junioren Weltmeisterschaft 2021 in Peru Bronze gewannen, erstmals ein Flintenteam durchsetzen. Die beiden Trapschützen können sich über ein Stipendium in Höhe von 600 Euro freuen.

In nächster Zeit wird auch ein ausführliches Interview mit Tessa Dietrich mehr Einblicke in ihren Trainings- und Lebensalltag geben und die junge Sportlerin näher vorstellen.

Die Deutsche SchützenJugend bedankt sich bei allen Teilnehmenden, die fair abgestimmt haben und gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern!

Die übrigen Platzierungen

Junior des Jahres  

4. Max Braun
5. Eduard Baumeister
6. Marius John
7. Nadine Halwax

Mannschaft des Jahres

2. Anna Janßen, Nele Stark, Larissa Weindorf - KK 3x40 Team
3. Anna Janßen, Max Braun - KK 3x40 Mixed Team
4. Larissa Weindorf, Max Braun - KK liegend Mixed Team

Die Auswertung der Stimmen hat sich verzögert, da leider nicht alle Stimmen fair und mit gültigen E-Mail-Adressen abgegeben wurden. Wie bereits angekündigt, wurden alle E-Mail-Adressen überprüft und die Auswertung um ungültige Stimmen bereinigt.

24.03.2022 - 13:57

Jeder, der eine waffenrechtliche Erlaubnis beantragt, muss nachweisen, dass er sachkundig ist und an einer gesetzlich vorgeschriebenen Sachkundeprüfung erfolgreich teilgenommen hat. Jeder, der Schieß- und Standaufsichten übernehmen will, ist verpflichtet, fit im Umgang mit den Sportgeräten und den Sportschützen sowie dem Schießstand zu sein.

Hierfür bietet der DSB in Zusammenarbeit mit dem WSV für den Schießsport und die Vereine Schulungsunterlagen und einen komplett überarbeiteten neuen Fragenkatalog an. Die Unterlagen kosten 25,50 Euro zzgl. Versand (ab Bestellwert 180 € versandkostenfrei) und sind über den Online-Shop des WSV zu beziehen.

24.03.2022 - 11:40

"Nach dem umfangreichen und intensiven Training der letzten Monate und insbesondere im Vorbereitungslehrgang in Belek, sollten alle Athleten eine stabile Schießtechnik und international ansprechende Ergebnisse jenseits der 660 im Frauen- und 672 Ringe im Männerbereich zeigen können“, meint Bundestrainer Oliver Haidn im Vorfeld. In München treten die insgesamt 13 Recurve-Athleten auf der Olympiaschießanlage an und damit genau dort, wo nicht einmal drei Monate später die EM-Pfeile in Qualifikation und Ko-Runden fliegen.

Insgesamt wird bereits die erste Qualifikation sehr enge Ergebnisse im Männerbereich zeigen!

Bundestrainer Oliver Haidn erwartet vor allem bei den Männern eine spannende Qualifikation

Dabei werden zwei bekannte Namen fehlen: Katharina Bauer kann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten, Lisa Unruh pausiert aus privaten Gründen. Dennoch sollte es qualitativ hoch hergehen, das zeigten die Ergebnisse des Trainingslagers in Belek, bei dem sich mit Jonathan Vetter, Moritz Wieser und Max Weckmüller bei den Männern und Katharina Bauer, Charline Schwarz, Elisa Tartler und Michelle Kroppen bei den Frauen auch für den ersten Weltcup der Saison in Antalya/TUR (18.-24. April) qualifizierten. Der vierte Männer-Platz wird zwischen dem Olympia-Fünften Florian Unruh und dem weltbesten Hallenschützen 2022, Felix Wieser, im Rahmen der EM-Qualifikation ausgeschossen. "Insgesamt wird bereits die erste Qualifikation sehr enge Ergebnisse im Männerbereich zeigen“, ist Haidn überzeugt.

Die EM-Qualifikation setzt sich aus zwei Teilen zusammen, der zweite Teil findet vom 6.-8. Mai ebenfalls in München statt. Die jeweiligen Erstplatzierten der Qualifikation haben das EM-Ticket sicher, die Plätze zwei und drei sind Trainerentscheidungen, sodass auch eine Katharina Bauer, die bei Teil eins passen muss, auch noch alle Möglichkeiten hat.

Compound: Erst Frankfurt dann Antalya

Parallel zu den Recurve-Athleten absolvieren die Compound-Schützen Teil eins ihrer Qualifikation am hessischen Landesstützpunkt in Frankfurt. Insgesamt zehn Sportler nehmen daran teil, der Disziplinverantwortliche Holger Hertkorn erwartet vor allem bei den Männern spannende Wettkämpfe. Die vier besten Frauen und Männer nehmen am Weltcup in Antalya/TUR teil, die dort erzielten Ergebnisse bilden Teil zwei der EM-Qualifikation und ermitteln die jeweils drei DSB-Frauen und -Männer für die EM.

Die EM in München

Die Qualifikation und die ersten Ko-Runden der ersten Freiluft-Europameisterschaft für Erwachsene in Deutschland werden vom 7. bis 9. Juni auf der Bogenanlage der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück ausgetragen, am 10. Juni folgt ein „Extra-Turnier“ um die Teilnahme an den European Games 2023 in Krakau/POL. Die EM-Medaillenmatches (11./12. Juni) finden in einer eigens errichten Bogen-Arena auf der Theresienwiese vor der Bavaria statt. Tickets für die Medaillenmatches gibt es in Kürze, die Qualifikationswettkämpfe können kostenfrei verfolgt werden.

Folgende Sportler nehmen an der EM-Qualifikation teil

Frauen Recurve: Elina Idensen, Elisa Tartler, Charline Schwarz, Katharina Bauer (bei Teil eins krankheitsbedingt nicht dabei), Michelle Kroppen, Clea Reisenweber

Männer Recurve: Maximilian Weckmüller, Nico Schiffauer, Florian Unruh, Felix Wieser, Moritz Wieser, Jonathan Vetter, Mathias Kramer, Erik Linke

Frauen Compound: Julia Böhnke, Carolin Landesfeind, Jennifer Walter, Franziska Göppel

Männer Compound: Sebastian Hamdorf, Leon Hollas, Henning Lüpkemann, Tim Krippendorf, Florian Grafmanns, Moritz Kurz

23.03.2022 - 12:10

Der DSB bietet vom 30.05.-01.06.2022 einen weiteren 3-Tage Lehrgang (Montag bis Mittwoch) Luftgewehr Auflage mit dem Schwerpunkt Mentaltraining im Bundesstützpunkt Wiesbaden/Frankfurt am Main an.

Direkte Anwendung am Schießstand als wichtigster Bestandteil des Lehrgangs.

Iris Zimmer zum Lehrgang Luftgewehr Auflage mit Schwerpunkt Mentaltraining

„Wir möchten immer wieder Situationen durchspielen und praxisnahe Übungen in unser Mentaltraining integrieren“, erklärt Iris Zimmer, die durch den Lehrgang führt. „Die direkte Anwendung der Übungen am Schießstand steht im Vordergrund“, führt Zimmer fort. Neben dem Durchspielen von gewissen Situationen, sollen die Teilnehmer das Mentaltraining praxisnah anwenden können. Die Teilnehmer sollen durch die korrekte Technik Sicherheit in ihre Abläufe bekommen. Daher werden auch immer wieder Bewegungsabläufe durchgespielt und sich bildlich vorgestellt. Vom Ansetzen der Waffe und der Kontrolle, ob diese richtig sitzt, bis hin zum Schuss wird kein Detail vergessen.

23.03.2022 - 10:21

18,5% der Stimmen entfielen auf den Sieger, der zweitplatzierte Wissener SV kam auf 17%, Platz drei ging an Walter Brockhaus mit 15,2%. Überhaupt gab es eine große Stimmenverteilung, neun der zehn Monatssieger bekamen Zuspruch und erhielten Stimmen.

Die meisten entfielen jedoch auf den SV Rielingshausen, der mit seiner großen Hilfsbereitschaft und einer Spende von sagenhaften 4.593 Euro zugunsten der „Flutopferhilfe aus´m Ländle“ den Geschädigten aus dem Ahrtal unterstützte. Oberschützenmeister Ulrich Stickel konnte das Glück über den Jahressieg kaum fassen: „Da bin ich wirklich platt, damit habe ich nicht gerechnet.“ Und das, obwohl er und seine Mitstreiter die Werbetrommel mächtig gerührt hatten: „Natürlich haben wir unseren Verein, die Menschen von der Fluthilfe und die Mitarbeiter in meiner Firma aktiviert. Über Social Media und in der Tageszeitung haben wir auch zur Wahl aufgerufen.“

Da bin ich wirklich platt, damit habe ich nicht gerechnet!

Oberschützenmeister Ulrich Stickel (SV Rielingshausen), nachdem er von der Wahl zum Stillen Star des Jahres 2021 erfahren hat

Schon nach der damaligen Vergabe des Monatspreises hatte Stickel gesagt: „Ich bin sehr stolz auf unseren kleinen Verein, der mit seinen rund 180 Mitgliedern doch sehr viel bewegt hat und noch bewegen wird!“ Und das sind keine hohlen Phrasen: Die Spende für die Opfer der Flutkatastrophe lief weiter und wuchs auf insgesamt 6.500 Euro an, zudem wurden und werden vor allem Sachspenden (Gasherd, Gasflaschen, Musikinstrumente etc.) zur Verfügung gestellt.

Damit es aber auch im Schützenverein an sich gewohnt umtriebig weitergehen kann, sollen die 1.000 Euro Prämie dort investiert werden: „Ich habe die 1.000 Euro schon gedanklich verplant. Unsere Stromzufuhr zum Schützenhaus muss definitiv verbessert werden, um unseren Festbetrieb aufrecht halten zu können.“ Damit dann ggf. bei weiteren Aktionen erneut Hilfsbedürftige unterstützt werden können.

Das Endergebnis zum „Stillen Star des Jahres 2021“

  1.  SV Rielingshausen – Verein füllt das Ahrtal-Spendenschwein 18,5%
  2. Wissener SV – Kultverein hilft Kulturwerk 17%
  3. Walter Brockhaus – Er kann einfach nicht Nein sagen 15%
  4. Martin Haverich– Was nicht passt, wird passend gemacht 11%
  5. Heiko Juraschek – Der „Tausendsassa“ beim BSV Annaburg 10,5%
  6. Ulrich Dörtelmann – Mehr als nur eine Mitgliedsnummer 9%
  7. Michael Lavendel – Michael Lavendel gibt alles für den Verein 8,5%
  8. Oppenweher Schützenverein – 100 Bäume für 100 Jahre Schützenverein 5,5%
  9. SV Hinter den drei Brücken – Schützen erfüllen Rollstuhlbasketballer-Traum 4,5%
  10. Stephan Hesse – Mit Herz und Seele Schützenbruder 0%


Wer ist ihr "Stiller Star"?: Sie kennen eine Persönlichkeit oder einen Verein aus dem Deutschen Schützenbund (Mitgliedschaft ist Voraussetzung), die/der sich in den Dienst des Schützensports stellt und eine Würdigung verdient hat? Dann schicken Sie uns eine kurze Begründung inklusive Foto per Mail an stillerstar(at)dsb.de Jeder Monatsgewinner erhält u.a. 100 Euro, der Jahresgewinner wird mit 1.000 Euro belohnt!

22.03.2022 - 17:55

LG Junioren: Sensationelles Comeback wird mit Gold belohnt
Das Goldfinale gegen die Italiener war nichts für schwache Nerven: Das DSB-Trio Simon Bauer, Nils Palberg und Tom Barbe kam schwer in die Gänge, die Nervosität und der Druck schien zu groß. Nach drei Durchgängen hieß es 0:6, weil zwei der drei deutschen Schützen stets eine Neunerwertung schossen. Die Initialzündung für die Aufholjagd gab Simon Bauer, als er mit einer 10,9 die ersten deutschen Punkte sicherte. Von da an lief es für das DSB-Trio, das beim 10:10 erstmals ausgleichen und beim 12:10 erstmals in Führung gehen konnte. Zwar konnten die Italiener nochmals gleichziehen (13:13), aber nach zwei weiteren Durchgängen und Erfolgen lautete das Ergebnis 17:13 für Deutschland. Die Folge: Ungläubiges Kopfschütteln und Lachen bei Bundestrainerin Claudia Kulla, Jubel auf der Tribüne bei der deutschen Delegation und Umarmungen der drei neuen Europameister. Tom Barbe sagte danach: „Ich bin überglücklich, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war schon froh, dass wir Zweiter in dem Vorkampf waren und Silber sicher hatten. Wir wussten, dass es gegen Italien sehr schwer wird, und am Anfang sah es ja auch echt nicht gut für uns im Finale aus, aber wir haben uns gesteigert und gewonnen!“ Gold-Kollege Nils Palberg ergänzte: „Es hat total Spaß gemacht und war auch unerwartet, dass wir gewinnen. Zwischenzeitlich gab es unter uns den Kommentar, nicht zu Null zu verlieren. Wir haben uns gegenseitig gepusht, und vor allem die anderen Beiden haben die Nerven bewahrt. Es war nervenaufreibend, aber jede Sekunde wert!“ Und Simon Bauer meinte: „Wir hatten eine Riesen-Gaudi! Wir hatten nicht so richtig daran geglaubt, gegen die Italiener eine Chance zu haben, weil sie sehr stark geschossen hatten. Aber wir haben alles aus uns herausgeholt. Das Finale war eine sehr geile Erfahrung!“

Das Finale war eine sehr geile Erfahrung!

Simon Bauer zum Gold-Finale gegen die Italiener

Die Qualifikation hatten die DSB-Junioren auf dem starken dritten Platz beendet (933,6 Ringe, Italien schoss einen neuen Europarekord) und sich in der zweiten Qualifikationsphase Platz zwei (620,9 Ringe) hinter den Italienern und somit den Einzug in das Goldfinale gesichert.

LP Juniorinnen: DSB-Team holt EM-Titel in beeindruckender Manier
Auch im Luftpistolen-Finale der Juniorinnen lautete die Ansetzung Italien gegen Deutschland. Doch während das Luftgewehr-Duell an Spannung und Ausgeglichenheit nicht zu überbieten war, geriet das zweite EM-Finale dieser Nationen zu einer einseitigen Angelegenheit. Das deutsche Trio schoss unglaublich konstant und qualitativ stark (keine einzige Achter-Wertung), die Italienerinnen schienen mit den Nerven zu kämpfen und produzierten zahlreiche Schüsse in den Achter-Bereich. Und so wurde es ein beeindruckender Start-Ziel-Sieg mit den Stationen 6:0, 10:2 und 16:2. Vanessa Seeger gewann nach dem Mixed ihre zweite Goldmedaille und jubelte danach: „Wir wissen kaum noch, was wir sagen sollen, es ging so schnell und wir stehen so unter Strom. Es war total geil, wir haben uns so gut ergänzt, es war ein super Teamwork. Wir sind nur noch am Heulen – vor Freude.“

Die Qualifikation hatte das Trio zunächst als Dritter beendet (833 Ringe), ehe es in Teil zwei des Wettbewerbs 561 Ringe schoss und sich hinter Italien den Platz für das Goldfinale sicherte.

Wir sind nur noch am Heulen – vor Freude!

Vanessa Seeger über die Gefühle des Gold-Trios

LG Juniorinnen: Mit Nerven wie Drahtseilen zu Bronze
Den Medaillentriumph komplettierte das Juniorinnen-Trio Franka Janßen, Michelle Blos und Franziska Driessen. Im Bronzematch gegen Finnland begann das deutsche Team stark und ging mit 6:2 in Führung, doch danach kamen die Nordeuropäerinnen besser ins Match. Der Spielfilm sah folgendermaßen aus: Deutschland legte vor, Finnland zog nach und glich aus. Dies geschah bis zum 10:10, ehe ein schwächerer Schuss von Blos erstmals Rückstand bedeutete. Davon blieb das DSB-Trio jedoch völlig unberührt und zeigte (Nerven-)Stärke: Hohe Zehnerwertungen folgten und erzwangen den Ausgleich, holten den Matchball und besorgten die Bronzemedaille. Achim Veelmann als betreuender Trainer klatschte in die Hände, die frisch gebackenen Medaillengewinnerinnen herzten sich. Driessen sagte danach: „In so einer Extremsituation war ich noch nie. Aber nach den ersten zwei Finalschüssen war ich erleichtert, auch weil die beiden anderen neben mir standen. Als es hieß, dass wir gewonnen hatten, war das ein Moment, den ich nie vergessen werde.“ Blos meinte: „Das Finale war sehr aufregend, ich hatte sehr viel Puls, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Mut hat mir auch gemacht, dass unser Team hinter uns stand und uns angefeuert hat. Das war eine sehr schöne Erfahrung, und ich bin stolz auf das Ergebnis.“

Auf dem Weg in das Bronzefinale hatten Janßen, Blos und Driessen zunächst 632,5 Ringe in der Qualifikation und anschließend 621,2 Ringe auf die Scheibe gebracht. Beide Male bedeutete dies Platz vier.

In so einer Extremsituation war ich noch nie!

Franziska Driessen über ihre Empfindung während des Bronzefinals

Im Luftpistolen-Wettbewerb der Junioren konnte das deutsche Team nicht antreten, da mit Andreas Köppl einen Tag vor der Abreise der dritte Schütze krankheitsbedingt ausfiel. Nach den Junioren folgen die Wettkämpfe der Erwachsenen. Diese beginnen am 25. März.

Das DSB-Team für die EM in Hamar

Luftgewehr: Anna Janßen, Lisa Müller, Antonia Back, David Koenders, Dennis Welsch, Bastian Blos, Franka Janßen, Michelle Blos, Franziska Driessen, Simon Bauer, Nils Palberg, Tom Barbe

Luftpistole: Sandra Reitz, Teresa Walther, Doreen Vennekamp, Robin Walter, David Probst, Paul Fröhlich, Vanessa Seeger, Jette Lippert, Celina Becker, Henri Rosmanitz, Eduard Baumeister

22.03.2022 - 09:20

Leider mussten die beiden Wettkämpfe kurzfristig abgesagt werden. Nachdem der SV Böddiger zehn Tage bevor der erste Pfeil im nordhessischen Gudensberg fliegen sollte, die Nachricht erhielt, dass die Halle des Landkreises für die Einrichtung von Unterkünften für geflüchtete Menschen aus der Ukraine benötigt wird, setzte die Deutsche SchützenJugend alle Hebel in Bewegung, um einen Ersatzausrichter zu finden.

Dies schien mit dem SV Ballersbach im mittelhessischen Herborn sieben Tage vor dem Wettkampfwochenende zunächst gelungen. Doch auch hier kam einige Stunden nach der Zusage die Nachricht recht schnell – auch diese Halle des Kreises wird für Notunterkünfte gebraucht. Diese soziale und gesellschaftliche Hilfe unterstützt die Deutsche SchützenJugend vollumfänglich.

Die Sporthallen werden für Notunterkünfte benötigt

Auch wenn es schwer fiel, mussten der bundesweite Schulvergleich und der Shooty Cup Bogen 2022 abgesagt werden, da so kurzfristig leider keine anderen Austragungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die die erforderliche Hallengröße haben und für alle gut erreichbar ungefähr in der Mitte Deutschlands liegen.

Die DSJ dankt an dieser Stelle ganz herzlich dem SV Böddiger und dem SV Ballersbach sowie alle anderen Unterstützerinnen und Unterstützern für die begonnene Organisation, Bereitschaft und Unterstützung. Der Dank gilt auch den Vereinen und Schulen, die ebenfalls eine Ausrichtung angeboten haben, sich dies allerdings so kurzfristig aufgrund von Hallenkapazitäten bzw. notwendigen Genehmigungsverfahren nicht realisieren ließ.

Um die Jugendarbeit und den Nachwuchs dennoch zu unterstützen, vergibt die DSJ an alle qualifizierten Mannschaften einen Ausrüstungsgutschein des Partners bogensportwelt.de.

Wir hoffen, dass der Schulvergleich und Shooty Cup Bogen im kommenden Jahr endlich wieder stattfinden kann. Die Deutsche SchützenJugend wünscht bis dahin: Alle ins Gold!

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